ORVIS Film-Tipp: Travelling Back In Fly Fishing

Von den Danica Dudes stammt unser ORVIS Film-Tipp des Monats: “Travelling Back In Fly Fishing”, ein stimmungsvoller Film und eine Reise in die Vergangenheit.

Der Film Travelling Back In Fly Fishing ist der ORVIS Film Tipp des Monats.

Szene aus dem Film “Travelling Back In Fly Fishing”, er ist der ORVIS Film-Tipp des Monats.

Zwei Brüder wurden von ORVIS an die berühmten Flüsse Test und Itchen in Großbritannien eingeladen. Für die beiden wurde es eine Reise in die Vergangenheit, eine Reise zu den Wurzeln des Fliegenfischens. Fast spürten Sie die körperliche Anwesenheit unserer Altvorderen, die vor vielen, vielen Jahren an genau derselben Stelle gefischt und über die Wahl der perfekten Trockenfliegen diskutiert haben – und das Nymphenfischen nicht ernst nahmen.

 

 

Dort, wo alles begann …

Die Geburtsstunde des heutigen Fliegenfischens liegt, wie man wohl weiß, in England – doch wo genau? An einem kalten, aber sonnigen Wochenende waren wir dort, wo alles begann …

An den Flüssen Test und Itchen begann die moderne Fliegenfischerei. ORVIS hat hier eigene Strecken zum Fliegenfischen.

Zwei malerische Kreideflüsse, der Test und Itchen River im Süden Englands,waren damals die Wiege des modernen Fliegenfischens. Hier trafen sich heutige Legenden und haben über die Techniken, Präsentationen und Fliegen diskutiert.

Durch Thies und Manfred von ORVIS Deutschland hatten wir die Möglichkeit, an den Ursprung zurückzukehren, an den Ort, wo alles begann. Durch eine Einladung ergab sich Ende November für uns die Möglichkeit, am River Test und Itchen zu fischen. 

Traumhaft schön – an den Kreideflüssen im Süden Englands fühlt man sich wie auf einer Zeitreise in die Vergangenheit.

Trotz des kalten Wetters und der wenigen Insekten auf dem Wasser bot sich uns an beiden Flüssen eine eindrucksvolle und wunderbare Fischerei auf Äsche, Bachforelle und auch auf Hecht.

ORVIS kann je einen Beat an den Flüssen sein Eigen nennen, perfekt ausgestattet mit kleiner Hütte und Ofen – und natürlich dem Tisch draußen, auf der frisch gemähten Wiese, mit Blick auf den Pool.

Very British, der frisch gemähte Rasen am Ufer.

Nachdem wir von Richard, Repräsentant für ORVIS im europäischen Markt, mit frischem Kaffee und aufgebauten Ruten begrüßt wurden, konnten wir keine Sekunde unsere Augen vom River Test nehmen. Wir sehen einen herrlichen Kreidefluss, klares Wasser und den einen oder anderen steigenden Fisch. 

Wir nahmen Platz auf den kleinen Bänken entlang des Tests und beobachteten das Wasser einige Zeit. Uns wurde klar, dass sich hier eine einzigartige Möglichkeit bot, das moderne Fliegenfischen zu entwickeln.

Beim Fliegenfischen an den ORVIS-Strecken am Test und Itchen fingen wir schöne Bachforellen.

Wir konnten einige der heiklen Fische mit Nymphen überlisten, und staunten immer wieder über die makellosen Fische. Sogar Lachse, die im Test noch in einer geringen Stückzahl vorkommen, sahen wir das Wehr am oberen Ende des Beats überwinden

Gestärkt von einem Full English Breakfast ging es am nächsten Tag weiter an den Itchen River. Dort bot sich uns zwar auch das Bild eines Kreideflusses, doch diesmal in ganz anderer Form. Hier wechselten sich schnelle Rieselstrecken mit langgezogenen, tiefen Rinnen ab, in denen man starke Äschen und Bachforellen auf der Suche nach Nahrung beobachten konnte.

Wer über diese alte Brücke geht, der wandelt auch auf historischen Pfaden.

Wir können uns nicht oft genug bei ORVIS bedanken für dieses perfekte und erlebnisreiche Wochenende an den hauseignen Strecken mit Fliegenfischer-Geschichte. Danke an Thies, Manfred und natürlich Richard für die Organisation!

Tight Lines,
Danicadudes
www.danicadudes.com

Orvis Wathose Silver Sonic Convertible im Härte-Test

Wie gut eine Wathose wirklich ist, das stellt man erst fest, wenn man sie häufig  trägt. Tom Kemmler von AKM in München hat die Orvis Wathose Silver Sonic Convertible einem wahren Härte-Test unterzogen: 160 Tage am Wasser!

Orvis Wathose Silver Sonic Convertible Tom Kemmler Meerforelle 2013

2013, Bornholm: Der erste Einsatz der Silver Sonic Convertible. Tom Kemmler, hier mit schöner Meerforelle, testete diese Orvis Wathose in der harten Praxis am Wasser.

160 Tage im Einsatz – die Wathose Silver Sonic Convertible im Härte-Test!

Tom Kemmler ist ein Vollblut-Fliegenfischer, ideal, um zu überprüfen, ob die  Orvis Wathose Silver Sonic Convertible wirklich eine der besten Wathosen ist.

160 Tage am Wasser, das war der ultimative Härte-Test, den diese Wathose ohne Beanstandungen überstehen musste. Der Test startete bereits im Oktober 2013, an der Küste Bornholms. Lange Märsche entlang der Küste, Steine, Kies und Geröll, dazu das salzige Wasser der Ostsee – den erste Test, 7 Tage ging es intensiv auf  Meerforellen, überstand die Silver Sonic Convertible. Doch was ist schon eine Woche? Obwohl: Es soll Wathosen geben, die noch nicht einmal das ohne Leckage überstehen.

Der Dauer-Test der Silver Sonic Convertible-Wathose ging weiter

Tom Kemmler schenkte der Silver Sonic Convertible wirklich nichts, sie begleitete ihn insgesamt auf acht Touren an die Ostsee! Genauer gesagt testete er sie 3 x auf Bornholm (je 7 intensive Angeltage auf Meerforelle in der Brandung) und 5 x auf Fehmarn (je 4 Angeltage Watfischen auf Meerforelle  und Dorsch). Die Silver Sonic Convertible-Wathose hielt diesen Belastungen stand!

Orvis Wathose Silver Sonic Convertible und Tom Kemmler mit Meerforelle, 2016.

2016, gleicher Mann, gleicher Ort und gleiche Wathose, nur Jahre später: Tom Kemmler mit Bornholm-Meerforelle – und der Silver Sonic Convertible Wathose, die er auf dem Bild oben trägt.

Und wie schlug sich die Silver Sonic Convertible als Wathose im Süßwasser?

Neben diesen Tests im Salzwasser hat Tom Kemmler die Silver Sonic Convertible natürlich auch daheim im Süßwasser intensiv getestet, jährlich im Schnitt 10 Angeltage am Ammersee (jeweils vom 16.01. bis 14.04. eines Jahres, 10 Tage beim Fischen am Starnberger See (jeweils vom 01.04. bis 15.05.) sowie durchschnittlich 20 Angeltage am Fluss. Insgesamt war die Silver Sonic Convertible-Wathose damit 160 Tage ohne Beanstandungen im Einsatz, Sommer wie Winter!

Auch die Wäsche in der Maschine hat die Orvis-Wathose problemlos überstanden, Tom Kemmler hat die Wathose 2 bis 3 x pro Jahr mit Hydrophobiermittel in der Waschmaschine gewaschen und anschließend in den Trockner getan.

Damit hat die Silver Sonic Convertible den Praxis-Test mit einer Traumnote bestanden: glatte 1 mit Sternchen!

Orvis Watschuh Boa Pivot im Test bei “FliegenFischen”

Das Magazin “FliegenFischen” hat den Boa Pivot Watschuh von Orvis bereits in Alaska getestet und veröffentlichte unter der Überschrift „Sicherer ohne Schnürsenkel“ diesen Bericht:

Der Orvis Watschuh Boa Pivot hat keine Schnürsenkel, sondern ein sicheres System, mit dem er geschlossen wird. Das Magazin “FliegenFischen” hat ihn in Alaska getestet.

Das Magazin FliegenFischen schreibt: “Der brandneue Watschuh von Orvis, der BOA PIVOT BOOT, besitzt keine Schnürsenkel mehr, dieser Watschuh wird über einen Schnellverschluss am Fuß fixiert – wir hatten den Schuh bereits in Alaska im Test!

Über einen drehbaren Knopf wird der „Schnürsenkel“ aus Edelstahl angezogen. Zieht man an diesem Stellrad, löst sich der Verschluss. Überaus praktisch und auch sicher, denn Schnürsenkel, die sich beim Watfischen lösen, sind mit dem BOA Schnürsystem Geschichte! Das System funktioniert wirklich gut, auch wenn es einmal Probleme gab – feiner Lavasand war in das Stellrad eingedrungen und blockierte die Freigabe. Mit etwas mehr Kraftaufwand ließ es sich jedoch wieder lösen und der Sand problemlos ausspülen.

Die Trittsicherheit der Vibram-Sohle des BOA PIVOT war bei längeren Märschen an Land und auch im Wasser gut, diese lässt sich durch einschraubbare Spikes (PosiGrip Screw-In Studs, 31,90 Euro) bei Bedarf noch erhöhen. Auch der Tragekomfort dieses Watschuhs ist sehr hoch, angenehm, besonders bei Flugreisen, ist auch die kurze Trocknungszeit dieses robusten Watschuhs.”

Orvis Watschuh Boa Pivot im Test: Ohne Schnürsenkel ist das Fliegenfischen sicherer!

Der neue Verschluss, mit dem der Orvis Watschuh Boa Pivot ausgestattet ist, wird für einige Fliegenfischer gewöhnungsbedürftig sein, doch besonders beim Watfischen in unwegsamem Gelände verspricht der Verschluss mehr Sicherheit beim Fliegenfischen. Sich lösende Schnürsenkel sind nicht nur lästig, sie sind auch gefährliche Stolperfallen!

Stahl statt Schnürsenkel, solider Verschluss statt Stolperfalle. Der Orvis Watschuh Boa Pivot hat sich im harten Outdoor-Test bereits bewährt.

Erhältlich ist der BOA PIVOT BOOT in den Größen 37 bis 46 bei allen Orvis-Händlern.

Die Manfred Raguse-Kolumne im Oktober

Liebe Orvis-Freunde!

Goldener Oktober! Noch einmal die Fülle des Angebots genießen; die Früchte einer Fliegenfischersaison ernten. Alles, was wir in Laufe des Jahres gelernt haben oder an Innovationen unserem Gerätebestand zugefügt haben, das alles sollte nun noch einmal die Chance erhalten am Wasser probiert zu werden. Denn das Angebot der Zielfische, die auf uns warten, ist groß!

Diese schöne Bachforelle am klassischen englischen Kreidefluss Test, stieg genau unter dem tiefsten Ast, der oben im Bild zu sehen ist. Fangen konnte ich diesen Fisch Anfang September mit einer Trockenfliege, Super Strong Plus 6x Vorfach und der neuen Orvis Recon Rute 10‘ in der Klasse 3. Diese Rute ist neu im Programm für 2017 und wurde eigentlich für das Nymphenfischen konzipiert. Sie erlaubt es aber auch, auf ansehnliche Distanzen mit der Trockenfliege zu fischen und ist sensibel genug für feine Vorfächer.

Die wunderschöne Äsche steigt, kampffreudige Regenbogenforellen ebenso. Und wir brauchen nicht nach groben Fliegenködern oder ultrastarken Vorfächern zu suchen. Fein und klein! Das ist es, was jetzt zählt. 16er Emerger bringen selbst große Regenbogenforellen zum Steigen – mit Goldkopfnymphen ist jetzt wenig zu machen. Gefragt ist ein feines Händchen für die Präsentation.

Gut, dass Orvis diese Präzision in die Aktion seiner Helios 2 Ruten eingebaut hat. Wer eine solche Gerte in die Hand nimmt, fühlt etwas Besonderes. Eine unglaubliche Leichtigkeit und die Würfe folgen fast wie von selbst dem eigenen Willen; man muss es einfach einmal erlebt haben.

Vielleicht kommen mit dem Oktober auch die ersten kalten Nächte und der Raubfisch wird aktiv. Ein Zeichen für den Hechtfan, dass es an der Zeit ist, die 8er oder 9er Orvis-Rute bereit zu halten.

Ein reiches Programm kennzeichnet den Oktober. Deshalb wird er von uns Fliegenfischern so geliebt. Und wie verbringen Sie diese vielleicht letzten strahlend schönen Fangtage des Jahres?

Hoffentlich am Wasser.

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse

Gerätebesprechung Fliegenruten: ORVIS Superfine Carbon – 763-4 Full Flex (7’6″/#3/4tlg.) aus dem Fliegenfischer-Forum

Einmal mehr schickte der US-amerikanische Traditionsfliegenrutenhersteller ORVIS seine beliebten Superfine Fliegenruten in die Kur und präsentiert uns nach den Superfine Trout (2007 und früher), den Superfine Touch (2012) und den Superfine Glass (ab 2014) nun in 2015 als Nachfolger der Touch die neuen Superfine Carbon. Superfine Fliegenruten gehören seit etlichen Jahren erklärterweise zu unseren absoluten Lieblingsruten fürs feine Äschen- und Forellenfischen am Bach und kleinem Fluss, mit ihnen haben wir schon unzählige schöne Stunden am Wasser beim Fischen & Fangen verbracht. Schon deshalb sind wir stets gespannt auf neue Superfine Rutenentwicklungen….

Die Superfine Carbon Fliegenruten setzen auf die Qualitäten der Superfine Touch, sie kommen also z.B. mit feinen, ungeschliffenen Blanks, zarten Korkgriffen in höchster Güte und mit einer schön fischigen, durchgehenden Aktion, sind aber in Sachen “Glanz & Glimmer” ein gutes Stück zu einer unverfänglichen Schlichtheit zurückgerudert: auf Gold & Nickel Optik, Edelholz Spacer und rote Bindungen wurde verzichtet, nicht aber auf höchste Qualität. Die Superfine Carbon Ruten kommen in Dunkelgrau “Graphite”, mit transparenten Bindungen und leichten silbernen SRH mit Korkeinlage. Auch erfreulich: das Preisniveau liegt in etwa beim Vorgänger Touch.

Orvis Superfine Carbon Fliegenruten gibt es in 12 verschiedenen Full-Flex-Modellen von Schnurklasse #1 bis #5 und in den Längen 6’0″ bis 8’6″. Alle Modelle kommen viergeteilt und kosten einheitlich 469 Euro (Stand Sommer 2015).
Unser Testmodell war eine Orvis Superfine Carbon in der Länge 7’6″ und der Schnurklasse #3.

Ausstattung und technische Details:
Teilung, Maße und Daten:
Vierteilige Fliegenrute, Länge 7’6″ (zusammengesteckt und nachgemessen 230 cm), vier gleichlange Teile a. 61,3 cm. Rutengewicht: 55 Gramm. Angegebene Schnurklasse: #3, Blankdurchmesser über dem Griff: 6,8 mm. Blankdurchmesser an der Rutenspitze: 1,5 mm. Rutenrohr Länge: 66 cm, Rutenrohr Leergewicht: 345 Gramm.
Ausstattung:
Die Superfine Carbon besitzt einen sehr schlanken und leichten, dunkelgrauen, ungeschliffenen und dünn glanzlackierten Blank aus hochmodulierter Kohlefaser. Die Verbindungen der Rutenteile sind als passgenaue Überschubverbindungen mit beidseitigen Punktmarkierungen ausgeführt, sie greifen von unten nach oben gemessen 54; 51 und 50 mm ineinander. Die Oberseiten der einzelnen Teile wurden gegen eindringenden Schmutz, Nässe etc. abgedichtet. Silberne Beschriftung auf dem Blank am Handteil überm Griff.
Beringung: Handteil ohne Beringung, mit einer feststehenden Fliegeneinhängeöse in Rollenflucht, 2.Teil mit einem gefütterten Dreibein-Ring und einem Schlangenring, 3.Teil mit drei Schlangenringen, Spitzenteil mit vier Schlangen- und dem Spitzenring. Die Ringdurchmesser und Drahtstärken sind der feinen Schnurklasse gut angepasst, sie wurden mehrfach abgestuft. Alle Schlangenringe und der Spitzenring kommen in Hardchrome. Ring- und Zierbindungen transparent in Rutenfarbe. Eine Zierwicklung in Silber am unteren Ende des dritten Teils, zwei weitere silberne Zierwicklungen fassen den Schriftzug am Handteil ein. Alle Bindungen wurden sauber lackiert und gründlich versiegelt.
Griff: Kurzer Korkgriff (Form Zigarre), 15,7 cm lang (plus sanfter Übergang zum Blank oben +0,9 cm), aus 5mm-Korkscheiben in hervorragender Qualität. 
Rollenhalter: Leichter Schraubrollenhalter aus Aluminium in Silber, griffwärts wirksam, Schraubweg 30 mm, mit einer Einlage aus Kork. 
Sonstiges: Die Lieferung erfolgt im Futteral und im hochwertigen ORVIS-Aluminium-Rutenrohr mit Schraubkappe. Es gilt die 25-Jahre ORVIS Vollgarantie gegen jegliche Art von Bruch. 
Ruten-Preis: 469,00 Euro

Nähere Betrachtung und Praxistest:
Die vor uns liegende, sehr leichte und zierliche Superfine Carbon gefällt ebenso wie bereits ihre Vorgänger auf Anhieb. “Farblich” kommen hier lediglich die Graphite-Töne der Rute zur Geltung, gemeinsam mit den transparenten Bindungen, dem silbernen Rollenhalter und dem erlesenen Kork des Griffes steht ihr das ausgesprochen gut! An der Ausstattung und der Verarbeitung der ganzen Rute gibt es einmal mehr nichts zu bemängeln, der Blank ist gerade und fehlerfrei, sowie sauber lackiert, alle Ringe sitzen gerade in der Flucht, die Ring- und Zierbindungen wurden sauber lackiert und gründlich versiegelt. Der hochqualitative Korkgriff besteht aus 5mm-Korkscheiben und weist keine nennenswerten Löcher und Kittstellen auf. Der Griff liegt mit seiner schlanken Form sehr gut in der Hand, er ist zwar kurz, für diese feine Rute jedoch ausreichend lang und auch vom Durchmesser her gut dimensioniert. Die Zeigefinger- bzw. offene Daumen-Zeigenfingerhaltung wird durch die sanft nach oben verjüngte Griffabstufung unterstützt. Der leichte, griffwärts wirkende Alu-Schraubrollenhalter hält die Fliegenrolle sicher, er passt sehr schön zur Rute, sein Spacer aus Kork komplettiert diese Rute sehr schön. Zusammengesteckt wird die Superfine Carbon mit sehr gut passenden und daher bestens funktionierenden Überschubverbindungen. Erleichtert wird das Ausrichten beim Zusammenstecken der einzelnen Rutenteile durch beidseitige Punktmarkierungen. Die Verbindungen halten die Rute auch bei stundenlangen Fischen sicher zusammen, ohne nachträglich festgestellt werden zu müssen. (Kleiner Tipp am Rande, der für alle Fliegenruten mit Steckverbindungen gilt: Ich habe mir angewöhnt, stets ein klein wenig Rutenwachs auf den Steckverbindungen zu verwenden, dies erleichtert das Handling sehr, die Einzelteile halten “leicht saugend” und sicherer zusammen und beim Auseinandernehmen der Rute nach dem Fischen sind solche Sachen wie “Hülsenklemmer” ausgeschlossen. In der Regel reicht die Behandlung mit Rutenwachs ein- bis zweimal pro Saison aus.)

Die Eigenschaften unserer Testrute beim Wurf und Drill liegen erwartungsgemäß nahe bei denen des Vorgängermodells, sind aber durch die hier einen Grad niedrigere Schnurklasse noch sensibler. Die Superfine Carbon fühlt sich sehr leicht an, bestückt mit einer #3er DT- oder WF-Fliegensschnur lädt sich die Rute schon auf kurzen Distanzen sehr schön auf und ermöglicht so ein Agieren auf engem Raum. Die Full Flex Aktion beschreibt die Rute als solche mit durchgehender Aktion, dies kommt ihrem Einsatz auf Nah- und Mitteldistanzen ebenso zu Gute, wie auch beim Drillgefühl: hier spürt man jeden Fisch am Band und seine Bewegungen bis ins Handgelenk herunter, das ist phantastisch! Die stets mit sichtbar vollem Blankeinsatz dynamisch arbeitende, mittelschnelle Rute erlaubt beim Fischen die ganze Palette: mit Trockenfliegen, Nymphen, bis hin zu kleinen Streamern lassen sich schnelle, präzise “Attacken” genauso gut bewerkstelligen, wie ganz sanfte Präsentationen und unauffälliges Ablegen der Fliege. Durch ihre Sensibilität, Feinheit und Kürze lassen sich diverse Würfe, Rollen und Switchen, sowie das Drillen auf engstem Raum ausführen. Das macht sie zum idealen Partner besonders für kleine und schwierige Gewässer. Gerade auch beim Drill offenbart die Rute hier Qualitäten, die mit einer längeren, stärkeren oder dickeren Rute niemals auf diese Weise fühlbar wären… Trotz ihrer Zierlichkeit verfügt die Rute über genügend Power und Zähigkeit, um auch mit stärkeren Fischen im Drill rasch fertig zu werden. Haupteinsatzgebiet dieser Rute sind die kurzen Distanzen von 5 bis 10 Metern, diese lassen sich geradezu spielend und mit geringstem Aufwand abdecken. Wenn es sein muss, lassen sich mit der Superfine Carbon jedoch auch Wurfweiten bis an die 20 Meter bedienen und kontrollieren.

Fazit: Wir empfinden auch die neue Superfine Carbon als äußerst gelungene Neuauflage einer legendären Fliegenrute. Ausstattung, Optik, Verarbeitung und Leistungen stehen außerhalb jeden Zweifels und lassen keine Wünsche offen. Diese Bachrute ersten Ranges sorgt einfach für maximalen Fischerspaß an Bächen und kleinen Flüssen – und sieht dazu noch super aus – zwar schlicht, aber fein! Mit ihrer kurzen 4er Teilung passt sie in jeden Daypack und die umfassende Orvis-Vollgarantie macht den Rutenkauf zur Lebensanschaffung.

www.fliegenfischer-forum.de

Geräte-Besprechung – Fliegenruten: ORVIS Superfine Glass 764-3 (7’6″ – #4 – 3tlg.) aus dem Fliegenfischer-Forum

Hohlglasfliegenruten boomen nach wie vor und die verfügbare Fliegenrutenvielfalt dieser Art seitens der verschiedenen Hersteller in allen Qualitäts- und Preisklassen wächst von Jahr zu Jahr. Nun gibt es auch eine neue Glass Fliegenrutenserie von ORVIS: unter dem Motto “Glass is not dead!”: die Superfine Glass Ruten, die logische Konsequenz zur Komplettierung der beliebten Superfine Fliegenruten für die feine Fischerei – und zudem eine besonders hochwertig ausgestattete und verarbeitete Glasfaser Fliegenrutenserie, hergestellt in Manchester, Vermont (USA)!
Die ORVIS Glass Fliegenrutenserie umfasst drei dreiteilige Einhand-Fliegenruten, in den Schnurklassen #3, #4 und #5 und in den Längen 7’0″ (210 cm), 7’6″ (228 cm) und 8’0″ (240 cm), (alles Stand: April 2014).
Unser Testmodell war eine Orvis Superfine Glass in der Länge 7’6″ und der Schnurklasse #4.Ausstattung und technische Details:
Teilung, Maße und Daten:
Dreiteilige Fliegenrute, Länge 7’6″ (zusammengesteckt und nachgemessen 229 cm), drei gleichlange Teile a. 79,5 cm. Ruten-Gewicht: 72 Gramm. Angegebene Schnurklasse: #4. Blankdurchmesser über dem Griff: 10,3 mm. Blankdurchmesser an der Rutenspitze: 1,8 mm. Rutenrohr Länge: 83,5 cm / Rutenrohr Gewicht: 350 Gramm.
Ausstattung:
Die Superfine Glass besitzt einen (besonders im Handteil) auffallend starken, leichten, olivgrünen, ungeschliffenen und dünn glanzlackierten Blank aus S-2 Hohlglasfaser-Material. Die Verbindungen der Rutenteile sind als passgenaue Überschubverbindungen mit einseitigen Punktmarkierungen ausgeführt, sie greifen von unten nach oben gemessen 50 und 52 mm ineinander. Die Oberseiten der einzelnen Teile wurden gegen eindringenden Schmutz, Nässe etc. abgedichtet. Dunkelbraune Beschriftung von Hand auf dem Blank am Handteil überm Griff.
Beringung: Handteil mit einem “Litewire” Leitring und einer feststehenden Fliegeneinhängeöse in Rollenflucht, 2.Teil mit vier Schlangenringen, Spitzenteil mit vier Schlangenringen und dem Spitzenring. Die Ringdurchmesser und Drahtstärken sind der feinen Schnurklasse angepasst, sie wurden mehrfach abgestuft. Alle Ringe kommen in Hard Chrome. Ring- und Zierbindungen halbtransparent in Braun. Alle Bindungen wurden sorgfältig lackiert und gründlich versiegelt.
Griff: Kurzer Korkgriff (Form Zigarre), 16,5 cm lang (inklusive Übergang zum Blank oben), aus 6mm-Korkscheiben in erstklassiger Qualität. 
Rollenhalter: Leichter Schraubrollenhalter aus Aluminium in Silber-Optik, griffwärts wirksam, Gesamtschraubweg 30 mm, mit einer Einlage aus Kork.
Sonstiges: Die Lieferung erfolgt im Futteral und im hochwertigen ORVIS-Glasfaser-Rutenrohr mit Schraubkappe aus Aluminium. Es gilt die 25-Jahre ORVIS Vollgarantie gegen jegliche Art von Bruch. 
Ruten-Preis: 419,– Euro

Nähere Betrachtung und Praxistest: In Sachen Ausstattung und Verarbeitung lässt unsere Testrute keine Wünsche offen, ebenso wenig wie bei der gelungenen farblichen Zusammenstellung. Die dunkelolive Farbgebung der Rute im Verbund mit braunen und silbernen Elementen im Retro Style empfinden wir als angenehm, dezent und als wohltuend abweichend zu manchen Glass-Ruten einiger anderer Hersteller, welche in “quietschknalligen” Farben angeboten werden. Die Orvis Glass hat wurde sehr sauber beringt und lackiert, ihre Ausstattung ist sehr gut, ebenso wie die Gesamtverarbeitung, hinzu kommt ein umfassender Lieferumfang mit Futteral und schönem Rohr, alles farblich perfekt aufeinander abgestimmt. Der handgerecht geformte Griff hat für diese Rute die richtigen Dimensionen und weist eine erstklassige Kork-Qualität auf, er liegt sicher in der Hand und der leichte, feine Alu-Rollenhalter arbeitet leichtgängig und zuverlässig. Die Überschubverbindungen greifen (v.u.n.o.) 50 und 52 mm ineinander und halten die Rute sicher zusammen. Kleine Punktmarkierungen auf den unteren Rutenteilen erleichtern das schnellere Ausrichten beim Zusammenstecken.

Schon bei unseren ersten Praxistests wird klar, das die Orvis Superfine Glass zwar wie nicht anders erwartet um Welten weicher und geschmeidiger ist als jede Kohlefaser-Fliegenrute – aber auch mehr Rückgrat und Spritzigkeit besitzt als die meisten anderen heutigen Glass-Fliegenruten, die wir bisher in der Hand hatten. Orvis hat damit eine Gratwanderung zwischen den “Material-Welten” zugunsten einer gefühlvollen Fischerei und einer dennoch effektiven Werferei perfekt gemeistert! Die Orvis Glass Ruten sind daher auch bestens geeignet für Fliegenfischer, die schon immer mal mit einer Hohlglasfliegenrute der neuen Generation geliebäugelt hatten, denen andere Glass Ruten aber bislang viel zu weich waren…
Im Praxisbetrieb zeigt unsere Testrute eine mittelweiche, bis zum Griffkork durchgehende, nahezu vollparabolische Aktion – genau wie es bei dieser Rute sein soll. Bestückt mit einer DT oder WF #4 macht die Glass einen sehr guten Job auf nahen und mittleren Distanzen. Man kann sie mit etwas Steuerung und minimalem Krafteinsatz wunderbar leicht, völlig entspannt und wie von selbst arbeiten lassen – aber bei Bedarf auch deutlich schneller ansprechen und werfen: ein bemerkenswerter und wichtiger Unterschied zu anderen Glasruten, wie oben schon angesprochen. Beim Drill lässt sich auch bei dieser Glass-Rute fast jeder Flossenschlag eines gehakten Fisches reichlich intensiv bis in die Hand hinein spüren. Mangelnde Drill-Power oder fehlende Stärke sind bei der Orvis Glass ebenfalls überhaupt kein Thema! Die tiefgehend federnde Arbeit der gesamten Rute bestens geeignet, einen Fisch rasch müde zu drillen und das Handteil ist kräftig genug, um auch mit stärkeren Fischen fertig zu werden. Zudem lassen sich neben winzigen Fliegenmustern bis hin zu kleinen Streamern auch feinste Vorfächer problemlos fischen: ein Abreißen wegen einer zu steifen Rute dürfte hier wohl kaum vorkommen. Das Haupteinsatzgebiet dieser Rute sind die kurzen Distanzen bis um 10 Meter, diese lassen sich geradezu spielend und mit geringstem Aufwand abdecken. Wenn es etwas weiter hinaus gehen soll, lassen sich mit der Superfine Glass jedoch auch Wurfweiten bis um die 20 Meter noch gut bedienen und kontrollieren.

Fazit: Wer Superfine Ruten mag und diese noch einen Touch fischiger haben möchte, wird von der Orvis Glass schwer begeistert sein! Das gleiche gilt für Fischer, denen andere Glass Ruten bislang zu weich waren… Ausstattung, Optik, Verarbeitung und Leistungen sind über jeden Zweifel erhaben und lassen keine Wünsche offen. Diese Rute für die genussvolle Fischerei in Bächen und kleineren Flüssen sorgt für maximalen Fischerspaß mit Gefühl! Die umfassende Orvis-Vollgarantie macht den Rutenkauf zur Lebensanschaffung. 
Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Robert-Blum-Str. 5 b, D-22453 Hamburg, Tel.: (040)5892302, Fax: (040)5892304, E-Mail: RaguseM (at) Orvis.com; Web: www.orvis.de

Quelle: www.fliegenfischer-forum.de

Helios 2 an der Küste. Testurteil: sehr gut!

Durch Messen und den langen Winter zögerte sich mein Saisonstart an der Küste in diesem Jahr deutlich hinaus. Die Spannung war jedoch sehr groß, denn ich wollte endlich sehen, wie die neuen Helios 2 Ruten in der Praxis abschneiden.

An der Küste bevorzuge ich leichte Ruten der Schnurklasse 6, um den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen zu können und so packte ich zielsicher die 9’ # 6 Helios 2 ein, denn der Wetterbericht hatte leichten Seitenwind und eine Wellenhöhe von 10 bis 20 cm angesagt. Irgendetwas sagte mir aber, ich solle zur Sicherheit lieber doch noch eine 8er Helios 2 ins Auto legen.

Und siehe da:

Schon auf dem Weg zur Küste drehten sich die Windräder deutlich schneller als erwartet. Es schien so, als hätte der Wetterbericht mit seiner Prognose (mal wieder!) voll daneben gelegen. Am Wasser angekommen dann die böse Überraschung: Schaumköpfe auf der Ostsee und seitlicher bis fast auflandiger Wind. Als ich meine Fliegenrute auf dem Parkplatz zusammensteckte, kamen von den anderen Anglern schon die ersten Fragen wie “Du willst bei den Wellen mit der Fliege fischen, geht das denn überhaupt noch?”. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir selbst noch nicht sicher, ob das funktioniert. Aber versuchen wollte ich es, denn häufig bergen solche Bedingungen die Chance auf eine gute Fischerei! Wussten Sie noch nicht, lieber Leser? Doch, das stimmt schon: Ich bin auf Sylt aufgewachsen – und kenne mich mit solchen Sachen ein bisschen aus.

Zum Glück hatte ich ja die 8er eingepackt, eine Klasse, die ich zum Meerforellenangeln zuletzt vor bestimmt 8 Jahren in der Hand hatte, aber bei diesen Bedingungen sollte sie genau richtig sein.

Schon bei den ersten Würfen war klar, die 8er Helios 2 ist so leicht, dass man selbst mit einer 8er Rute den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen kann und auch unter diesen schwierigen Bedingungen erreichte ich mit dieser Rute noch gute Wurfweiten. Es dauerte ein paar Würfe, bis ich mich auf die anrollenden Wellen eingestellt hatte, aber dann war das Fischen doch relativ angenehm und schon nach fünf Minuten spürte ich an einer Strömungskante einen Widerstand am anderen Ende der Schnur. Zuerst dachte ich an Kraut oder einen Hänger, aber dann war mir klar, dass es meine erste Meerforelle der Saison war! Nach kurzem Drill lag sie dann vor mir, kein Riese aber immerhin ein netter Fisch.

Die erhoffte silberblanke Traumforelle blieb an diesem Tag leider aus, aber der kleinen folgten über den Tag noch weitere Meerforellen zwischen 40 und 50 cm. Interessant zu sehen war, was passierte, als die Wellen kleiner wurden und das Wasser etwas aufklarte: Es passierte nämlich nichts mehr! Die gute Fischerei mit regelmäßigen Fischkontakten war vorbei.

Zwei Ergebnisse hatte dieser Tag:

  1. Schaumkronen auf der Ostsee und trübes Wasser sind gar nicht so schlecht,
  2. …wenn man eine Helios 2 der Klasse 8 mit dabei hat!

Schöne Grüße aus dem Norden von Ihrem

Thies Reimers!

Auftritt in Österreich: Helios 2 im Praxistest!

Es hat sich vielleicht schon herumgesprochen, welches Team die Beiträge dieser Homepage redaktionell betreut. Es ist ein Trio, mit Manfred Raguse an der Spitze, flankiert von Thies Reimers und Bernd Kuleisa.

Thies und Bernd hatten in den vergangenen Wochen Gelegenheit, einige der neuen Helios 2 Ruten am Fischwasser zu testen. Bernd tat dies vom 8. bis 18 April im Zusammenhang mit der Woche der „Freunde des Hauses Forstinger“ in Österreich; Thies ist momentan (Mitte/ Ende April 2013) an der Ostsee aktiv und wird zu gegebener Zeit berichten. Er ist „dran“, wie man so schön sagt.

Hier die Eindrücke von Bernd Kuleisa:

„Manfred Raguse hatte mir eine 5er Helios 2 – midflex in 9’ – mit nach Schärding gegeben. Die schönen Forellen der Antiesen spielten mit und ich konnte schöne Fänge machen (siehe Fotos). Wie empfand ich die Helios 2?

                                        Schöne Regebogenforelle aus der Antiesen.

Die Rute liegt wirklich verblüffend leicht in der Hand und zeigt sich bei Roll- und Überkopfwürfen in der Tat präzise wie ein Lazerpointer. Im Drill ist sie souverän, in den Ruhephasen begeistert die Optik – ich habe sie einfach mal abgelegt und ein Foto für Sie gemacht. Sieht richtig toll aus, oder?

Also, ich war von der Rute total überzeugt, aber was würden meine Freunde zu ihr sagen?

Ich gab sie einigen erfahrenen Fischern in die Hand:

Reinhold Sangen-Emden fing bestimmt 10 Fische mit ihr und gab die Rute nur ungern wieder her. Ebenso mein Freund Dr. Söntgerath, der als Rheinländer so formulierte: „feines Rütchen!!“ Er fing übrigens sofort eine Kiloforelle beim Testen!

                      Dr. Söntgerath drillt eine schöne Regenbogenforelle mit der Helios 2!

Und der Präsident unseres Clubs? Willi Pick, sicher einer der kritischsten Tester, den man sich vorstellen kann (er hat einfach unglaublich viel Ahnung), warf die Helios 2 eine Stunde lang und stellte dann fest: „Die beste Rute, die ich je geworfen habe!“

Ich freue mich für Orvis über dieses Urteil. Toll auch für Manfred Raguse, der seinen Händlern das vielleicht beste Rutenmaterial anbieten kann, was es gibt!

Die bemerkenswerten fachlichen Urteile des Testteams von „Trout & Salmon“ kann ich nun tatsächlich nachvollziehen (hier nachzulesen). Auch die ersten fabelhaften Eindrücke von unserem Freund Werner Steinsdorfer, der den ersten Fisch mit einer Helios 2 in Deutschland fing (er berichtete hier darüber), kann ich bestätigen.

Und ich kann jetzt verstehen, was der erfahrene Orvis-Händler Thomas Dürkop sagte: „Eine Helios 2 legt man äußerst ungern wieder aus der Hand!“

„Trag ich selbst gern!“ oder „Die neue Silver Sonic Orvis-Wathose ist klasse!“

Lieben Sie Loriot? Den Film mit dem Hosenkauf? Trag ich selbst gern! So ging es Bernd Kuleisa mit der neuen Orvis-Wathose „Silver Sonic“. Lesen Sie seine Erfahrungen:

„Orvis hat sich ja sehr aus dem Fenster gelehnt mit dem Urteil, die neue „Silver Sonic“ wäre die beste Wathose, die sie je produziert haben. Also bestellte ich mir eine. In Größe LL (hinein gehungert!), damit sie auf Testfotos schön schlank wirkt und der Träger auch.

                  Bernd Kuleisa passt die neue Silver Sonic Wathose wie angegossen.

Es war noch kühl in Österreich, als ich die Hose zum ersten Mal anzog. Zwei Tage lang musste ich mit Neopren Vorlieb nehmen, dann kam der Test der neuen Hose. Welch ein Unterschied!! Ich schwebte durchs Wasser, flog über die Wiesen, eile zum Auto, wo ich mich am Vortag noch mühte. Herrlich. Mir schien die neue Orvis-Hose fast noch leichter zu sein als alles, was ich bisher an Atmungsaktiven trug. Wie beim Wetter die gefühlte Temperatur, so gibt bei Wathosen die gefühlte Bequemlichkeit, die gespürte Leichtigkeit den Ausschlag. Ich kann nur sagen: klasse! Dass sie dicht hielt, der Komfort stimmt und der Preis unschlagbar ist, zählt natürlich nicht minder. All dies ist bei Orvis nun Wirklichkeit geworden. Eine perfekte atmungsaktive Wathose für nur 299,- Euro/UVP.  Und: Mein Freund Reinhold fiel in meinem Beisein ins Wasser, seine Geldbörse: durch und durch nass. Hätte er die neue Silver Sonic von Orvis getragen, wäre ihm das erspart geblieben, denn sie hat eine wasserdichte Tasche für alle Wertsachen. Nun hat er sich eine Silver Sonic bestellt. Und Sie? Brauchen Sie keine Wathose, die alle Wünsche erfüllt?“

                     Bernd Kuleisa mit einer schönen Regenbogenforelle aus Schärding.

TROUT & SALMON sagt: “Helios 2? It’s the best!”

In einem großen Rutentest der führenden britischen Zeitschrift “TROUT & SALMON” mit 18 Ruten, bestand die von den hoch angesehenen Testern ausgewählte Orvis Rute Helios 2 der Klasse 5 (mid flex) die kritische Prüfung mit größter Auszeichnung.

Sie wurde im Vergleich mit den anderen 17 neuen Ruten, als die beste Rute ausgezeichnet.

Der Stempel „RECOMMENDED“ wiegt schwer und sollte noch unschlüssige Leser der folgenden Zeilen zum Handeln anregen! Testen Sie eine!

Hier einige Zitate

„Für mich mit Abstand die beste Rute im Test. Noch einen Schritt nach vorn gegenüber den bisherigen Helios Ruten. Unglaublich das Gefühl, selbst auf kurze Distanz. Wunderbar akkurat, schöne saubere Schlaufen beim Werfen, klasse in der Verarbeitung. Diese Rute ist mein absoluter Favorit und ich würde sie am liebsten sofort mit zum Fischen nehmen!“

„Wunderschöne Rute mit dem besten Kork, den ich seit langem gesehen habe. Mühelose Wurfkontrolle auf kurze und weite Distanz. Nicht nur die leichteste Rute im Test, sondern auch die Beste! Alles, was Du Dir wünschst, in einer 5er Rute vereint.“

Gesamturteil beider Tester: „ Die Orvis Helios 2 ist die beste Rute im Test. Auf kurze Distanz und für weite Würfe, leicht, großartige Rollwurfeigenschaften und prädestiniert für enge Schlaufen. Eine Rute die man sofort fischen möchte.”

Liebe Orvis-Freunde!

Die extrem positiven Urteile von kompetenten Fachzeitschriften zu Helios 2 nehmen kein Ende. Wir sind stolz auf diese Meinungen, wobei wir auch noch einmal ausdrücklich auf das Statement des deutschen Fliegenfischer-Forums verweisen (hier auf dieser Homepage zu lesen).

Auch aus Skandinavien und aus Frankreich von PECHE MOUCHE erhielten wir sehr positive, ja enthusiastische Pressestimmen, die alle den Tenor von TROUT & SALMON bestätigen.

Die Helios 2 ist nach Meinung vieler Experten die beste Rute auf dem Weltmarkt!