Don Swanson jetzt bei Orvis

Orvis wächst, blüht und zieht offensichtlich führende Köpfe der Szene an. Beleg dafür ist der Wechsel von Don Swanson von Abel zu Orvis! Don verließ die Firma Abel nach über 20 Jahren erfolgreicher Tätigkeit und wird nun „Director of Rod Shop Manufacturing“ bei Orvis.

Don Swanson arbeitet jetzt bei Orvis.

“Don’s Erfahrung passt perfekt zu Orvis,” urteilt Jim Lepage, President von Scientific Anglers und Leiter der Rutenfertigung von Orvis.

Hornhecht-Kurs bei Kalles Angelshop: Die Silberpfeile waren zur Stelle!

von Bernd Kuleisa und Thies Reimers

Kai Rohde mit dem glücklichen Kursteilnehmer Philipp Lingohr, der sich sehr geschickt anstellte und dessen Ausdauer mit zwei Fischen belohnt wurde.

Vor wenigen Tagen (am 7. Mai) fand erstmals ein Orvis-Hornhechtkurs statt, der nah bei Neustadt bzw. unserem Orvis-Händler „Kalles Angelshop“ an der Ostsee durchgeführt wurde.

Kursteilnehmer Marc Ochsen verbesserte dank der Tipps von Thies Reimers seine Wurftechnik.

Dank toller Organisation von der Familie Rohde (zu loben sind alle: Karin, Kalle und Kai, der mit ans Wasser kam), konnten Thies Reimers und Bernd Kuleisa den Kursteilnehmern einen schönen Fischertag auf Hornhecht bereiten. Abgesehen von kulinarischen Highlights wie Brötchen zum zweiten Frühstück, leckerem Kuchen am Nachmittag und zuletzt auch gegrillten Hornhechten am Strand stand die Fischerei im Mittelpunkt: Sie waren „da“, die Hornis!

Kursteilnehmer Andreas Reddeck ganz cool: Er fing zwei Hornhechte!

Bei lebhaftem Wind standen erst Wurfübungen bei den Einsteigern im Vordergrund, während einige gleich loslegten und sich auf den Fang konzentrierten. Nicht alle konnten einen „Horni“ landen, aber insgesamt 14 Fische bei 12 Kursteilnehmern – das ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann. Einige Doppelfänge waren also zu verzeichnen, zum Beispiel von Andreas Reddeck, der unermüdlich von 11 Uhr bis 17 Uhr im Wasser stand und sich den Kuchen als Kräftezufuhr nur kurz schmecken ließ.

Daumen hoch! Das passende Symbol für den schönen Kurstag an der Ostsee.

Schönes Wetter, gute Stimmung, alle verließen den Strand mit dem Zeichen „Daumen oben“. Den großartigen Einsatz von Kai Rohde, der Getränke und Grill per Fahrrad (!) an den Strand brachte, möchten wir als Kursleiter besonders hervorheben! Super!

Und vielen Dank an alle Teilnehmer, die mitmachten und den Tag bereicherten!

Geräte-Besprechung – Fliegenrollen: ORVIS Hydros SL II Black Nickel aus dem Fliegenfischer-Forum

Formvollendet und technisch höchst ausgereift: so präsentieren sich die neuen ORVIS Hydros SL Fliegenrollen im sehr ansprechenden, modernen Design. Als “maximal ventilierte” Großkernfliegenrollen glänzen sie zudem mit Leichtigkeit, hoher Schnureinholgeschwindigkeit, sehr starker, gekapselter Bremse mit sanftem Anlaufwiderstand, bester präziser Verarbeitung, sowie mit einer edlen, strapazierfähigen Oberfläche in “Black Nickel”. Vier Rollengrößen decken die Schnurklassen von #3 bis #11 ab.

Verfügbare Modelle (Stand 5/2016)
Hydros SL II (für #3-5)
Hydros SL III (für #5-7)
Hydros SL IV (für #7-9) und
Hydros SL V (für #9-11)
Unser Testmodell war eine ORVIS Hydros SL II.

Technische Daten (eigene Messungen)
Farbe: Black Nickel, Oberfläche eloxiert
Gewichte: Rolle: 159 Gramm / Spule allein: 62 Gramm
Rollendurchmesser: 90 mm
Rollenbreite (ohne/mit Kurbel): 33 (60) mm, Spuleninnenbreite: 23 mm
max. Spulentiefe (nutzbar): 16,5 (15) mm
Spulenkerndurchmesser: 58 mm
Schnuraufnahme bei einer ganzen Umdrehung mit voller Spule: 26 cm 
Schnurfassung: WF5F + 90 Meter 20lbs Backing
Lieferumfang: Karton, Rollen-Etui, Beipackzettel (in Englisch) mit Instruktionen und Garantiebestimmungen
Garantie: Nicht befristete Garantie auf Material- und Herstellungsfehler gegen geringen Unkostenbeitrag, zudem jederzeit Wartungs- und Reparatur-Möglichkeit, ebenfalls gegen einen geringen Unkostenbeitrag, mehr dazu beim Fachhändler.
Seriennummer: nein
Preise (UVP): Rolle: 245,00 €, E-Spule: 125,00 €

Beschreibung und Praxistest: Leichte und maximal ventilierte Großkernfliegenrolle in sehr moderner, ansprechender Optik. Aus dem vollen, hochwertigen Aluminiumblock gedreht und gefräst. Die Rollenoberfläche wurde in Black Nickel eloxiert und geschützt, was zudem sehr edel wirkt. Laut Hersteller (von uns nicht getestet) ist die Rollenserie auch für den Einsatz im Salzwasser geeignet. Die gelagerte Spule läuft auf einer Edelstahl-Achse im offenen Rollenrahmen, die gehäuseseitige Platzausnutzung ist gut. Die Rollenrückseite ist bis auf ein Doppelstegsystem offen gestaltet. Die Spulenvorder- und Rückseiten sowie der Spulenboden kommen mit feinem Stegmuster, sind also ebenfalls weitgehend offen und dadurch im maximal möglichen Rahmen ventiliert. Der Spulenkern wird aus drei Doppelstegen gebildet. Am Gehäuse befinden sich seitlich zwei Stege: hinten ein etwas breiterer Steg für den zweifach von Außen angeschraubten Rollenfuß und vorne mittig ein schmalerer, langgelochter Steg für die Schnurführung.Die Gefahr eines ungewollten Durchrutschens von Schnur oder Vorfach zwischen Rollenrahmen und Spule wird durch das tiefe Hereingreifen der Stege in die Spulennut und die nur sehr geringen Fertigungstoleranzen wirkungsvoll vermindert. Auf der Spulenvorderseite befindet sich eine griffig geformte Kurbel aus Kunststoff in Schwarz, welche spielfrei und korrekt läuft. Dieser gegenüber sorgt ein Kontergewicht für einen tadellos ruhigen Spulenlauf. Scharfe Ecken und Kanten sucht man bei der Hydros SL vergeblich, ebenso gibt es absolut keinerlei störendes Spiel, kein Schlagen, kein Spulenkippeln und nirgendwo zu große Abstände – das alles spricht für eine sehr präzise Verarbeitung. Die (Leer-)Rolle ist, am Rollenfuß gehalten, perfekt und neigungsfrei ausbalanciert.

Die Hydros SL besitzt ein versiegeltes, enorm kräftiges Scheibenbremssystem, welches weitgehend vor äußeren Einflüssen geschützt im Rollenrahmen untergebracht wurde. Mit Hilfe des gut bedienbaren Bremseinstellrades aus Aluminium (Durchmesser 32 mm) auf der Gehäuserückseite lässt sich die Bremse in 3 3/4 Umdrehungen fein von “frei” bis “extrem kräftig” regulieren. Im Test des Bremsen-Testwertes (maximales Abzugsgewicht in Kilogramm bei vollständig geschlossener Bremse und bei gefüllter Spule) ließen sich tatsächlich Werte von über 8 Kilogramm einstellen. Damit ist die Bremse als “phänomenal stark” zu bewerten und natürlich (nicht nur) für diese Rollenart- und Schnurklasse unausschöpfbar und enorm überkalibriert. Wir mussten beim Bremskrafttesten auf ein belastbares Seil zurückgreifen, weil unsere #6er Testfliegenschnur ständig abriss… 
Ein sanftes, ruckfreies Anlaufen der Spule ist jederzeit gewährleistet. Im Test waren weder im nassen Zustand irgendwelche Schwächen des Bremssystems festzustellen. Eine Zuhilfenahme der Hand beim Bremsen ist durch den frei laufenden Spulenrand technisch möglich. Im Betrieb lässt die Hydros SL in beiden Laufrichtungen einen unaufdringlichen Clicker hören. Der Spulenrundlauf der Spule ist nahezu 100%ig “schlagfrei” ausbalanciert, erst bei höheren Drehzahlen tritt ein leichter Schlag auf. Die Spule lässt sich mittels der bewährten Hebel-Entrieglung schnell und einfach wechseln. Ein Umbau von Links- auf Rechtshandbetrieb oder umgekehrt ist in Eigenregie möglich und in den der Rolle beiliegenden Papieren in englischer Sprache erläutert. Sehr vorbildlich ist und für eine längere Haltbarkeit sorgt, dass alle Teile des Achsen-, Lager- und Bremssystems aus Metall bestehen. Optisch, sowie von Gewicht, Größe und Fassungsvermögen her passt unser Testmodell Hydros SL II optimal zu modernen #5er und #6er Fliegenruten.

Fazit: Die Hydros SL II zeigt sich als schöne, sehr moderne Rolle mit exzellenter Verarbeitung und Funktion sowie mit einer bärenstarken Hochleistungsbremse. Trotz aller guten Zutaten hat sie dazu auch noch einen verbraucherfreundlichen Anschaffungspreis, hervorragend!

Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg, deutsche Website: www.orvis.de

www.fliegenfischer-forum.de

Die Manfred Raguse Kolumne im Mai

Liebe Orvis-Freunde!

Herzlich willkommen zum Supermonat Mai! Er markiert den Startschuss zur Hauptsaison; wir sind also jetzt mittendrin im Geschehen und überall eröffnen sich tolle Möglichkeiten: Bachforellen (Stichwort Maifliege), Meerforellen und Hornhechte an der Küste, die ersten schönen Hechte… Es gibt viel zu tun!

Gut, dass Orvis die volle Palette des Geschehens abdeckt. Von der gefühlvollen Trockenfliegenpräsentation (Stichwort Superfine) über den ultrapräzisen Weitwurf mit dem Streamer an der Küste (Helios 2, Recon) bis zu ersten Testwürfen beim Fliegenfischerstart (Encounter, Clearwater) – Orvis hat für jeden genau das richtige. Nicht nur bei den Ruten ist das so, wie jeder feststellt, der sich die Zeit nimmt und den neuen Orvis-Katalog studiert.

Obwohl ich immer mit den Themen Lachs und Meerforelle in Verbindung gebracht werde, fische ich – was manche überrascht – auch gern auf Forellen, Hecht und Barsch! Hinzu gekommen ist meine Neigung, auch im warmen Salzwasser die Fliege anzubieten. Genau vor einem Jahr war ich auf Kuba und hatte dort viel Spaß mit Orvis Gerät in den höheren Schnurklassen. Am 1. Mai geht es diesmal wieder an meinen Heidebach, den ich seit 1970 befische, aber für den ich in den letzten Jahren viel zu wenig Zeit hatte. Dann geht es aber noch in der ersten Maiwoche auf Hecht in Brandenburg.

Die norwegische Lachssaison steht vor der Tür, sicher sind wieder einige Fische in diesem Kaliber dabei.

Gedanklich bin ich im Mai aber auch schon häufiger in Norwegen. Die Gaula lockt wieder und viele von Ihnen würden sicher gern einmal beim Saisonstart und auch später mit dabei sein. Schicken Sie mit einfach eine Mail; es sind noch einige Ruten Anfang Juni frei und auch später gibt es noch die eine oder andere freie Rute. Bernd Kuleisa bietet nun doch noch in Woche 33 einen Einsteigerkurs auf Lachs an, nachdem sein Kurs in der Woche davor ausgebucht ist. Wir erwarten eine Großlachssaison. Mehr Info finden Sie auf www.internationalflyfishersclub.com

Ich wünsche Ihnen allen aber erstmal einen wunderschönen Mai!

Herzlichst!

Manfred Raguse