Der ultimative Film zur ORVIS Helios 3

Die preisgekrönte Helios 3 Fliegenrute von ORVIS wurde „die präziseste Rute auf dem Planeten“ genannt. Doch wie ist es gelungen, eine so exakt werfende Fliegenrute zu bauen?

Der ultimative Film zur ORVIS Helios 3 zeigt die Entwicklung dieser Rute und atemberaubende Aufnahmen.

Dieser ultimative Film zur ORVIS Helios 3 zeigt die Entwicklung dieser Fliegenrute und atemberaubende Aufnahmen.

Soeben wurde der Film „ORVIS Helios 3 – Accurate from Anywhere“ veröffentlicht, in dem Sie tiefe Einblicke in die Entwicklungsgeschichte dieser sensationellen Fliegenrute von ORVIS erhalten. Sie erfahren, wie die Helios 3 entwickelt worden ist, einige extrem gut gemachte Animationen erklären, worauf es bei einer erstklassigen Fliegenrute wirklich ankommt und zahlreiche Action-Shots zeigen, wie aufregend Fliegenfischen sein kann – wenn man die Fliege genau dorthin platzieren kann, wo man möchte.

Den Film „ORVIS Helios 3 – Accurate from Anywhere“ muss man einfach gesehen haben, wenn man am Wasser mitreden will.

Händler des Monats: AOS Flyfishing

Standort: Graz / Österrreich

Geschäftsführung: Stefan Haider

Profil: 1997 als Austrian Outdoor Sports gegründet, ist AOS Fly Fishing seit vielen Jahren der kompetente Ansprechpartner für alle Bereiche der Fliegenfischerei. Neben dem Geräteverkauf, sowohl im Shop als auch online www.aos.cc , werden Kurse, Guidings sowie Hosted-Trips zu den unterschiedlichsten Reisedestinationen angeboten.

Als Inhaber von AOS Fly Fishing sind die Brüder Stefan & Alexander Haider natürlich Fliegenfischer mit Leib & Seele und können mittlerweile gemeinsam auf fast 60 Jahre Erfahrung im Süß- und Salzwasser zurückblicken. Neben heimischen Gewässern haben Stefan & Alex unter anderem Argentinien, Russland, British Columbia, die Seychellen, die Malediven, die Florida Keys, verschiedenste Karibik-Inseln, Cuba, Belize, Norwegen, Island, Schweden und Mexico mit der Fliegenrute erkundet. Der aus diesen Reisen gewonnene Erfahrungsschatz ist bei der Kundenberatung von unschätzbarem Vorteil!

Und so sehen Stefan & Alexander Haider die Firma Orvis:

An Orvis schätzen wir besonders das innovative Produktportfolio, das sowohl in Design als auch Qualität vollends überzeugt. Da wir persönlich stets nach Perfektion streben, ist es schön in Orvis einen Partner zu haben, der dieselben Ansprüche hat und diese auch erfüllt. Das umfassende Sortiment deckt jegliche Bereiche der Fliegenfischerei ab und bietet das passende Gerät für jedes Gewässer. Die herausragende und schnelle Abwicklung bei Garantie/Schadensfällen ist ein zusätzliches Plus.

Stefan Haider beim erfolgreichen Test der neuen Helios 3 auf den Seychellen.

Durch die intensive Nutzung im täglichen Gebrauch wurde eine Vielzahl an Orvis Produkten von uns auf Herz und Nieren getestet. Diese haben unseren hohen Ansprüchen und unter teils extremen Bedingungen standgehalten! Besonders hervorheben wollen wir die neuen Helios 3 Ruten. Diese sind nicht nur federleicht, die Ruten überzeugen ebenso durch eine hervorragende Aktion und ihre extreme Haltbarkeit, so wie überragende Präzision. Ein weitere Produkt, was uns sehr gut gefallen hat sind die neuen Mirage Rollen. Sie passen nicht nur farblich hervorragend zu den neuen Helios 3 Ruten, sondern sind auch echte Arbeitsmaschinen, die wir erfolgreich auf den Seychellen auf GT testen konnten.

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Die Manfred Raguse Kolumne im Januar

Liebe ORVIS-Freunde,

ich wünsche Ihnen einen glücklichen und gesunden Start ins Jahr 2018 und hoffe, Sie werden im Laufe des Jahres viele spannende Stunden am Wasser zubringen und sich fischereiliche Träume erfüllen.

Nachdem ich am 28. und 29. Dezember noch zwei wunderschöne, aber fischereilich erfolglose Tage mit meinem Boot auf einem Brandenburger See verbracht habe, nimmt die Planung der neuen fischereilichen Agenda 2018 verstärkt meine Aufmerksamkeit in Anspruch.

Beim Einstrippen eines großen Wiggletail-Streamers von Fulling Mill (www.fliegen-shops.de) an meinem vorletzten Tag am Wasser in 2017.

Selbst die brandenburgische Antwort auf „Moonlight on Mrs. Higginbotham“ bringt keinen Biss.

Das Licht schwindet. Die Fische stehen jetzt tief. Am Bug sieht man meine neue elektrische Ankerwinde, die sich mit dem 7,5 kg schweren Pilzanker bestens bewährt hat, weil das Ankern per Hand in großen Tiefen ein mühsames Geschäft ist.

Die Abenddämmerung am brandenburgischen See an meinem letzten Tag am Wasser in 2017 weckt viele Emotionen. Von hier aus habe ich noch etwa zwei Kilometer bis zur Hütte zu rudern.

In den Abendstunden allein am See wurde ich von eindrucksvollen Erinnerungen eingeholt und wurde sehr nachdenklich, bevor ich die zwei Kilometer zu meiner Hütte zurückruderte. Ich musste an mir sehr wertvolle Freunde denken, die im vergangenen Jahr verstorben sind, ein schwerer Verlust für den Schutz der bedrohten Bestände des atlantischen Wildlachses. Am 13. März war Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein – Berleburg überraschend im Alter von 82 Jahren gestorben. Mit ihm hatte ich viele Jahre zur selben Zeit an einem schwedischen Meerforellenfluss gefischt, er war einige Male bei mir an der Gaula und nach seiner Genesung fischten wir unlängst wieder an einem westnorwegischen Fluss zusammen. Prinz Richard hatte u.a. als engagierter Lachsschützer mit seiner Ehefrau, Prinzessin Benedikte zu Dänemark, eine Schlüsselfunktion im dänischen Lachsschutz und war ein verdienstvoller Unterstützer des North Atlantic Salmon Fund (NASF).

Prinz Richard 1996 im alten NFC Hauptquartier an der Gaula.

Erfahrungsaustausch nach der Morgenfischerei: Prinz Richard und Manfred Raguse in Schweden.

Am 1. Juli erreichte mich an der Gaula die Nachricht vom Tode Orri Vigfússon’s, der an diesem Tag im Alter von 74 Jahren, nur wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag, unvorhergesehenen gesundheitlichen Komplikationen im Zusammenhang mit Lungenkrebs erlag. Die atlantischen Lachse, die sich seit einigen Jahrzehnten in einer existentiellen Krise befinden, haben mit Orri ihren wichtigsten Unterstützer verloren und die Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Wildlachse zu retten, einen nicht zu ersetzenden Visionär.  Ich persönlich fühlte mich Orri, seit er mich erstmals 1994 in Norwegen besuchte, sehr nahe. Dies wurde durch zahlreiche gemeinsame Unternehmungen und Begegnungen vertieft.

Als in den fünfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Weidegründe der Lachse von beiden Seiten des Atlantiks um Grönland und die Faröer Inseln  entdeckt wurden, führte dies zum Einsatz von unzähligen Meilen von Treibnetzen und Langleinen zusätzlich zu den küstennahen Fischereien mit den verschiedensten Netzen und den Habitats Zerstörungen zu einem drastischen Rückgang der Wildlachsbestände, ähnlich, wie es Orri bereits in den sechziger Jahren bei den Heringen erlebt hatte.

Besuch an der Gaula 1994: v. l. n.r. Mortan Carlsen, Manfred Raguse, Orri Vigfússon

Er entschloss sich, den Rest seines Lebens dem Schutz der Wildlachse zu widmen und gründete zu diesem Zweck den NASF, mit dem er seine Vision anstrebte, den Beständen des Atlantischen Lachses durch vielfältige Aktivitäten wieder zu historischen Dimensionen zu verhelfen. Durch den Aufkauf von Netzfangqoten im Nordatlantik, mit Verträgen, die die Interessen sowohl der kommerziellen Fischer, als auch der Lachsschützer berücksichtigten, konnte dauerhaft eine Verminderung der Ausbeutung der Wildlachsbestände erreicht werden und Schätzungen zufolge rettete der NASF zehn Millionen, oder mehr Wildlachse.

Der Prince of Wales nimmt regen Anteil an den Aktivitäten des NASF.

Orri war es gelungen, in mehreren Ländern, darunter auch Deutschland (Wanderfische ohne Grenzen www.wanderfische.eu, NASF Deutschland),  nationale Sektionen des NASF aufzubauen und arbeitete mit vielen nationalen und internationalen Organisationen zum Wohle der Wildlachse zusammen. Seine unermüdlichen Lachschutzaktivitäten brachten ihm die weltweite Anerkennung von Umweltschützern, er hatte eine Vielzahl von bedeutsamen Ehrenämtern und bekam  zahlreiche internationale Auszeichnungen von Regierungen, Königshäusern und Verbänden.

Es ist kaum möglich, die durch Orri Vigfússon‘s verfrühten Tod entstandene Lücke zu füllen und es ist zu hoffen, dass die fortdauernden Diskussionen unter den internationalen Lachsschützern über die künftige Formatierung des Lachsschutzes bald wirksame Ergebnisse bringen werden. ORVIS hat immer wieder mit großzügigen Spenden den NASF unterstützt und ich bin sehr zuversichtlich, dass dies auch weiterhin geschieht.

In den heiligen Hallen des Flyfishers‘ Club in London anno 1998: Manfred Raguse übergibt einen Scheck von ORVIS für den Lachsschutz an Orri Vigfússon.

Es gibt neue ORVIS Filme und eine gute Auswahl davon wurde von Daniel Göz und Anton Hamacher am 20. November beim „DOWN THE HATCH“ Festival im Kino „Orfeus Erben“ in Frankfurt gezeigt. Das Interesse war groß und wir hoffen, dass Anton und Daniel auch im nächsten Jahr wieder zumindest eine Veranstaltung machen. Sehen Sie bitte den kleinen Film über dieses Ereignis, das Daniel Göz gefilmt hat.

In der kalten Jahreszeit bietet es sich an, von weit entfernten Reisezielen für Fliegenfischer zu träumen und Reisen dorthin zu planen, zumindest, wenn man nicht ein schönes Huchen- oder Äschengewässer zur Verfügung hat. Auch bei mir ist wieder so einiges in der Planung, neben Schweden, England und Norwegen steht auch wieder Kuba auf meinem Programm. Darüber erfahren Sie mehr, wenn Sie mal auf www.internationalflyfishersclub.com reinschauen. Vielleicht haben Sie ab dem 23.03.2018 Lust mit zu kommen?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Januar und hoffe, Sie schaffen es, an ein gutes Huchen- oder Äschengewässer zu kommen, oder vielleicht sogar den Frühling auf der gegenüber liegenden Seite der Weltkugel zu erleben.

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse