Hydros Coldwater Intermediate – die perfekte Küstenschnur von ORVIS

Wir haben die Hydros Coldwater Intermediate vor dem Kälteeinbruch an der Küste intensiv getestet – wenn Sie eine gute Fliegenschnur für die Ostsee suchen, dann sollten Sie sich diese Schnur bei Ihrem ORVIS-Händler auf jeden Fall einmal anschauen!

Die Hydros Coldwater Intermediate von ORVIS hat eine weiß-transparente Keule und eine hellblaue Runningline – beim Testfischen an der Ostsee machte sie einen extrem guten Eindruck! Diese Fliegenschnur muss man kennen. Und man sollte sie fischen!

Viele Jahre war eine reine Schwimmschnur die erste Wahl an der Ostseeküste, doch der Trend geht immer mehr zu Schnüren mit einer leicht sinkenden Spitze. Bei absoluten “Ententeich”-Wetter und sehr glattem Wasser kann es immer noch von Vorteil sein, eine reine Schwimmschnur dabeizuhaben und diese mit einem Fluorocarbon-Vorfach zu fischen. Doch bei richtigem Meerforellenwetter, also bei leicht auflandigem Wind und etwas Welle, ist die Hydros Coldwater Intermediate die erste Wahl!

Die Coldwater Intermediate „schneidet“ quasi durch Wind und Wellen und Sie haben einen deutlich direkteren Kontakt zu Ihrer Fliege. Außerdem bekommen Sie nicht so stark beschwerte Fliegen auch bei Wellengang noch unter die Wasseroberfläche, was bei Schwimmschnüren nahezu unmöglich ist.

Traumhaftes Setup für die Ostseeküste: Helios 3D 908, Mirage III – und natürlich die Hydros Coldwater Intermediate von ORVIS.

Die Keule ist mit 10,9 Metern Länge auch bei etwas mehr Wind sehr gut zu händeln und gibt dem geübten Werfer die Möglichkeit, mit relativ wenig Aufwand richtig große Distanzen zu erzielen. Die Gesamtlänge der Schnur beträgt 30,4 Meter. Der Kopf der Schnurklasse 8, zum Beispiel, wiegt 18,5 Gramm. Die Keule ist transparent/weiß und die Runningline ist hellblau. Die Fliegenschnur ist außerdem an beiden Enden mit einer kleinen Schlaufe versehen und vorne auf der Keule finden Sie auch die von ORVIS gewohnte “Line ID”, anhand der Sie Ihre Schnur bei einem Wechsel ohne Probleme identifizieren können.

Das Taper der Hydros Coldwater Intermediate Fliegenschnur von ORVIS ist perfekt auf die Bedingungen an der Ostsee abgestimmt.

Die Runningline ist sehr geschmeidig, der fast transparente Kopf ist allerdings deutlich steifer. Lassen Sie sich beim Öffnen der Verpackung davon aber nicht täuschen! Sobald der Kopf einmal gedehnt wurde und Sie mit dem Fischen beginnen, hat er genau die richtige Steifigkeit, um auch größere Fliegen zu transportieren. Bei der richtigen Zusammenstellung von Vorfach und Fliege gehört ein sich nicht-streckendes Vorfach mit der Hydros Coldwater Intermediate der Vergangenheit an!

Beim Testfischen der Hydros Coldwater Intermediate fingen wir so manche Meerforelle, hier wird eine kleine schonend zurückgesetzt.

Diese Schnur sollte aber nicht nur als reine Küstenschnur zum Fischen auf Meerforelle gesehen werden. Auch beim Fischen auf Wolfsbarsch oder als Schnur zum Hechtfischen macht die Hydros Coldwater Intermediate eine überaus  gute Figur.

Schauen Sie sich die Hydros Coldwater Intermediate unbedingt einmal bei Ihrem ORVIS-Händler an – nicht nur an der Küste geht es bald wieder richtig los!

 

Die Hydros Coldwater Intermediate Fliegenschnur ORVIS, hier sieht man schön die semitransparente Keule und die hellblaue Runningline.

Auch das “Fliegenfischer-Forum” fand die Hydros Coldwater Intermediate sehr überzeugend und schrieb in seinem Test:

Die ORVIS HYDROS Coldwater Intemediate WF-8-I zeigte sich im Test als herausragende Fliegenschnur für die Meerforellenfischerei an der Küste, aber auch auf Hecht. Ihre Schussfreudigkeit ist einfach nur phänomenal und die Wurfbalance- und Stabilität auf allen Distanzen kann sich sehen lassen. Durch die geringen und gleichmäßigen Sinkeigenschaften fischt die Schnur schön “durch die Welle” und die recht geringe Dehnung ermöglicht dabei eine optimale Energieausbeute und den stets direkten Kontakt beim Fischen und Drillen. Durch ein Taper mit viel weit nach vorne verlagertem Gewicht (und der leichten Übergewichtung) bereiten dieser Schnur weder windige Verhältnisse, noch das Präsentieren beschwerter oder buschiger Fliegen Probleme. Gut haben uns auch die Zweifarbigkeit und unauffällige (Keulen-)Farbgebung gefallen, die werkseitigen stabilen Front- und Endschlaufen und der verwechslungssichere Aufdruck von Schnurklasse- und Art direkt auf der Schnur. Alles in Allem ist Orvis mit dieser Schnur einmal mehr ein großer Wurf gelungen!”
Quelle: www.Fliegenfischer-Forum.de

Fliegenfischen an der Ostsee in der Neustädter Bucht

Die Neustädter Bucht ist ein interessantes, vielfältiges Revier für Meerforelle, Hornhecht und Dorsch – wir stellen Ihnen das Revier vor und zeigen, wie Sie dort erfolgreich mit der Fliege fischen.

Kai Rohde mit einer tollen Meerforelle aus dem Frühjahr. Die Erfolgsfliege war eine Polar Magnus. Kai kennt sich aus mit dem Fliegenfischen an der Ostsee, vor allem in der Neustädter Bucht.

Zum Fliegenfischen an der Ostseeküste ist die Bucht bei Neustadt wie gemacht! Durch ihre Lage und die Nähe zur Insel Fehmarn ist die Fischerei auch bei verschiedenen Windrichtungen sehr gut! Die Saison auf Meerforellen startet oft schon früh im Januar und dauert dann bis in den Mai, wobei die besten Monate oftmals der März und April sind.

Die Fischerei kann aber auch schon früher im Jahr richtig gut sein. Kommt der Winter im Norden Deutschlands erst spät oder überhaupt nicht, dann findet der Angler auch im Januar oder Februar Wassertemperaturen um die 5 Grad und damit sehr gute Bedingungen zum Fliegenfischen auf Meerforelle. Sollte die Wassertemperatur irgendwann unter die “magische” 4 Grad Marke sinken, gibt es selbst dann in der Neustädter Bucht noch einige aussichtsreiche Stellen. Denn hier fließen viele kleine Bäche und Gräben in die Ostsee und genau in diesen nicht so salzhaltigen Bereichen finden wir die Meerforellen in der kalten Jahreszeit.

Das Fliegenfischen an der Ostsee bietet mehr als “nur” Meerforelle

Dann – schon Anfang Mai – stellen sich viele Hornhechte ein. Bei den meisten Meerforellenanglern sind diese Fische nicht sehr beliebt, läuten sie doch meistens das Ende der Meerforellensaison ein. Außerdem kommen die Hornhechte in großen Mengen vor und sind bei der Jagd auch noch deutlich schneller als die Meerforellen, so dass diese oftmals das Nachsehen haben. Für die einen ein Fluch, für die anderen ein echter Segen – denn dass Fliegenfischen auf Hornhecht ist deutlich erfolgversprechender als das Angeln auf den Fisch der 1.000 Würfe.

Außerdem spielt das Wetter zu dieser Jahreszeit meist sehr gut mit und man kann bei strahlendem Sonnenschein und besten Wetter ein paar Fische fangen. Wunderschön!

Diese Fischerei auf Hornhecht  ist auch für den Anfänger oder den nicht so geübten Fliegenfischer eine echte Freude, denn normalerweise “kontaktiert” man mehrere Hornhechte am Tag. Das schafft vertrauen für das Fliegenfischen an der Ostsee – und mit ein bisschen Glück hängt ab und zu dann doch noch mal eine Meerforelle am Haken.

Beim Fliegenfischen an der Ostsee finden Sie in der Neustädter Bucht zahlreiche interessante Stellen, zum Beispiel solche Riffe.

Im Herbst können Sie in der Neustädter Bucht Dorsch mit der Fliegenrute fangen

Der Dorsche dominieren dann im Herbst. Jetzt lohnt es sich, nach einem langen Tag auf Meerforelle noch in die Nacht zu fischen. Denn sobald die Sonne am Horizont verschwindet, kommen die Dorsche unter Land. Eine echt spannende Fischerei!

Nicht nur im Ausnahmefall kann man auch ausgesprochen starke Meerforellen in der Neustädter Bucht fangen – wenn man weiß, wo sie gerade sind. Hier macht eine fachkundige Beratung oft den Unterschied aus!

Hier erhalten Sie Tipps und Tricks zum Fliegenfischen an der Ostsee

Deshalb: Für die nahen Ostseegewässer ist Kalles Angelshop die ideale Anlaufstelle für aktuelle Informationen, die die Familie Rohde gern weitergibt. Wie steht es mit den Meerforellen momentan? Beißen sie gerade und wo genau? Sind die Hornhechte schon da, oder noch da, oder schon weg? Alles Fragen, die zuverlässig geklärt werden.

Karin, Kai und Kalle Rohde sind stets für ihre Kunden da und auch für Fliegenfischer, die nur mal reinschnuppern und sich ein Bild von der Kompetenz von “Kalles Angelshop” machen wollen. Für auswärtige Gäste liegen die benötigten Angelscheine griffbereit. Kai und Kalle Rohde sind selbst passionierte Meerforellenfischer und das spürt man!

Kalles Angelshop bietet außerdem Kurse (Einhand/Zweihand), Guiding und Events für Fliegenfischer in Zusammenarbeit mit namhaften Experten der Szene.

Geräte-Tipps für das Fliegenfischen an der Ostsee

Eine kleine Meerforelle – diese sogenannten Grönländer beißen in der kalten Jahreszeit häufig beim Fliegenfischen in der Neustädter Bucht. Untermaßige Fische müssen natürlich schonend zurückgesetzt werden.

Rute: Zum Fischen auf Meerforellen empfehlen wir Fliegenruten von 9′ oder 9’6”, Schnurklasse 6 bis 8. Die Schnurklasse 7 ist der “Allrounder”. Bei ruhigem Wetter kann auch eine 6er Rute verwendet werden, bei stärkerem Wind greifen wir zur 8er. Für das Angeln auf Hornhecht reicht eine Rute der Schnurklasse 5 oder 6 vollkommen aus.

Schnur: WF-Schnur mit einer relativ kurzen Keule. Entweder komplett schwimmend (HD Bankshot)  oder mit einer ganz leicht sinkenden Spitze (Coldwater Intermediate) zum Meerforellenangeln. Für das Angeln auf Hornhecht benötigen Sie eine komplette Schwimmschnur. Beim Angeln auf Dorsch ist oft eine Schnur mit einer kurzen Sinkspitze vom Vorteil.

Weitere Ausrüstung: Wathose, Watkescher, Schnurkorb und wetterfeste Kleidung.

Fliegen-Tipp: Im Winter und zeitigen Frühjahr etwas größer und auffälliger (z.B. Polar Magnus und Pattegrisen). Im späten Frühjahr und Frühsommer werden die Fliegen meist kleiner und unauffälliger (z.B. Magnus, Tangläufer und Honey Shrimp). Für das Fliegenfischen auf Dorsch empfehlen wir schwarze Wooly Bugger. Die Hornhechte reagieren meistens auf normale Meerforellenfliegen, aber manchmal fängt ein sehr kleiner Tangläufer (Größe 10-12) deutlich besser.

Informationen zum Fliegenfischen an der Ostsee in Ostholstein
Lage: Bucht bei Neustadt in Ostholsteins in Schleswig-Holstein.
Fischbestand: Meerforellen, Dorsche, Hornhechte, Meeräschen und Steelheads
Bestimmungen: Vom 01.02. – 31.03. dürfen drei Dorsche pro Tag entnommen werden und in der restlichen Zeit fünf Dorsche pro Tag. Weitere Bestimmungen: siehe Schleswig-Holsteinisches Fischereigesetz.
Preis: Die Fischereiabgabe für Schleswig-Holstein kostet 10 Euro pro Jahr. Sollten Sie einen Fischereischein aus einem anderen Bundesland haben, müssen Sie vor dem Angeln die Fischereiabgabe für Schleswig-Holstein bezahlen. Außerdem ist es in Schleswig-Holstein mit dem Urlauberfischereischein möglich zu angeln, ohne die Fischereischeinprüfung abgelegt zu haben. Dieser ist für 28 Tage gültig und kann zweimal im Jahr beantragt werden. Die Kosten liegen bei 10 Euro für den Schein und 10 Euro für die Fischereiabgabe.

Weitere Infos und Kartenausgabe:

Kalles Angelshop
Vor dem Kremper Tor
23730 Neustadt/Ostsee
Tel.: 04561/6450

www.kallesangelshop.de

Auch Schweizer können Meerforelle!

Das Team von Fischen.ch war auf der Suche nach dem Silber der Ostsee – und war erfolgreich. Unser ORVIS-Shop des Monats berichtet von der Meerforellen-Tour nach Fünen.

Das Team von Fischen.ch war auf Fünen, um dort in der Ostsee Meerforellen zu fangen.

Ja, auch wir aus der Schweiz fischen gerne an der Ostsee auf Meerforelle! Was bleibt uns auch anderes übrig, wenn wir in der Seeforellenschonzeit mal einen Silberbarren in den Händen halten möchten? So war es auch im vergangenen Winter. Die Gewässer in der Schweiz waren geschlossen und so entschieden wir uns kurzfristig nach Dänemark zu fliegen. Wir buchten einen Flug von Zürich nach Kopenhagen und von dort ging es dann auf die Nachbarinsel Fünen, die bekanntlich auch als „Meerforellen Eldorado“ beworben wird.

Beim Fischen auf Meerforelle und Seeforelle, da gibt es Gemeinsamkeiten

Das Team von Fischen.ch setzte wegen des kalten Wassers auf Garnelen-Fliegen in Fluo-Orange. Das war die Erfolgsfliege!

Es war richtig kalt, weit und breit kein Angler in Sicht. Sollte der Werbeslogan “Meerforellen Eldorado Fünen” doch nur wieder so eine Medien-Ente sein? Nein, definitiv nicht! Trotz schwieriger Bedingungen (kalte Finger und manchmal wirklich unangenehmer Wind) wurden wir mit einigen herrlichen Meerforellen belohnt. Ganz klar zu sehen war: je wärmer es wurde, umso aktiver wurden auch die Fische. Wir hatten unsere besten Stunden meistens bei strahlendem Sonnenschein und gegen die Mittags- oder frühe Nachmittagszeit.

Auch sehr typisch für den Winter war die erfolgreichste Fliege – eine leuchtende, lachsfarbene Garnele mit UV-aktiven Augen in der Farbe Fluo-Orange. Gerade im Winter sollte man eher auf etwas größere und auffälligere Fliegen setzen.

Fisch der 1.000 Würfe. Oder 2.000. Oder 3.000 – oder ein paar Würfe mehr

Eine Meerforelle im Kescher! Na bitte, es geht doch!

Wie auch beim Fischen auf Seeforelle muss man beim Fliegenfischen auf Meerforelle Geduld und Ausdauer mitbringen. Die Meerforelle wird auch gerne der Fisch der 1.000 Würfe genannt und es können auch mal 2.000, 3.000 oder noch mehr Würfe vergehen, bis dann endlich einer dieser wunderschönen Fische am anderen Ende Ihrer Leine tobt. Da ist natürlich ein gutes Meerforellen-Setup sehr wichtig. Es sollte nicht nur perfekt abgestimmt sein (Rute, Rolle, Schnur), sondern auch möglichst leicht, um eine lange Zeit ermüdungsfrei fischen zu können.

Sandro mit einer seiner Meerforellen, die er mit seiner Helios 2 landen konnte. Die richtig abgestimmte Ausrüstung hilft enorm, wenn man stundenlang fischt, vor allem, wenn es windig und kalt ist. Wer am Ofen sitzt, der fängt solche Meerforellen nicht.

Deswegen ist für uns die Helios 2 die erste Wahl. Bevorzugt fischen wir hier die Rute in 10′ in der Schnurklasse 7. Hiermit können Sie die Fliege sehr schnell auf Weite bringen. Die Helios 2-Ruten haben genügend Rückgrat, um auch mal größere Fliegen gegen den Wind werfen zu können und im Drill wird diese Rute auch spielend mit einem Traumfisch von über 70 cm fertig. Als Rolle hat sich bei uns die Hydros SL Rolle von ORVIS bewährt, sie macht auch im Salzwasser eine gute Figur.

Die ORVIS Recon wurde mit dem Wind gut fertig

Irgendwo dort müssen die Meerforellen sein …
Fast so gut wie die Helios 2, und diese Rute hat an der Ostsee inzwischen einen 1a-Ruf, ist die Recon in Klasse 7.

Wer nicht so viel Geld für die Rute ausgeben möchte oder kann, dem würden wir die ORVIS Recon Fliegenrute  in der Schnurklasse 7 empfehlen. Diese Fliegenrute wiegt nur ein bisschen mehr als die Helios 2, wird aber mit den rauen Elementen fast genau so gut fertig wie die Helios. Einen kleinen Unterschied merkt man aber trotzdem, aber das kann man ja von einer Rute, die fast das Doppelte kostet, auch erwarten. Beide Ruten sind aber in den USA hergestellt, werden in einem schönen Rutenrohr geliefert und vielleicht das Wichtigste: Beide Ruten haben die 25 Jahre Orvis Garantie!

Ostsee-Silber! Matthias mit einer seiner Meerforellen, die er mit der Recon landen konnte.

Wenn Sie also auch mal an der Ostsee auf Meerforellen fischen möchten, dann kommen Sie gerne mal bei uns im Ladengeschäft von Fischen.ch vorbei oder kontaktieren Sie uns telefonisch. Wir helfen Ihnen bei der Zusammenstellung des richtigen Geräts sehr gerne weiter.

fischen.ch
Chasseralstraße 3
CH-4900 Langenthal
Tel.: 0800 777 066
Tel.: 0041-62 550 05 73
www.fischen.ch

 

Orvis Wathose Silver Sonic Convertible im Härte-Test

Wie gut eine Wathose wirklich ist, das stellt man erst fest, wenn man sie häufig  trägt. Tom Kemmler von AKM in München hat die Orvis Wathose Silver Sonic Convertible einem wahren Härte-Test unterzogen: 160 Tage am Wasser!

Orvis Wathose Silver Sonic Convertible Tom Kemmler Meerforelle 2013

2013, Bornholm: Der erste Einsatz der Silver Sonic Convertible. Tom Kemmler, hier mit schöner Meerforelle, testete diese Orvis Wathose in der harten Praxis am Wasser.

160 Tage im Einsatz – die Wathose Silver Sonic Convertible im Härte-Test!

Tom Kemmler ist ein Vollblut-Fliegenfischer, ideal, um zu überprüfen, ob die  Orvis Wathose Silver Sonic Convertible wirklich eine der besten Wathosen ist.

160 Tage am Wasser, das war der ultimative Härte-Test, den diese Wathose ohne Beanstandungen überstehen musste. Der Test startete bereits im Oktober 2013, an der Küste Bornholms. Lange Märsche entlang der Küste, Steine, Kies und Geröll, dazu das salzige Wasser der Ostsee – den erste Test, 7 Tage ging es intensiv auf  Meerforellen, überstand die Silver Sonic Convertible. Doch was ist schon eine Woche? Obwohl: Es soll Wathosen geben, die noch nicht einmal das ohne Leckage überstehen.

Der Dauer-Test der Silver Sonic Convertible-Wathose ging weiter

Tom Kemmler schenkte der Silver Sonic Convertible wirklich nichts, sie begleitete ihn insgesamt auf acht Touren an die Ostsee! Genauer gesagt testete er sie 3 x auf Bornholm (je 7 intensive Angeltage auf Meerforelle in der Brandung) und 5 x auf Fehmarn (je 4 Angeltage Watfischen auf Meerforelle  und Dorsch). Die Silver Sonic Convertible-Wathose hielt diesen Belastungen stand!

Orvis Wathose Silver Sonic Convertible und Tom Kemmler mit Meerforelle, 2016.

2016, gleicher Mann, gleicher Ort und gleiche Wathose, nur Jahre später: Tom Kemmler mit Bornholm-Meerforelle – und der Silver Sonic Convertible Wathose, die er auf dem Bild oben trägt.

Und wie schlug sich die Silver Sonic Convertible als Wathose im Süßwasser?

Neben diesen Tests im Salzwasser hat Tom Kemmler die Silver Sonic Convertible natürlich auch daheim im Süßwasser intensiv getestet, jährlich im Schnitt 10 Angeltage am Ammersee (jeweils vom 16.01. bis 14.04. eines Jahres, 10 Tage beim Fischen am Starnberger See (jeweils vom 01.04. bis 15.05.) sowie durchschnittlich 20 Angeltage am Fluss. Insgesamt war die Silver Sonic Convertible-Wathose damit 160 Tage ohne Beanstandungen im Einsatz, Sommer wie Winter!

Auch die Wäsche in der Maschine hat die Orvis-Wathose problemlos überstanden, Tom Kemmler hat die Wathose 2 bis 3 x pro Jahr mit Hydrophobiermittel in der Waschmaschine gewaschen und anschließend in den Trockner getan.

Damit hat die Silver Sonic Convertible den Praxis-Test mit einer Traumnote bestanden: glatte 1 mit Sternchen!

Gerätebesprechung – Fliegenschnüre: ORVIS HYDROS Coldwater Intemediate WF-8-I aus dem Fliegenfischer-Forum

Die HYDROS Coldwater Intemediate Fliegenschnüre wurden für das Salzwasserfliegenfischen in den “kühleren Meeren” von Ostsee bis Atlantik entwickelt und erfreuen hier mit ihren dafür optimierten Eigenschaften vor allem die Herzen der Küstenfliegenfischer. Die Serie kommt zweifarbig mit funktioneller Farbeinteilung, mit 10,7 m langer Intermediate Keule, “IS” (Integrated Slickness) Oberflächenbeschichtung für exzellente Glätte und Haltbarkeit, “Orvis Line ID” (aufgedruckter Schnurklassenmarkierung) und werkseitigen Front- und Endschlaufen. Es stehen sechs Schnurklassen zur Verfügung (#5-10).
Unser Testmodell war eine ORVIS HYDROS Coldwater Intemediate WF-8-I.

Herstellerangaben:

ORVIS HYDROS Coldwater Intemediate WF-8-I
Art und Farbe: zweifarbige Keulenschnur mit intermediate Keule (Sinkrate um 3,5 cm/Sek) und schwimmender Runningline, Farben: Milchig Weißblau (Keule) / Blau (Runningline)
Schnurklasse: #8
Länge: 30,4 Meter
Aufbau:
(Detailmessungen – siehe unten)
Besonderheiten: Line ID, Front & Rear Loops, Integrated Slickness
Schnurkern: geflochten (Braided Multifilament Core)
Lieferumfang: Fliegenschnur auf Plastikspule und im Umkarton, Rollenaufkleber, werkseitige Front- und Endschlaufen
Preis: UVP 95,00 €
verfügbare Schnüre in dieser Serie (Stand Sommer 2016): Als WF/I in sechs Schnurklassen von #5 bis #10.

Eigene Messungen und Praxistest:
Länge: Gesamt: 30,65 Meter, davon 10,90 m hellweißblaue Keule inkl. Rear Taper und 19,75 m blaue Runningline
Klassifizierung: Die ersten 9,14 Schnurmeter wiegen 15,7 Gramm, das Gewicht liegt damit nach der AFTMA-Tabelle schon in Schnurklasse #9. Das Gewicht der 10,90 m langen Keule beträgt 18,5 Gramm.
Art / Aufbau: Kleine Frontschlaufe. Spitzendurchmesser 1,15 mm. Auf 2,5 m bis auf Werte von 1,44 mm ansteigend, welche sie auf den anschließenden 3 m behält. Dann über 4,5 m geringer Durchmesserabfall von 1,44 auf 1,27 mm. Zwischen dem 10. und 11. Schnurmeter kurzes Reartaper bis auf die Werte der griffigen Runningline mit 0,98 mm. Kleine Endschlaufe. Der Schnurdurchmesser der Hauptkeule wirkt für eine #8er Intermediate Schnur angemessen. Line ID Aufdruck ca. 30 cm nach Schnurspitze.
Eigenschaften: Oberfläche / Schnurart: extrem (fast “glasig”) glatte, leicht glänzende Oberfläche der Keule mit relativ hoher Schnursteife; glatte und geschmeidige Runningline
Gesamt-Handhabung: sehr gut
Schusseigenschaften: hervorragend
Wurf-Handling: insgesamt sehr gut, erstklassige Wurfbalance- und Stabilität auf allen Distanzen 
Ausgewogenheit: sehr gut
Schwimm-/Sinkverhalten: sehr gut
Abrolleigenschaften: sehr gut
Farb-Empfinden: sehr gut (dezent)
Dehnungswerte: gut, Keule bis um 3%, Runningline bis um 4% (pro Meter, bei 1,8 kg Zugkraft)
Haltbarkeit: gut, keine Abnutzungserscheinungen festgestellt, soweit über den Testzeitraum von einigen Wochen beurteilbar 
Eignung für div. Trick- und Spezialwürfe: bedingt gut
Memory-Effekt: Runningline unauffällig; bei Keule durch die höhere Schnursteife vorhanden, lässt sich durch ein kurzes Strecken vor dem Fischen entschärfen
Zusammenfassung: Die ORVIS HYDROS Coldwater Intemediate WF-8-I zeigte sich im Test als herausragende Fliegenschnur für die Meerforellenfischerei an der Küste, aber auch auf Hecht. Ihre Schussfreudigkeit ist einfach nur phänomenal und die Wurfbalance- und Stabilität auf allen Distanzen kann sich sehen lassen. Durch die geringen und gleichmäßigen Sinkeigenschaften fischt die Schnur schön “durch die Welle” und die recht geringe Dehnung ermöglicht dabei eine optimale Energieausbeute und den stets direkten Kontakt beim Fischen und Drillen. Durch ein Taper mit viel weit nach vorne verlagertem Gewicht (und der leichten Übergewichtung) bereiten dieser Schnur weder windige Verhältnisse, noch das Präsentieren beschwerter oder buschiger Fliegen Probleme. Gut haben uns auch die Zweifarbigkeit und unauffällige (Keulen-)Farbgebung gefallen, die werkseitigen stabilen Front- und Endschlaufen und der verwechslungssichere Aufdruck von Schnurklasse- und Art direkt auf der Schnur. Alles in Allem ist Orvis mit dieser Schnur einmal mehr ein großer Wurf gelungen!
Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg, deutsche Website: www.orvis.de

Quelle: www.fliegenfischer-forum.de

 

Clearwater-Zweihand bestens bewährt!

von Bernd Kuleisa

Manchmal lege ich meine innig geliebte 13.6er Helios Zweihand beiseite und greife zur Clearwater 13.6’. Warum? Weil auch diese Orvis-Rute richtig gut ist.
Zweihandfischen und Zweihandkurse leiten – beides ist meine Passion. Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass nicht jeder sich eine Top-Rute leisten will und mancher gern „gut, aber günstig“ vorzieht. Und da ist Clearwater eine Entscheidung, die man nicht bereut!
Auch in meinen Kursen in diesem Jahr kam die Clearwater 13.6, die ich zur Demo immer dabei habe, regelmäßig gut an. Sie macht bestens mit, vermittelt ein vollmundiges Wurfgefühl. Gerade für Einsteiger ist das ideal.
In diesem Juli konnte ich mit der Clearwater sogar eine meiner schönsten Meerforellen überhaupt fangen: 81 cm, 7 Kilo.

Bernd Kuleisa mit seiner 7 kg Meerforelle. Nein, nicht aus dem Rio Grande. Auch deutsche Meerforellen können stattlich sein.

Als Rolle benutzte ich eine Hydros der jetzt ausgelaufenen Serie, die nun vom Typ Hydros SL abgelöst wurde. Die „alte“ ist gut, die neuen Hydros SL sind vielleicht noch besser, aber ich kaufe mir nicht jedes Jahr eine neue Rolle; wobei… die SL reizt mich schon…

Schaun wir mal!

Die Manfred Raguse-Kolumne im April

Liebe Orvis-Freunde!

Schon war mit dem 21. März unser Saisonstart in Schweden schneller, als von mir erwartet, herangekommen und glänzte mit wunderbarer Fischerei, „wie in alten Zeiten“, wie mehrere langjährige Fischerfreunde, die alljährlich zu diesem Ereignis zusammen kommen, begeistert gesagt hatten.

Die erste schwedische Meerforelle für mich in diesem Jahr, ein Milchner, 75cm lang um 8:00 Uhr. Foto: Hakan Norling

Der erste Eintrag in die Statistik, vom etwas schläfrigen Stig N. mit dem 21. April datiert, führte dazu das die Schlafmützen Nilsson, Frödin, Malmbakk, Heller und Raguse insgesamt 23 Fische eintrugen, ohne das falsche Datum zu bemerken!

Nach dem Frühstück kommt die Sonne raus und ein hübscher Fisch bringt meine Helios in eine perfekte Biegekurve.

Das Geheimnis der guten Fischerei lag in einem gut erholten Bestand, sehr moderatem Wasserstand und einer infolge schönen Wetters rasant ansteigenden Wassertemperatur, die von 2,5 °C am ersten Tag auf 5,1°C am zweiten und 5,4°C am dritten Tag anstieg.

Am Nachmittag unseres letzten Tages: Dieser Milchner mit 81 cm war fast unermüdlich im Drill, ca. 10 wirklich hohe und ungewöhnlich kraftvolle Sprünge und sogar „tailwalking“ stromauf für gute zwei Meter, ein ganz unglaubliches Erlebnis was mich laut zum Lachen brachte. Nicht einmal auf diesem Trip mein größter Fisch, aber der spektakulärste Kämpfer seit Jahren.

Nur 56 cm lang, aber ganz frisch im Fluss in einem der untersten Pools vor der Mündung. Die Schuppen saßen noch ganz locker.

Aber nun ist der April wirklich da: Mit einem allgemeinen Blitzstart geht es nun so richtig in die neue Saison. Am zweiten Wochenende des Monats April öffnet die EWF ihre Pforten. Hier der Termin: 9. und 10. April 2016 in Fürstenfeldbruck.

Wir von Orvis sind wieder mit dem bewährten Team dabei. Sepp Egner als Händler, der viele Neuerungen anbietet (dazu die bewährten Geräte versteht sich). Flankiert wird Sepp Egner durch Thies Reimers und mich; wir stehen Ihnen ebenfalls gern mit Rat und Tat zur Seite.

Umfassende Infos zur EWF finden Sie unter www.erlebniswelt-fliegenfischen.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gleichzeitig startet auch die Hochsaison mit guten Aussichten auf frühlingsfrische Forellen, kampffreudige Meerforellen in der Ostsee und auch starke Weißfische wie „Dickkopf“ Döbel (Aitel) können gefangen werden.

Natürlich ist das Verlangen sehr stark, nun endlich einmal wieder richtig klassisch mit der Fliege zu fischen, also in einem Forellenfluss vielleicht. Dazu ein Tipp: Meiden Sie Gewässer, die im Frühjahr unter dem Einfluss von Schmelzwasser zu leiden haben. Es gibt genügend Niederungsbäche, die gerade im April die allerbesten Chancen bieten, weil sie kein „Schneewasser“ führen und nun sofort optimale Fischerei bieten. Es sind dies Bäche oder Flüsse, welche vielleicht ab Juni eher zu warm werden. Also jetzt ran an diese Reviere.

Unter den fängigen Ködern regiert jetzt die Nymphe oder der Streamer und mit etwas Glück kann auch die Trockenfliege zum Einsatz kommen. Nicht selten erlebt man im Süden Deutschlands oder in Österreich bereits im April Tage mit sommerlichen Temperaturen. Morgens geht es noch dick verpackt ans Wasser, doch dann wird ein Pullover nach dem anderen abgelegt und im Idealfall steht man mittags im Oberhemd am Wasser.

Das mag momentan noch wie ein Märchen klingen, aber deshalb sind solche Erlebnisse ja so kostbar. Lang entbehrtes Fischergefühl kehrt zurück; vor uns schlüpfen munter Eintagsfliegen, dicke Hummeln brummen am Wiesenrand und die Forellen kommen durch den Anstieg der Wassertemperatur in Schwung. Freuen wir uns darauf!

Ich bin selbst gespannt darauf, die neuen Orvis-Geräte, die wir für Sie bereit halten, weiter zu benutzen. Die neue Hydros SL-Rolle zum Beispiel, die ich bereits im vergangenen Jahr ans Wasser führen konnte. Die Bremse der neuen Hydros singen zu hören, das wird immer öfter an unseren Gewässern der Fall sein, denn das Produkt ist so gut, dass es sich bestimmt durchsetzen wird. Diese besondere Qualität und Praxistauglichkeit zeichnen aber noch viele andere Neuerungen aus und so schließt sich der Kreis: Kommen Sie zur EWF und lassen Sie sich von unserem Team ausgiebig beraten!

Wie sehen uns!

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse

Die Manfred Raguse Kolumne im März

Wie in jedem Jahr verging der Februar bei mir wieder überraschend schnell. Und zwar so schnell, dass ich garnicht zum Fischen gekommen bin! Hoffentlich ist es Ihnen nicht genauso ergangen, wie mir. Aber jetzt ändert sich alles, jetzt schreiben wir März und wir sollten alle unsere Chance bekommen.

Ganz früher verbrachte ich die erste Märzwoche immer an den dänischen Forellenflüssen, die bereits so früh Saisonbeginn haben, bzw. hatten. Inzwischen ist hier und dort etwas eingestrammt worden, die Schutzbestimmungen wurden vielerorts angepasst.  Gern erinnere ich mich an das kleine windgeschützte Tal, in dem die Trockenfliege bereits ab 1. März ganz wunderbar auf große Bachforellen funktionierte und mir traumhafte Fischerei bescherte. Wie es dort wohl heute aussehen mag? Bloß nicht sentimental werden, denn in der zweiten Märzhälfte geht es bereits gemäß jahrzehntelanger Tradition nach Schweden auf Meerforellen.

Der Saisonstart kann Überraschungen bieten, so wie hier: Am 7. April 1980 fing ich den bis dahin am frühesten gefangenen frisch aufgestiegenen Blanklachs an diesem Fluss überhaupt.

Nach dem langen Winter ist es schön, wieder am Fluss zu sein und den ersten Fisch zu drillen.

Bevor ich mental auf die neue Saison engestellt bin, ist sie schon da (wenn auch nicht überall). Aber ich weiß, ich bin nicht der einzige, dem es so geht. Plötzlich werden die Fachhändler von nervösen und fischereilich stark motivierten Zeitgenossen „aus dem Winterschlaf gerüttelt“ und es kommt wieder Leben in die Bude. Es wird plötzlich offensichtlich, das für den Saisonstart dieses und jenes fehlt und der gut sortierte Fachhändler hilft gerne, egal ob es sich um die wichtigen kleinen Utensilien, Vorfachmaterial, oder sogar um eine neue Rute oder Wathose handelt.

Damit diese vielfach plötzlich dem Fachhändler präsentierten Wünsche erfüllt werden können, hat dieser aber schon viel an Planung seit dem letzten Herbst geleistet und hat für eine vernünftige Lagerhaltung der erfahrungsgemäß am häufigsten nachgefragten Produkte gesorgt. Das ist keine leichte Aufgabe, es gehört viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl dazu, und sie erfordert auch einen erheblichen Kapitaleinsatz von Ihrem Händler. Sie könnten ihm seine Aufgabe erleichtern, wenn Sie schon ein paar Wochen vorher mal im Laden vorbeischauen und eventuelle Spezialwünsche ankündigen, damit geben Sie ihm die Möglichkeit, das von Ihnen gewünschte Gerät rechtzeitig zu beschaffen.

Seit vielen Jahren setzen wir fast alle Fische wieder schonend zurück.

Zeigen Sie doch mal Ihrem lokalen Fachhändler, dass Sie seinen Einsatz schätzen und das Sie froh sind, das es ihn gibt. Dann wird er einmal mehr das Unmögliche für Sie möglich machen und Sie perfekt rüsten für Ihre so wichtigen Stunden am Wasser. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen März und einen spannenden Saisonstart.

Ihr,

Manfred Raguse

Die Manfred Raguse-Kolumne im Dezember

Liebe Orvis-Freunde!

Das Jahr 2015 ist auf der Zielgeraden. Zeit für eine Bilanz der Eindrücke, die sich bei mir festgesetzt haben. Meine eigene Fischerei hatte viele Highlights – wieder war es die Gaula, meine alte Heimat, die für ganz besondere Momente sorgte. Es gelangen mir bemerkenswerte Fänge und – was noch viel wichtiger ist – die Ergebnisse unserer Gäste waren vielfach auch sehr gut! Nach einem schwierigen Jahr mit überaus heißem Wetter (2014) wurde die ersehnte Wende zum Guten geschafft.

Die neue Hydros macht auch an einem Meerforellen- und Lachsfluss einen guten Eindruck…

Die Lachssaison 2015 war vom ersten Tag an bis zum Ende spannend, was die Gaula angeht – also fast volle drei Monate der Faszination. Davon kann man lange zehren und deshalb möchte ich Interessenten bitten, sich doch so bald wie möglich zu melden, wenn es 2016 mit dem IFC an die Gaula gehen soll. Meine Prognose für die nächste Saison ist: An der Gaula steht eine Großlachs Saison in Haus. Es werden wahrscheinlich große Lachse, die meist zwischen 8 und 11kg wiegen, in der Überzahl sein, aber es wird auch etliche, noch deutlich größere Fische geben. Auch die Fische, die nur 2 Seewinter im Meer verbracht haben und im nächsten Sommer meist 5 – 6 ½ kg wiegen werden, sind wahrscheinlich gut vertreten.

Zum Thema Orvis ist zu notieren, dass wir gut aufgestellt in die neue Saison gehen. Die Neuigkeiten, die wir teilweise schon kurz vorgestellt haben und die wir ausführlich in den nächsten Monaten darstellen werden, kommen gut an bei den Händlern. Bald auch bei Ihnen, da bin ich sicher! Über allem schwebt die Grundzufriedenheit der Orvis-Händler mit den Tugenden dieser Firma. Beeindruckend klar schilderte dies kürzlich Jan Aben von „Finest Fly Fishing“. Ich möchte das mit Freude zitieren: „Den Service, den wir unseren Kunden anbieten, erwarten wir auch von unseren Partnern. Spezielle Kundenwünsche versuchen wir schnell zu berücksichtigen. Das klappt mit Orvis hervorragend! Ob mit gerade nicht lagernden Produkten oder bei Reparaturen. Immer unkompliziert und einwandfrei.“ Eine solche Aussage ist hoch zu bewerten. Jede Firma würde sich das gern ans Revers heften. Wenn ein namhafter Händler dies so ausdrückt, so ist dies ein Statement, das aus dem täglichen Erleben kommt. Nicht ausgedacht. Nicht gekünstelt. Nicht herbei geredet, weil man irgendeinen Vorteil davon hat. Nein, ein Statement im Sinne von „so ist es, dazu stehe ich!“

Es gibt noch viele gute Möglichkeiten, auch im Dezember ans Wasser zu gehen, nicht zuletzt auch beim Meerforellenfischen an der Ostsee. Von dort schrieb mir kürzlich Stefan Nölting, ein sehr erfahrener und erfolgreicher Guide, der auch Berichte für dänische Angelmagazine und deutsche Angelführer schreibt und der das Gebiet um Fehmarn wie seine Westentasche kennt: „Ich fische seit einigen Jahren die Helios 1, 908 midflex……und ich liebe diese Rute, es gibt für mich keine Bessere.“

Eine wohlerprobte Helios 1 mit guter Meerforelle. Foto: Stefan Nölting.

Ich wünsche Ihnen, liebe Orvis-Freunde, auch im Dezember noch schöne Tage am Wasser, hoffentlich auch mit Orvis Gerät. Es würde mich freuen, auch von Ihnen mal etwas zu hören, vielleicht mit einem Foto von einem guten Fisch, der mit Orvis Gerät gefangen wurde. Meldungen, wie von Stefan Nölting, höre ich wirklich jederzeit sehr gerne.

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse

Trend am Meer! Leichter ist schöner!

Manches, was hinsichtlich der Ausrüstung gestern noch galt, wird überdacht und neu sortiert. Ein Beispiel: Die Ausrüstung der meisten Küstenfliegenfischer sah früher so aus: eine Rute der Klasse 8 und 9’ oder 9.6’ lang. Dies ist in Ordnung, wenn der Wind auflandig kommt oder von der „falschen“ Seite bläst, also auf die Wurfhand drückt.

Mehr und mehr entdecken die Fliegenfischer an der Küste jedoch die Vorteile einer deutlich leichteren Rute als Basis ihrer Fischerei. Der Trend geht zur Zweitrute! Eine 6er Gerte in 9’ oder 9.6’ macht noch mehr Spaß. Warum ist das so?

Getestet und für sehr gut befunden: die 6er Recon mit 9.6’!

Nun, zunächst ist so eine Fliegenrute leichter und es ist angenehmer, diese den ganzen Tag in der Hand zu halten und damit zu werfen. Und: Die meisten Meerforellen, die an unserer Küste an die Fliege gehen, sind zwischen 40 und 60 cm lang. Gewichte: zwischen einem Kilo und drei Kilo. Und für solche Größen ist eine 6er Gerte einfach ideal. Der Drill ist noch intensiver, ohne jedoch zu lange zu dauern, was unfair zum Fisch wäre. Nein, die leichtere Rute meistert die Fluchten sehr gut, die gefürchteten Sprünge puffert die 6er elegant ab, der Hakensitz bleibt auf diese Weise sicher. Ganz im Gegensatz zu mitunter allzu direkten Vollkontakten mit einer steiferen 8er Fliegenrute, wo man häufiger Aussteiger beklagen muss.

Die 6er Helios 2 war mit dieser relativ kleinen Meerforelle noch unterfordert, da war noch Luft noch oben!

Orvis macht die Wahl leicht, sich für eine leichte Küstenrute zu entscheiden: Wir empfehlen die Anschaffung eines Salzwassermodells aus der Serie Helios 2 oder Recon! Spritzig und drillstark kommen diese Gerten daher; Helios 2 bietet das Optimum, aber auch Recon erfüllt hohe Ansprüche! Wir möchten daran erinnern, dass nun die Zeit der Meeräschen an der Ostsee beginnt. Für diese Pirsch ist eine 6er absolut optimal, aber eben – wie gesagt – auch auf Meerforellen!

Ihre nächste Küstenrute sollte eine 6er Orvis sein!

 

Meerforellen-Premiere für RECON

Anfang März testeten Thies Reimers und Bernd Kuleisa Orvis-Ruten der Klasse 6 (9.6’) an der Ostsee. Mit Erfolg!

                                       Bernd Kuleisa mit einer schönen Meerforelle.

Thies fischte mit der 9.6’ # 6 Helios 2 und Bernd testete eine neue RECON (gleiche Länge, gleiche Klasse). Nun, Thies hatte mit der Helios 2 bei der Wurfweite und vor allen bei der „gefühlten Leichtigkeit“ die Nase vorn. Helios 2 ist nun einmal einsame Spitze! Übrigens auch im Fangergebnis: Thies konnte 7 Fische zwischen Mitte 40 cm und Anfang 50 cm fangen. Super!

An der 6er Recon machen auch kleinere Fische richtig Spaß.

Bernd war aber auch sehr zufrieden, denn die Würfe mit der 6er Recon gelangen bestens und auch im Drill zeigte sich diese Rute guten Fischen gewachsen. Einen schönen Fisch mit 52 cm konnte er für die Kamera vorzeigen, ein noch besserer Fisch von gut 60 entkam im letzten Moment. Beide Meerforellen lieferten sehr lebhafte Drills, die von der Recon perfekt abgefedert wurden. Testurteil: voll zufrieden stellend! Recon hat seine Küstenpremiere mit Auszeichnung bestanden!

Thies mit einer seiner Meerforellen, die er an diesem Tag überlisten konnte.

Gesamtergebnis also 8 Fänge und ein halber; alle Fische wurden wieder entlassen!
Der Trend, bei moderatem Wind auf eine 6er Orvis-Rute zu setzen, wenn es an die Küste geht, ist aus unserer Sicht verständlich. Zum einen wird der Drill zum echten Erlebnis, zum anderen schlitzen die Fische durch die relativ leichten Ruten nicht so schnell aus.

Wir wünschen allen Orvis-Freunden ähnliche Top-Tage an der Küste!

 

Die Manfred Raguse Kolumne im März

Liebe Orvis-Freunde!

Jetzt startet die Saison! Wenn es einen Monat gibt, der von Fliegenfischern mit Sehnsucht erwartet wird, dann dieser: der März. Der klassische Fisch zu dieser Zeit ist unsere Bachforelle, die heimische Forelle und ihr naher Verwandter, die Meerforelle, folgt sogleich auf der Skala der begehrenswerten Exemplare. Überall in Deutschland, Österreich, der Schweiz, und in den benachbarten Ländern rüsten sich die Fliegenfischer für den Saisonstart. In allen diesen Ländern finden Sie einen Partner, der sich mit dem Fliegenfischen auskennt und der Sie fachkundig berät. Die Rede ist natürlich von Ihrem Orvis-Händler.

Schöne Erinnerungen an den Saisonstart in Schweden im März des letzten Jahres: Die Natur sieht noch recht karg aus, aber bereits um 10:15 setze ich den ersten (97cm), von meinen sechs an diesem Tag gefangenen Fischen wieder zurück. Gerät: Orvis (Helios Zweihand 15’).

Die neuen Gerätschaften von Orvis sind auf dem Weg in Ihre Fachgeschäfte. Den besten Überblick darüber, was unser aktuelles Programm bietet, verleiht der neue Orvis-Katalog der in der ersten Märzwoche fertig ist und bald auf dieser Homepage einzusehen sein wird. Die gedruckte Form hält Ihr Orvis-Händler für Sie bereit. Viel Spaß beim Studieren!

Es läuft gut, um 12:30 lande ich den dritten Fisch (65cm) und setze ihn nach dem Foto schnell wieder zurück.

Der März ist auch der Monat der Hausmessen und Fliegenfischerkurse, die nun stattfinden oder sich langsam füllen. Auch hier vermittelt Ihr Orvis-Händler Ihnen gern eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln auf dem Weg, noch erfolgreicher zu sein und mehr Freude an Ihrer Zeit am Wasser zu gewinnen. Nutzen Sie diese Chance!

Von den Orvis-Neuheiten bieten sich für den März ganz besonders folgende Artikel an:

-          Fischen auf Bachforellen in Fließgewässern: die neuen Recon-Ruten mit schneller Aktion oder für den, der es gefühlvoller mag, die neuen Superfine Carbon-Ruten aus Kohlefaser (12 neue Modelle von # 1 bis # 5).

-          Fischen auf Meerforellen an der Küste: die neuen Recon-Ruten ab Schnurklasse 6 oder die günstigen, 11’ langen  Switchruten vom Typ Clearwater von der Schnurklasse 6 bis 9. Diese sind für nur € 375 zu haben und öffnen den letzten Zweiflern die Tür für den Einstieg in die Switch Ruten Fischerei. Und wenn es eine neue Schnur sein soll, dann greifen Sie zu den neuen Hydros-Schnüren, die es in großer Auswahl gibt.

Tipp: An der Fliegenschnur sollte man nicht sparen! Sie gibt zusammen mit Ihrer Orvis-Rute den Takt vor; diese beiden Komponenten sind es, die im Wesentlichen bestimmen, wie komfortabel und zufrieden Sie in die neue Saison starten.

Machen Sie das Beste aus der neuen Saison – vertrauen Sie auf die Weltmarke Orvis!

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse