Hydros Coldwater Intermediate – die perfekte Küstenschnur von ORVIS

Wir haben die Hydros Coldwater Intermediate vor dem Kälteeinbruch an der Küste intensiv getestet – wenn Sie eine gute Fliegenschnur für die Ostsee suchen, dann sollten Sie sich diese Schnur bei Ihrem ORVIS-Händler auf jeden Fall einmal anschauen!

Die Hydros Coldwater Intermediate von ORVIS hat eine weiß-transparente Keule und eine hellblaue Runningline – beim Testfischen an der Ostsee machte sie einen extrem guten Eindruck! Diese Fliegenschnur muss man kennen. Und man sollte sie fischen!

Viele Jahre war eine reine Schwimmschnur die erste Wahl an der Ostseeküste, doch der Trend geht immer mehr zu Schnüren mit einer leicht sinkenden Spitze. Bei absoluten “Ententeich”-Wetter und sehr glattem Wasser kann es immer noch von Vorteil sein, eine reine Schwimmschnur dabeizuhaben und diese mit einem Fluorocarbon-Vorfach zu fischen. Doch bei richtigem Meerforellenwetter, also bei leicht auflandigem Wind und etwas Welle, ist die Hydros Coldwater Intermediate die erste Wahl!

Die Coldwater Intermediate „schneidet“ quasi durch Wind und Wellen und Sie haben einen deutlich direkteren Kontakt zu Ihrer Fliege. Außerdem bekommen Sie nicht so stark beschwerte Fliegen auch bei Wellengang noch unter die Wasseroberfläche, was bei Schwimmschnüren nahezu unmöglich ist.

Traumhaftes Setup für die Ostseeküste: Helios 3D 908, Mirage III – und natürlich die Hydros Coldwater Intermediate von ORVIS.

Die Keule ist mit 10,9 Metern Länge auch bei etwas mehr Wind sehr gut zu händeln und gibt dem geübten Werfer die Möglichkeit, mit relativ wenig Aufwand richtig große Distanzen zu erzielen. Die Gesamtlänge der Schnur beträgt 30,4 Meter. Der Kopf der Schnurklasse 8, zum Beispiel, wiegt 18,5 Gramm. Die Keule ist transparent/weiß und die Runningline ist hellblau. Die Fliegenschnur ist außerdem an beiden Enden mit einer kleinen Schlaufe versehen und vorne auf der Keule finden Sie auch die von ORVIS gewohnte “Line ID”, anhand der Sie Ihre Schnur bei einem Wechsel ohne Probleme identifizieren können.

Das Taper der Hydros Coldwater Intermediate Fliegenschnur von ORVIS ist perfekt auf die Bedingungen an der Ostsee abgestimmt.

Die Runningline ist sehr geschmeidig, der fast transparente Kopf ist allerdings deutlich steifer. Lassen Sie sich beim Öffnen der Verpackung davon aber nicht täuschen! Sobald der Kopf einmal gedehnt wurde und Sie mit dem Fischen beginnen, hat er genau die richtige Steifigkeit, um auch größere Fliegen zu transportieren. Bei der richtigen Zusammenstellung von Vorfach und Fliege gehört ein sich nicht-streckendes Vorfach mit der Hydros Coldwater Intermediate der Vergangenheit an!

Beim Testfischen der Hydros Coldwater Intermediate fingen wir so manche Meerforelle, hier wird eine kleine schonend zurückgesetzt.

Diese Schnur sollte aber nicht nur als reine Küstenschnur zum Fischen auf Meerforelle gesehen werden. Auch beim Fischen auf Wolfsbarsch oder als Schnur zum Hechtfischen macht die Hydros Coldwater Intermediate eine überaus  gute Figur.

Schauen Sie sich die Hydros Coldwater Intermediate unbedingt einmal bei Ihrem ORVIS-Händler an – nicht nur an der Küste geht es bald wieder richtig los!

 

Die Hydros Coldwater Intermediate Fliegenschnur ORVIS, hier sieht man schön die semitransparente Keule und die hellblaue Runningline.

Auch das “Fliegenfischer-Forum” fand die Hydros Coldwater Intermediate sehr überzeugend und schrieb in seinem Test:

Die ORVIS HYDROS Coldwater Intemediate WF-8-I zeigte sich im Test als herausragende Fliegenschnur für die Meerforellenfischerei an der Küste, aber auch auf Hecht. Ihre Schussfreudigkeit ist einfach nur phänomenal und die Wurfbalance- und Stabilität auf allen Distanzen kann sich sehen lassen. Durch die geringen und gleichmäßigen Sinkeigenschaften fischt die Schnur schön “durch die Welle” und die recht geringe Dehnung ermöglicht dabei eine optimale Energieausbeute und den stets direkten Kontakt beim Fischen und Drillen. Durch ein Taper mit viel weit nach vorne verlagertem Gewicht (und der leichten Übergewichtung) bereiten dieser Schnur weder windige Verhältnisse, noch das Präsentieren beschwerter oder buschiger Fliegen Probleme. Gut haben uns auch die Zweifarbigkeit und unauffällige (Keulen-)Farbgebung gefallen, die werkseitigen stabilen Front- und Endschlaufen und der verwechslungssichere Aufdruck von Schnurklasse- und Art direkt auf der Schnur. Alles in Allem ist Orvis mit dieser Schnur einmal mehr ein großer Wurf gelungen!”
Quelle: www.Fliegenfischer-Forum.de

Meine Lieblingsschnur? Das ist die Hydros Superfine von ORVIS!

Fragt man Winfried Kellermann von Fliegenfischen-Hammermühle“ an der Wiesent nach seiner Lieblingsschnur, dann folgt, nach einem kurzen Lächeln, eine klare Antwort: „Hydros Superfine“. Wir haben ihn gefragt, warum.

Eine schöne Bachforelle, gefangen in der Wiesent von Winfried Kellermann. Obwohl er in seinem Shop “Fliegenfischen Hammermühle” die freie Auswahl hat, fischt der erfahrene Fliegenfischer am liebsten mit der Hydros Superfine von ORVIS.

Nein, ich möchte meine Lieblingsschnur nicht bewerben, um das Geschäft anzukurbeln oder gar um einen zu hohen Bestand in meinem Geschäft abzubauen. Im Gegenteil: 2017 musste ich mir einige Male vorwerfen, zu zaghaft bestellt zu haben und Fliegenfischer, die die Vorzüge der Hydros Superfine ausprobiert hatten, auf das Eintreffen der nächsten Lieferung vertrösten zu müssen. Das wird hoffentlich nicht wieder passieren …

 Es gibt viele gute Fliegenschnüre, doch die Hydros Superfine …

Sicher gibt es viele gute und sehr gute Fliegenschnüre, von denen jede berechtigt viele überzeugte Anhänger hat. Doch meine Art zu fischen und die Bedingungen am Fluss vor meiner Haustür haben dazu geführt, nur noch ausnahmsweise von der Hydros Superfine abzuweichen. Wer die Wiesent kennt, weiß, dass sie im Gebiet von Waischenfeld und abwärts überwiegend gemächlich bis langsam fließend daher kommt und eine ruhige, kaum strukturierte Oberfläche hat.

Die Hydros Superfine von ORVIS ist perfekt für heikle Fische.

Für die Bachforellen und Äschen ist alles, was sich an dieser Oberfläche abspielt, gut sichtbar und spürbar. Abgesehen davon, dass ich selbst wenig Freude an überschweren, kurzköpfigen und schussfreudigen Raketenschnüren habe, ist es bei der Fischerei mit Trockenfliege oder Nymphe auf Sicht keine gute Idee, ein Tau in der Nähe des Fisches ins Wasser fallen zu lassen. Oft kann man beobachten, dass angeworfene aktive Fische trotz passender Fliege und akkurater Drift nicht nur die Fliege nicht nehmen, sondern das Steigen einstellen oder sogar ihren Einstand verlassen. Selten wird der Hinweis ernst genommen, doch mal über das Verhalten der Schnur beim Aufsetzen und auch beim Abheben nachzudenken. Die Hydros Superfine macht mir diesen Stress nicht. Ich muss sie nicht werfen, sondern kann sie fliegen lassen, wie ich es mag.

Die Wiesent fließt meist gemächlich dahin, doch es gibt auch schnell fließende Strecken. Obwohl die Hydros Superfine für die langsamen Strecken perfekt ist, lässt sie sich auch gut im schnellen Wasser fischen.

Die Hydros Superfine schwebt aus wie ein Segelflugzeug und legt sich sanft auf dem Wasser ab. Das Coating ist nicht stark aufgeschäumt, weshalb sie gut gleitet und auch gut von der Oberfläche weg kommt. Sie folgt den Bewegungen der Rute zügig, aber ohne Überreaktion, und ist überall dort die richtige Wahl, wo die Wiesent Ecken hat, in denen man mit „einfach 15 Meter geradeaus“ nicht zurechtkommt oder von Bäumen umgeben ist.

Der Aufbau der Fliegenschnur Hydros Superfine von ORVIS.

Dort gehen nur Spey oder Würfe aus der Manteltasche. Die lassen sich mit der Hydros Superfine sehr gut ausführen, denn die Masseverteilung in Verbindung mit dem 10 Fuß langen Reartaper erleichtert ein Auslegen der Schnur in der Luft nach kurzem Impuls aus dem Handgelenk. Das lange Reartaper ist obendrein sehr vorteilhaft beim Menden. Insgesamt ist diese Schnur sehr gut zu dirigieren und unterstützt moderate und weiche Ruten hervorragend beim Ausspielen ihrer Vorteile. Bambusruten schließe ich hier ausdrücklich ein.

Die Hydros Superfine ist nicht gut sichtbar – auch für die Fische!

Doch auch wer eine schnelle Rute aufladen will, kommt mit der Hydros Superfine gut klar. Die Schnur eine Klasse höher als die Rute zu wählen ist als Tipp sicher ein alter Hut, doch hier wird der Nachteil des etwas raueren Aufsetzens der etwas schwereren Schnur wegen höherer Masse durch das 9 Fuß lange Fronttaper ganz gut ausgeglichen. Also bin ich bei allen Aktivitäten, die sich sowohl auf kurze Entfernung als auch auf Distanzen bis 15 m abspielen, mit der Hydros Superfine bestens versorgt. Und wenn’s mal weiter gehen soll, sie schießt auch gut. Kritikern, die bemängeln, dass sie aufgrund ihrer unscheinbaren Färbung nicht so gut zu sehen ist, möchte ich sagen: Ihr seid nicht die Einzigen – auch die Fische können die Schnur nicht gut sehen. Sie verstehen?

Ich wünsche mir jedenfalls, dass die Hydros Superfine nie das Schicksal mancher Schnurlegende teilt und einer Mode geopfert wird.

Kontakt:

Fliegenfischen-Hammermühle
Winfried Kellermann
Hammermühle 2
91344 Waischenfeld
Tel.: 0172/6639400
E-Mail: info@fliegenfischen-hammermuehle.de
www.fliegenfischen-hammermuehle.de

 

Die perfekte Fliegenschnur für den Hecht: Hydros Bank Shot Sink Tip

Sie suchen eine gute Fliegenschnur für das Fliegenfischen auf Hecht? Die Hydros Bank Shot Sink Tip sollte Ihre Suche beenden! Sie ist perfekt für das Fischen mit großen Streamern. Die Hydros Bank Shot Sink Tip ist das ORVIS-Produkt des Monats!

Die Fliegenschnur für das Fischen mit dem Streamer auf Hecht von Orvis heißt  Bank Shot Sink Tip

Bank Shot Sink Tip heißt die neue Fliegenschnur von ORVIS . In den niedrigen Schnurklassen hervorragend für das Streamerfischen auf Forellen, in den höheren Klassen perfekt für das Fischen mit dem Streamer auf Hecht.

Die Hecht Saison startet vielerorts am 1. Mai, und gerade jetzt zum Saisonstart stehen die Fische noch relativ flach. Oftmals allerdings dann doch etwas zu tief, um sie mit der Schwimmschnur vernünftig befischen zu können. Klar, man kann dem großen Hecht-Streamer auch noch einen großen Tungsten-Conehead vorschalten, allerdings lässt sich diese Kombination wirklich schlecht werfen.

Die Hydros Bank Shot Sink Tip von ORVIS  ist die perfekte Fliegenschnur für den Hecht

Die Alternative ist eine Schnur mit einer Sinkspitze und einem schwimmenden Kopf. Mit dieser sind zwar keine Wassertiefen von 6 oder mehr Metern zu erreichen, allerdings ist dies früh in der Saison auch meist nicht nötig. Die Hechte stehen meist flacher, und für solche Bedingungen ist die Hydros Bank Shot Sink Tip von ORVIS genau die richtige Schnur!

Sie besitzt den sehr schweren und kompakten Kopf der Hydros HD Bank Shot, ist allerdings mit einer sinkenden Spitze ausgestattet. Die Sinkrate der Spitze der Hydros Bank Shot Sink Tip variiert je nach Schnurklasse:

WF 5: Sinkrate 5 ips (12,7 cm/Sekunde)
WF 6: Sinkrate 6 ips (15,2 cm/Sekunde)
WF 7: Sinkrate 7 ips (17,8 cm/Sekunde)
WF8: Sinkrate 8 ips (20,3 cm/Sekunde)
WF 9: Sinkrate 9 ips (22,9 cm/Sekunde)
WF 10: Sinkrate 10 ips (25,4 cm/Sekunde)

Die Hydros Bank Shot Sink Tip hat den Test von “Fisch&Fang” bereits bestanden

Mit dieser sehr kompakten Schnur werfen Sie auch noch die größten Streamer ohne Probleme! Die sehr dezente Farbe der Hydros Bank Shot Sink Tip hat zudem eine sehr geringe Scheuchwirkung, was gerade bei einem viel befischten Gewässer ein echter Vorteil ist!

Fliegenfischen mit dem Streamer und Hydros Bank Shot Sink Tip auf Hecht.

Birger mit einem tollen Hecht, den er mit der Hydros Bank Shot Sink Tip und seiner Clearwater Rute von ORVIS landen konnte.

Birger Domeyer von der Zeitschrift „Fisch&Fang“ hat die Schnur schon vor der Schonzeit getestet und war mit der Performance sehr zufrieden. Dass man mit dieser Hydros Bank Shot Sink Tip auch schöne Fische fangen kann, hat Birger dann auch gleich mit einem schönen Hecht unter Beweis gestellt.

Sollten Sie noch nicht die richtige Hecht-Schnur für den Saisonstart auf Ihrer Rolle haben, dann schauen Sie mal bei Ihrem ORVIS Händler vorbei und gucken Sie sich die Hydros Bank Shot Sink Tip einmal genauer an!

Bank Shot Sink Tip Taper Fliegenschnur Streamer Hecht

Die spezielle Taperung der Bank Shot Sink Tip Taper (hier als Beispiel eine WF 5) macht diese Leine zu einer perfekten Fliegenschnur für das Fischen mit dem Streamer auf Hecht in den höheren Schnurklassen. Aber auch in den niedrigen Schnurklassen gibt es viele Einsatzbereiche.

 

Technische Daten der Hydros Bank Shot Sink Tip von ORVIS

(Längenangaben der Taper in Meter)

Klasse

Tip

Tip Taper

Sink Front Taper

Sink/Float Transition Taper

Front Taper

Belly

Rear Taper

Handling Line Taper

Running Line

Head Length

Total Length

Weight 9,14 m in g

WF 5

0,15

0,15

2,4

0,15

1,98

1,8

0,60

6,1

16,7

6,7

30,5

13,6

WF 6

0,15

0,15

2,4

0,15

1,98

1,8

0,60

6,1

16,7

6,7

30,5

15,5

WF 7

0,15

0,15

2,4

0,15

2,1

1,8

0,60

6,1

16,7

7,0

30,5

17,5

WF 8

0,15

0,15

2,4

0,15

2,1

1,8

0,60

6,1

16,7

7,0

30,5

19,4

WF 9

0,15

0,15

2,4

0,15

2,28

1,98

0,60

6,1

16,4

7,3

30,5

20,4

WF10

0,15

0,15

2,4

0,15

2,28

1,98

0,60

6,1

16,4

7,3

30,5

21,4

 

Gerätebesprechung – Fliegenschnüre: ORVIS HYDROS Tarpon WF-12-F aus dem Fliegenfischer-Forum

ORVIS HYDROS Tarpon Fliegenschnüre wurden für das Salzwasserfliegenfischen in den Tropen entwickelt und erfreuen hier mit ihren dafür optimierten Eigenschaften vor allem die Herzen der Fliegenfischer, die vom Boot aus oder watend mit großen Fliegen auf dicke Tarpon fischen. Die Serie kommt zweifarbig mit funktioneller Farbeinteilung, mit 11,6 m langer schwimmender Keule, “IS” (Integrated Slickness) Oberflächenbeschichtung für exzellente Glätte und Haltbarkeit, “Orvis Line ID” (aufgedruckter Schnurklassenmarkierung) und werkseitigen Front- und Endschlaufen. Es stehen drei Schnurklassen zur Verfügung (#10-12).
Unser Testmodell war eine ORVIS Hydros Tarpon WF-12-F, eine spezielle tropische Salzwasserfliegenschnur für schnelle, energiegeladene Präsentationen mit dicken Fliegen, die wir u.a. beim Tarpon- und Jack-Fischen 2016 in Mexiko eingesetzt haben.

Herstellerangaben:

ORVIS HYDROS Tarpon WF-12-F
Art und Farbe: zweifarbige Keulenschnur, schwimmend, Farben: Sand / Olive
Schnurklasse: #12
Länge: 32 Meter
Aufbau:
Besonderheiten: Line ID, Front & Rear Loop, Integrated Slickness
Schnurkern: geflochten (Braided Multifilament Core)
Lieferumfang: Fliegenschnur auf Plastikspule und im Umkarton, Rollenaufkleber, werkseitige Front- und Endschlaufen
Preis: UVP 85,00 €
verfügbare Schnüre in dieser Serie 
(Stand Sommer 2016):
Als WF/F in drei Schnurklassen von #10 bis #12.

Eigene Messungen und Praxistest:
Länge: Gesamt: 32,3 Meter, davon 11,6 m sandfarbene Keule (inkl. Front- und Rear Taper)
Klassifizierung: Die ersten 9,14 Schnurmeter wiegen 28 Gramm, das Gewicht liegt damit nach der AFTMA-Tabelle knapp an der unteren Toleranz für Schnurklasse #13. Das Gewicht der 11,6 m langen Keule (sandfarbener Schnurteil, inkl. Front- und Rear Taper) beträgt 32,6 Gramm.
Art / Aufbau: Stabile Frontschlaufe. Spitzendurchmesser 1,15 mm. 2 m nach Spitze erreicht die Schnur ihren Hauptdurchmesser (um 2,00 mm), den sie auf den anschließenden 4 m behält. Dann sehr langsamer Durchmesserabfall über 4 m von 2,00 bis auf 1,78 und schließlich über 1,6 m weiterer Durchmesser-Rückgang bis auf die Werte der starken Runningline mit 1,15 mm. Endschlaufe. Der Schnurdurchmesser der Hauptkeule wirkt für eine #12+er Schnur angemessen, die Runningline ist sehr kräftig. Line ID Aufdruck ca. 25 cm nach Schnurspitze.
Eigenschaften: Oberfläche / Schnurart: extra glatte, matt glänzende Oberfläche, recht steife Schnur, die erst unter tropisch warmen Bedingungen ihre vollen Vorzüge entfaltet
Gesamt-Handhabung: sehr gut
Schusseigenschaften: ausgezeichnet
Wurf-Handling: insgesamt sehr gut, sehr viel Power bereits auf kurze Distanz vorhanden (starke Frontgewichtung), gute Balance
Ausgewogenheit: gut
Schwimmverhalten: sehr gut
Abrolleigenschaften: sehr gut
Farb-Empfinden: sehr gut
Dehnungswerte: Top, nur 2% (pro Meter, bei 1,8 kg Zugkraft)
Haltbarkeit: gut, keine Abnutzungserscheinungen festgestellt, soweit über den Testzeitraum von einigen Wochen beurteilbar 
Eignung für div. Trick- und Spezialwürfe: bedingt gut
Memory-Effekt: unauffällig bei warmen Temperaturen
Zusammenfassung: Die Hydros Tarpon WF-12-F zeigte sich im Test als erstklassige Spezialfliegenschnur für die effektive Salzwasserfischerei in den Tropen, mit einer starken Frontgewichtung, die ein sehr schnelles “zur Sache kommen” gewährleistet und die das effiziente Werfen auch mit großen, buschigen und beschwerten Fliegen begünstigt, auch wenn der übliche Wind geht. Mit einer leichten Übergewichtung und ihrem speziellen Keulen-Taper bringt die Leine jede Menge Power auf, welche bereits auf den ersten Schnurmetern zur Verfügung steht. Die Tarpon ist extrem schussfreudig, sie ermöglicht stabile (auch sehr weite) Würfe. Ein, zwei Leerwürfe und ab geht es wieder, dass es ein wahre Freude ist! Gut haben uns die Zweifarbigkeit und unauffällige Farbgebung gefallen, die werkseitigen haltbaren Front- und Endschlaufen und der verwechslungssichere Aufdruck von Schnurklasse- und Art direkt auf der Schnur. Wir vermissen jedoch eine Tragkraftangabe, diese Angabe ist bei hochklassigen Tropenschnüren schon ein nicht unwichtiges Kaufkriterium. Alles in Allem ist reiht sich auch diese Leine ein in die Parade der hervorragenden, aktuellen Orvis “Predator”-Fliegenschnüre, welche bei der Pirsch auf starke Salzwasserräuber einfach nur Spaß machen!
Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg, deutsche Website: www.orvis.de

Quelle: www.fliegenfischer-forum.de

Die Entwicklung der neuen Hydros SL Fliegenrolle

Von der alten Hydros Rolle (ganz links), ging das Konzept durch viele Entwicklungsstufen bis die Endversion (ganz rechts) endlich fertig war.

Fotos: Phil Monahan

Jetzt wo die neue Hydros SL Rollen verfügbar sind, dachten wir, dass es für Sie interessant wäre, sich die einzelnen Entwicklungsschritte einmal etwas genauer anzusehen.

Produktentwickler Sam Orvis testete die neue Hydros Rolle im letzten Sommer in Maine. Foto: Sam Orvis

Der Verantwortliche für die Entwicklung der neuen Hydros SL Rolle war der Produktentwickler Sam Orvis – das ist wirklich sein Name (ein weit entfernter Verwandter), der im Oktober 2014 damit begann, die alte Hydros Large Arbor Rolle auseinander zu nehmen, um zu sehen, wie er diese Rolle noch verbessern könnte. Sam ist ein gelernter Maschinenbauingenieur und schaute sich die alte Rolle unter den verschiedensten Aspekten noch einmal genau an. Die Mitarbeiter von Orvis sind ihre eigenen größten Kritiker, sie probieren ihre Produkte immer noch ein bisschen besser, leichter, schneller und haltbarer zu machen. Das Ziel war es, die beste Rolle im mittleren Preissegment zu entwickeln.

1. Schritt: Die ursprüngliche Hydros Large Arbor Rolle war an das Design der Mirage Rolle angelehnt, aber es gab ein paar Eigenschaften, die man noch verbessern könnte.

Rückmeldungen zu den Hydros LA Rollen ergaben, dass die Fischer sich einen größeren Durchmesser wünschen würden, um mehr Schnur pro Kurbelumdrehung aufspulen zu können. So war der größere Durchmesser der neuen Rollen die erste große Entscheidung. Außerdem war es wichtig, das Spiel der Spule zu minimieren, denn gerade bei einem sehr großen Spulendurchmesser kann dies die Leistung beeinträchtigen.

Die ursprüngliche Hydros Rolle hatte zwar ein komplett versiegeltes Bremssystem, aber es verlor manchmal seine Dichtigkeit und das “Clutch Bearing” war überhaupt nicht versiegelt. So konstruierte Sam ein neues Bremsengehäuse, welches eine Messingbuchse enthielt, sowie eine Edelstahl-Verschleisshülse, um eine festsitzende Dichtung wirken zu lassen, sobald die Bremse eingesetzt wird.

Das versiegelte Bremssystem wird die neue Rolle deutlich salzwasserfester machen und das offene Design vereinfacht das Reinigen der Rolle.

Wie Sie unten auf den Fotos sehen können, gab es im Entwicklungsprozess der Hydros SL viele Änderungen, sowohl in technischer, als auch in optischer Form. Als dann auch noch Rückmeldung von den Praxistestern kamen, mussten zusätzliche Änderungen vorgenommen werden, damit die Rolle die Erwartungen erfüllt.

2. Schritt: Sam’s anfängliches Grundkonzept für die neue Rolle war nur ein wenig mehr als ein Weg, das neue versiegelte Bremskonzept zu testen. Doch es war klar, dass ihm etwas daran gefiel, dies sehen wir in den nächsten Schritten…

3. Schritt: Die nächste Entwicklungsstufe ist auf das erste Aussehen aufgebaut. Dieses 3D-gedruckte Muster zeigt ein paar Verfeinerungen. Zu diesem Zeitpunkt war die Idee etwas zu entwickeln, das der Robustheit eines Ford F-150 ähnelt.

4. Schritt: Die endgültige Version dieses Designkonzepts wurde “The War Machine” genannt und jeder dachte, das es zu klobig wäre. Sam bringt es auf den Punkt: “Ich bin ein Ingenieur, ich konstruiere Sachen. An diesem Punkt merkten wir, dass wir Hilfe von einem richtigen Designer benötigen.”

5. Schritt: Um den kreativen Prozess in Gang zu bringen schlug jemand vor, dass das neue Design mit der alten Battenkill Large Arbor beginnen könnte. Diese Rolle hatte eine offene Spule und eine vertikale Rahmenverstärkung.

6. Schritt: Als Sam darüber nachdachte, wie die vertikale Rahmenverstärkung funktionieren könnte, entschied er sich dazu, die “War Machine” auszufräsen, so dass nur noch zwei paar Streben zur Stabilisierung übrigblieben.

7. Schritt: Das Designteam kam mit diesem Entwurf einer komplett offenen Spule und einer sich verjüngenden Rahmenstabilisierung. Obwohl Sam das Konzept mochte, war der Ingenieur in ihm skeptisch, ob diese Rolle den Belastungen beim normalen Fischen, aber auch während eines harten Drills, standhalten könnte.

8. Schritt: Sam’s erste Version war übertechnisiert und als Reaktion darauf, hatten sich die Designer etwas Durchgestyltes einfallen lassen. Die Aufgabe war es, dann einen gesunden Mittelweg zwischen den beiden Konzepten zu finden. Wie diese technische Zeichnung zeigt, wurde im ersten Schritt ein geschlossener Käfig hinzugefügt um die Spule zu unterstützen. Sie waren auf jeden Fall auf dem richtigen Weg…

9. Schritt: Die erste “Final Version” der neuen Hydros SL war bereit für den Praxistest. Orvis CEO Perk Perkins testete genau diese Rolle auf Bonefish. Eins der ersten Dinge, die den Testern auffiel war, dass das Bremssystem zu sehr vom Druck abhängig war und seine Versiegelung bei nur schwach eingestellter Bremse verlor. Sam überarbeitete das System in dem er die O-Ring Dichtung durch eine “Wiper Style” Dichtung tauschte, die tiefer in der Mechanik sitzt. Außerdem hatte ein Angler bei den hunderten von Stunden Praxistest einmal das Problem, dass die Fliegenschnur in der Lücke des Rahmens hängen blieb (gut zu sehen auf dem oberen Foto). Aber dieser eine Fall reichte für Sam aus, um auch dies noch einmal zu überarbeiten.

10. Schritt: Die endgültige Version der Hydros SL Rolle hat den angestrebten Mittelweg gut getroffen. Der Rahmenrand und die Streben zur Stabilisierung wurden etwas verstärkt und ein drittes Paar Streben zur Stabilisierung der Spule wurden hinzugefügt, dies sorgt für eine längere Lebensdauer. Außerdem können Sie sehen, dass die Lücke, in der sich die Schnur verfangen hatte, nun verdeckt ist.

Die jetzt erhältliche Hydros SL Rolle verfügt über eine extrem hohe Einhohlgeschwindigkeit (20,9 cm pro Kurbelumdrehung bei der Hydros SL III Forellenrolle), ein komplett geschlossenes Bremssystem und ein neues Design, was die Haltbarkeit deutlich verbessert. Die Hydros SL hat geringere Toleranzen und die Spule hat deutlich weniger Spiel als das Vorgängermodel. Die geringeren Toleranzen sorgen dafür, dass die Chance, dass die Running Line, oder das Backing sich zwischen der Spule und dem Rahmen verfängt, deutlich verringert wird.

Der Spulenrand ist dicker und somit stärker als bei der alten Hydros Rolle. Das geringere Spiel der Spule kommt durch den erhöhten Welleneingriff und wird die Lebensdauer der Rolle erhöhen und den Verschleiß verringern, denn die Spule dreht sich nur noch auf der Oberfläche. Wir haben außerdem den großen, dominanten Bremsknopf der alten Hydros Rolle durch einen ergonomischen Bremsknopf mit Aussparung für den Daumen ersetzt. Dies sorgt für einen deutlich besseren Halt beim Einstellen der Bremse.

In diesem neuen Video zur Hydros SL können Sie Sam bei der Arbeit sehen: