Zweihandrute: Lachsfischen ohne Wecker

Früh aufstehen – das lohnt sich beim Lachsfischen. Aber, so Bernd Kuleisa, der Wecker muss nicht an die Zweihandrute geschraubt werden…

Einst wurden schwere Rollen an die Zweihandruten geschraubt, doch heute ist Lachsfischen ohne “Wecker” angesagt.

Die schweren, dicken „Lachswecker“ als Rolle – das war früher sinnvoll, aber Zweihand- und Switchruten von heute sind federleicht. Ich habe letztes Jahr an der Gaula eine ORVIS Hydros SL in der Größe 4 (erstmals) nicht nur für meine Switch-Rute benutzt, sondern auch an meiner 13.6’ Helios Zweihand. Die Rolle schien mir vorher dafür zu leicht und auch zu klein– welch ein Irrtum!

Herrlich leicht in der Hand fühlte sich das an und genug Backing ging auch noch auf die Rolle. Und: Zwei besonders schöne Lachse konnte ich mit der leichten Kombi fangen. Einen 5 kg Fisch und einen über 10 kg!

Nette Episode: Für den kleineren Fisch klingelte ich während des Drills Thies Reimers an, damit er ein schönes Foto machen könnte. Er kam sofort angebraust und es klappte. (Danke, Thies!)

Lachsfischen ohne Wecker – aber um diese Uhrzeit mit Weckruf?

Bernd Kuleisa fischt schon eine kleine Ewigkeit mit der Zweihandrute auf Lachs, für dieses Foto eilte Thies Reimers mit der Kamera herbei.

Den großen Lachs drillte ich auch, während Thies in der Nähe war – doch Thies schlief allerdings noch um 4 Uhr morgens im Tilseth Haus und ich überlegte „Anrufen oder nicht?“ Nein, dafür war’s zu früh. Allerdings nicht zu früh für meine riesige Freude über den Fang!

Mancher hat mich schon gefragt: Gewöhnt man sich an den Fang von 10 kg Lachsen irgendwann? Nein, ich nicht und so viele waren es nun auch wieder nicht in meinem Leben, dass es langsam langweilig werden könnte.

Allen Lesern dieser Homepage gönne ich in dieser 2018er Saison gern einen Großlachs! Vielleicht diesmal mit einer herrlich leichten ORVIS-Rolle

Zweihand-Kurse mit Bernd Kuleisa

Bernd Kuleisa ist übrigens Autor des Standardwerks „Erfolg mit der Zweihand“ und bietet eintägige Zweihandkurse an.

Bernd Kuleisa fischt mit der Zweihandrute nicht nur auf Lachs, er setzt diese Rute auch in seiner Heimat ein und fängt mit beim Fliegenfischen in Norddeutschland vor allem Meerforelle, Hecht und Rapfen.

Die Kurse finden ganzjährig in Schleswig-Holstein an einem größeren Fließgewässer statt, also unter echten Bedingungen, die dem Lachsfischen in der Praxis nahekommen.

Die Besonderheit: Pro Tag widmet sich der nur einer Person ganz intensiv. Zudem kann der Termin individuell in Absprache mit dem Kursleiter frei gewählt werden. Der Kursinhalt: Gerätekunde (Rute, Rolle, Schussköpfe, Fliegenwahl) und Wurftraining mit dem Schwerpunkt Spey- und Unterhandwurf.

Kontakt zu Bernd Kuleisa:
Tel. 04821-892050
E-Mail: kuleisa.bernd@t-online.de

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage von Bernd Kuleisa.

Für die Lachsfischerei an der Gaula kontaktieren Sie bitte: info@internationalflyfishersclub.com

Weitere Infos zur Gaula finden Sie auf www.internationalflyfishersclub.com

NFC-Kurswoche für Lachsfischer

 

Lachs Kurs NFC Bernd Kuleisa Gaula

Kursleiter Bernd Kuleisa mit einem August-Lachs aus der Gaula. Im NFC-Kurs zeigt er Ihnen, wie Sie richtig auf Lachs fischen.

Gute Nachrichten! In der ersten Augustwoche 2017 steht nun  beim NFC eine zusätzliche Kurswoche unter der Leitung von Bernd Kuleisa allen Gaula-Freunden offen.

Die Vielfalt der Techniken zu lernen, um die Pools des NFC erfolgreich zu befischen: Das ist der Inhalt des Kurses! Es handelt sich im besten Sinne um „betreutes Fischen“, bei dem sich Bernd Kuleisa eingehend um das Wohl der Gäste kümmert. Die vielen zufriedenen Stammgäste haben dafür gesorgt, dass die erste Kurswoche (32) bereits ausgebucht ist.

Gute Chancen für Lachs-Einsteiger beim Kurs mit Bernd Kuleisa

Deshalb gibt es nun zusätzlich die Woche 31/2017 (vom Sonntag, 30. Juli bis Sonntag, 6. August)! Die Woche 31 ist bekannt für das besonders gute Preis/Leitungsverhältnis; sie bietet gute Fangchancen zum moderaten Preis.

Kontakt: Manfred Raguse
Tel. 040/589 23 02
www.internationalflyfishersclub.com

Kursleiter, die Orvis vertrauen: Sepp Egner

Die neue, lockere Folge von Beiträgen stellt Kursleiter vor, die Orvis-Geräten vertrauen und auf diese Weise demonstrieren, dass sie Wert auf eine perfekte Ausrüstung legen.

Seit 1987 führen Sepp Egner und seine Frau Christine die Firma “Internationale Fischereigeräte Sepp Egner” mit Schwerpunkt Fliegenfischen. Bei seinen Fliegenfischen-Kursen vertraut Sepp Egner auf Orvis.

Kursleiter, die Orvis vertrauen: Sepp Egner

Doch warum setzt Kursleiter Sepp Egner in seinen Fliegenfischenkursen Gerät von Orvis ein? Wir haben den erfahrenen Kursleiter gefragt.

„Ich schule in meinen Fliegenfischenkursen mit Orvis, weil ich von den Fliegenruten, Fliegenrollen und Fliegenschnüren absolut überzeugt bin!

Und weil ich jedem Kursteilnehmer die richtige Ausrüstung  anbieten kann, was Zielfisch oder Preisanbelangt. Und weil man jedem Kursteilnehmer die ganze Bandbreite der Fliegenfischerei zeigen kann. Orvis hat alles!“

Termine für Fliegenfischenkurse finden Sie auf der Homepage von Sepp Egner:
www.firstclass-flyfishing.de

Hornhecht-Kurs bei Kalles Angelshop: Die Silberpfeile waren zur Stelle!

von Bernd Kuleisa und Thies Reimers

Kai Rohde mit dem glücklichen Kursteilnehmer Philipp Lingohr, der sich sehr geschickt anstellte und dessen Ausdauer mit zwei Fischen belohnt wurde.

Vor wenigen Tagen (am 7. Mai) fand erstmals ein Orvis-Hornhechtkurs statt, der nah bei Neustadt bzw. unserem Orvis-Händler „Kalles Angelshop“ an der Ostsee durchgeführt wurde.

Kursteilnehmer Marc Ochsen verbesserte dank der Tipps von Thies Reimers seine Wurftechnik.

Dank toller Organisation von der Familie Rohde (zu loben sind alle: Karin, Kalle und Kai, der mit ans Wasser kam), konnten Thies Reimers und Bernd Kuleisa den Kursteilnehmern einen schönen Fischertag auf Hornhecht bereiten. Abgesehen von kulinarischen Highlights wie Brötchen zum zweiten Frühstück, leckerem Kuchen am Nachmittag und zuletzt auch gegrillten Hornhechten am Strand stand die Fischerei im Mittelpunkt: Sie waren „da“, die Hornis!

Kursteilnehmer Andreas Reddeck ganz cool: Er fing zwei Hornhechte!

Bei lebhaftem Wind standen erst Wurfübungen bei den Einsteigern im Vordergrund, während einige gleich loslegten und sich auf den Fang konzentrierten. Nicht alle konnten einen „Horni“ landen, aber insgesamt 14 Fische bei 12 Kursteilnehmern – das ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann. Einige Doppelfänge waren also zu verzeichnen, zum Beispiel von Andreas Reddeck, der unermüdlich von 11 Uhr bis 17 Uhr im Wasser stand und sich den Kuchen als Kräftezufuhr nur kurz schmecken ließ.

Daumen hoch! Das passende Symbol für den schönen Kurstag an der Ostsee.

Schönes Wetter, gute Stimmung, alle verließen den Strand mit dem Zeichen „Daumen oben“. Den großartigen Einsatz von Kai Rohde, der Getränke und Grill per Fahrrad (!) an den Strand brachte, möchten wir als Kursleiter besonders hervorheben! Super!

Und vielen Dank an alle Teilnehmer, die mitmachten und den Tag bereicherten!

Gästekolumne: Die Gaula, meine Gäste und ich

Bernd Kuleisa berichtet über seine Erfahrungen beim Lachsfischen im späten Juli und August: „Seit einigen Jahren habe ich die Freude und Ehre, an der Gaula in Zusammenarbeit mit dem IFC Kurse für Lachsfischer anzubieten (umfassende Info inklusive Film unter www.internationalflyfishersclub.com ).

Bernd Kuleisa ist Ihr Kursleiter an der Gaula.

Meine Kurse bewährten sich von Anfang an, so dass wir auch 2016 wieder 4 bis 6 Fischern pro Woche die Chance geben, daran teilzunehmen. Da der erste Termin ausgebucht ist, haben wir uns entschlossen, eine weitere Woche anzubieten.

Die aktuellen Termine

1 Termin 2016: Sonntag, 7. August bis Sonntag, 14. August (ausgebucht)
2 Termin 2016: Sonntag, 14. August bis Sonntag, 21. August (zusätzlich, neu!)

Die Wahl des Termins später in der Saison geschieht aus drei Gründen:

  1. Dies ist für den Gast die finanziell günstigste Zeit und damit „machbar“ für jeden, der sich ernsthaft mit der Lachsfischerei an der Gaula beschäftigen will.
  2. Man kann überwiegend mit der Schwimmschnur und relativ kleinen Fliegen (Größe 6 bis 8) fischen, was Einsteigern viel leichter fällt als der Umgang mit Sinkleinen und großen Tubenfliegen.
  3. Nun sind (spät in der Saison) die meisten Lachse im Fluss-System eingetroffen und die Chance, einen Lachs zu haken, ist an allen Pools gegeben. Die riesige Auswahl der Gaula-Pools ist ein besonderer Trumpf. Aber auch ein Problem für den unbetreuten Fischer, der erstmals an die Gaula kommt. Welche Pools sind heiß? Welche vielleicht weniger?

Markus mit einem schönen Lachs, den er in der letzten Saison während des Kurses fangen konnte.

Dieser Punkt, die Auswahl der Pools, die man mit voller Energie angeht, ist einer der zentralen Bestandteile des Kurses. Es ist nämlich so, dass der Wasserstand im Laufe des Sommers und auch oft während einer Woche schwankt. Gelegentlich dramatisch! Das ist durchaus gern gesehen, denn so kommen die Fische in Schwung und die Beißwilligkeit steigt wieder an.

Deshalb stelle ich meine Gäste praktisch täglich auf die veränderten Bedingungen neu ein. Der Kurs hört also mit dem Werfen nicht auf. Ich halte die Taktikberatung für noch wichtiger, wenn es um Ihren Fangerfolg geht.

Welchen Lachstyp hat man zu erwarten? Das ist schwer zu sagen, denn es werden auch zum Ende der Saison noch blanke Großlachse gefangen (ich fing zwei im Jahr 2015: 10.5 kg und 12.5 kg), ebenso sind blanke Zweiseewinterfische (4 bis 6 Kilo) möglich und natürlich gibt es Grilse, die immer wieder Freude machen und oft die Woche retten. Gefärbte Fische sind ebenfalls an der Tagesordnung, aber eben nicht nur, das gilt festzuhalten.

Tobi mit einem weiteren Kurslachs aus der Saison 2015.

Lachsfischen ist immer eine Wundertüte. Man weiß nie, was drin ist. Aber die Teilnahme an einem meiner Lachskurse macht das Abenteuer für Einsteiger berechenbarer. Das waren meine Informationen und vielleicht fällt es Ihnen leichter, mit diesem Wissen „Ja!“ zu einer solchen Unternehmung zu sagen! Ich hoffe, wir sehen uns an der Gaula!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an folgende Mailadressen: raguse@interntionalflyfishersclub.com oder reimers@internationalflyfishersclub.com .

Orvis-Zweihandkurs bei Werner Steinsdorfer

Acht gut gelaunte, lernbereite Teilnehmer, zwei Kursleiter und eine uns wohl bekannte Dame als „Spezialgast“: das war das Team, welches unlängst an der Donau bei Neustadt/Bayern einen schönen Zweihandkurs miteinander verbrachte.

Zweihandkurs mit Bernd Kuleisa und Werner Steinsdorfer an der Donau.

Die Kursleiter, Bernd Kuleisa (aus dem Norden angereist) und Werner Steinsdorfer, durften diesen Tag als Erfolg werten, denn das Echo auf den Kurs war uneingeschränkt positiv. „Keine Belehrungen im negativen Sinn, dafür praktische Hilfen und jede Menge Tipps. Super!“ So drückte es ein Teilnehmer aus. Fazit: Im nächsten Jahr findet im Mai wieder ein solcher Kurs statt, vielleicht auch zwei.

Es konnten jedenfalls nicht alle Anfragen für eine Teilnahme in diesem Jahr befriedigt werden. Bernd + Werner= ein richtig gutes Team. Und die Dame, die dabei war? Gabi Krumpholz! Sie bereicherte den Tag mit ihrem Charme. Danke, liebe Gabi, dass Du vorbeigeschaut hast!