Händler des Monats: AOS Flyfishing

Standort: Graz / Österrreich

Geschäftsführung: Stefan Haider

Profil: 1997 als Austrian Outdoor Sports gegründet, ist AOS Fly Fishing seit vielen Jahren der kompetente Ansprechpartner für alle Bereiche der Fliegenfischerei. Neben dem Geräteverkauf, sowohl im Shop als auch online www.aos.cc , werden Kurse, Guidings sowie hosted-trips zu den unterschiedlichsten Reisedestinationen angeboten.

Als Inhaber von AOS Fly Fishing sind die Brüder Stefan & Alexander Haider natürlich Fliegenfischer mit Leib & Seele und können mittlerweile gemeinsam auf fast 60 Jahre Erfahrung im Süß- und Salzwasser zurückblicken. Neben heimischen Gewässern haben Stefan & Alex unter anderem Argentinien, Russland, British Columbia, die Seychellen, die Malediven, die Florida Keys, verschiedenste Karibik-Inseln, Cuba, Belize, Norwegen, Island, Schweden und Mexico mit der Fliegenrute erkundet. Der aus diesen Reisen gewonnene Erfahrungsschatz ist bei der Kundenberatung von unschätzbarem Vorteil!

Und so sehen Stefan & Alexander Haider die Firma Orvis:

An Orvis schätzen wir besonders das innovative Produktportfolio, das sowohl in Design als auch Qualität vollends überzeugt. Da wir persönlich stets nach Perfektion streben, ist es schön in Orvis einen Partner zu haben, der dieselben Ansprüche hat und diese auch erfüllt. Das umfassende Sortiment deckt jegliche Bereiche der Fliegenfischerei ab und bietet das passende Gerät für jedes Gewässer. Die herausragende und schnelle Abwicklung bei Garantie/Schadensfällen ist ein zusätzliches Plus.

Durch die intensive Nutzung im täglichen Gebrauch wurde eine Vielzahl an Orvis Produkten von uns auf Herz und Nieren getestet. Diese haben unsere hohen Ansprüche und unter teils extremen Bedingungen standgehalten! Besonders hervorheben wollen wir die neuen Helios 2 Ruten. Diese sind nicht nur eine Augenweide und federleicht, die Ruten überzeugen ebenso durch eine hervorragende Aktion und ihre extreme Haltbarkeit.

AOS GmbH | Fly Fishing
Kärntner Strasse 155
8053 Graz
Austria-Europe
Tel. +43-316-822 104 15
Fax +43-316-822 104

office@aos.cc
Web: www.aos.cc

Dinge, die mich bei Orvis begeistern!

Ralph Hendes-Drewes, Chef der Firma K & H D in Hamburg (www.khdfishing.de), äußert sich zu einigen Bestsellern seines Fachgeschäftes:
„Es begeistern mich so einige Orvis-Geräte: die Silver Sonic Wathosen gehören dazu, aber über deren Vorzüge habe ich mich schon vor einiger Zeit geäußert. Auch über meine Lieblings-Helios 2- Rute, die 9.6 # 6 habe ich schon mal geschrieben. Doch außerdem gibt es mindestens noch zwei Dinge, die ich wirklich supergut finde:

- die Helios 2 in 9’ # 7, die eigentlich die Allroundrute für die Küste ist aus meiner Sicht, da sie bei jedem Wetter und Wind perfekt einsetzbar ist. Eine tolle Gerte, für die ich übrigens einen Schusskopf im Gewicht von 18 oder 19 g empfehle (Länge: 9.80 – 10 m).
- den klassischen Orvis-Schusskorb, der viele gute Eigenschaften hat. Zum Beispiel ist er robuster als alle anderen. Und er lässt die Runninglines länger leben, weil er keine störenden Ecken und Kanten im „Gehäuseinneren“ hat, an denen sich die Schnüre reiben. So rentiert sich die Anschaffung des Orvis-Korbes im Laufe der vielen Jahre immer mehr. Man schont die Schnüre, die eigenen Nerven und unter dem Strich auch den Geldbeutel!“

Faszination Junilachs

von Thies Reimers

Saisonstart an der Gaula. Das Wasser ist relativ hoch und kalt.

Bald startet auch in Norwegen die Lachssaison 2016 und ich kann es kaum noch erwarten. Sind es doch gerade die ersten Wochen der Saison, die mich jedes Jahr wieder faszinieren. Von vielen Fliegenfischern höre ich immer wieder, dass sie gerade die ersten Wochen der Saison meiden. Ein Hauptgrund dafür ist das hohe und kalte Wasser, was schwere Sinkschnüre und Ruten von 15′ der Klasse 10 erfordert. Das ist nicht von der Hand zu weisen! Aber sollte das der Grund sein, diese spannende Fischerei in den ersten Juniwochen zu meiden? Ich denke nicht! Vor 20 Jahren hätte diese “Ausrede” noch Geltung gehabt, schwere Ruten und Sinkschnüre (Vollschnüre!), die sich extrem schwierig werfen ließen, machten das Fliegenfischen auf Lachs während der ersten Wochen der Saison mit Sicherheit nicht angenehm. Aber in der heutigen Zeit von Nano Technologie im Rutenbau und perfekt funktionierenden Schussköpfen kann ich nur jedem echten Lachsfan empfehlen, diese Herausforderung anzunehmen. Der Moment, in dem die Fliege an der Strömungskante stehen bleibt, man schon den nächsten Hänger vermutet und wenn sich dieser dann auf einmal bewegt, das ist einfach einmalig!

7 Tipps für den Saisonstart:

1.         Die passende Rute (Orvis Helios Spey 15′)

An großen Flüssen wie der Gaula ist eine 15′ Rute der Schnurklasse 10 zum Saisonbeginn einfach Pflicht. Gar nicht so sehr wegen der großen Fische, denn wir landen auch im Juli/ August Fische von über 100 cm an deutlich kürzeren und leichteren Ruten. Doch bei der Kombination aus großen Fischen und viel Wasser, also einem sehr hohen Strömungsdruck, erleichtert es eine 15′ Rute den Fisch schneller unter Kontrolle zu bringen. Außerdem lassen sich die schnell sinkenden Schussköpfe mit einer 15′ Rute einfacher liften und damit auch angenehmer werfen.

2.         Die passende Rolle (Mirage VI)

Wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht auf eine bestimmte Orvis-Rolle fixiert. Ob man jetzt eine Mirage nimmt, eine Hydros oder eine Access – alle genannten Orvis-Rollen werden, was die Bremse angeht, mit einem frischen Juni-Lachs fertig. Viel wichtiger ist die Größe und die davon abhängige Backingkapazität, denn unter 200 Meter Backing auf der Rolle solltet Ihr nicht ans Wasser gehen. Ihr werdet zwar in mehr als 90 % der Fälle niemals 200 Meter Backing benötigen, aber ein bisschen Reserve ist immer gut. Der Tag wird kommen, an dem Ihr dem Fisch nicht ohne Probleme folgen könnt, er den Pool verlässt und dann seid Ihr froh, dass Ihr noch ein bisschen extra Zeit zum Reagieren habt.

3.         Die passende Schnur

In den ersten Wochen der Saison führt kein Weg an einer Sinkschnur vorbei. Das Wasser ist immer kalt und hoch. Zwar variiert der Wasserstand und die Wassertemperatur – aber so warm wird es nie, dass man mit einer Intermediate oder sogar einer Schwimmschnur eine wirklich gute Chance hat. Es kommt darauf an, den Schusskopf immer an den Wasserstand und den gerade zu befischenden Pool anzupassen. Man könnte jetzt eine Wissenschaft daraus machen, aber ein Satz bringt es auf den Punkt: Wenn Ihr nicht regelmäßig kurz vor Ende der Drift Grundkontakte bekommt, dann fischt Ihr nicht tief genug! Ihr benötigt also eine größere Auswahl von passenden Schussköpfen. Vier Köpfe mit unterschiedlichen Sinkraten haben sich in den letzten Jahren als Grundausstattung durchgesetzt:

I/S2/S4
S1/S3/S5
S2/S4/S6
S3/S5/S7

Je kürzer der Kopf, desto einfacher lässt er sich werfen. Der nicht so geübte Zweihandfischer sollte also lieber auf etwas kürzere Köpfe zurückgreifen, die er dann aber die ganze Woche entspannt fischen kann. Der erfahrene Zweihandfischer wählt die Köpfe etwas länger. Bei der Runningline muss jeder für sich entscheiden, was er bevorzugt. Eine Monofile bringt definitiv den einen oder anderen Meter mehr Wurfweite und der Schusskopf sinkt auch schneller ab als an einer “normalen” Runningline. Die normale Runningline ist dafür etwas entspannter zu fischen, da sie sich nicht so schnell “vertüddelt” und selbst wenn das mal passiert, bekommt man diese wieder gelöst und es bleibt keine störenden Knicke in der Runningline zurück.

Jetzt wird es im Drill noch mal richtig gefährlich. Der Fisch flüchtet stromab in den nächsten Pool und kann sich jederzeit an einem der großen Steine festsetzen.

4.         Das richtige Vorfach

Ob jetzt Fluorocarbon oder normales Monofil – das ist meiner Meinung nach egal. Ich fische meistens normales Monofil, denn zum einen ist das Wasser meistens eh zum Saisonbeginn leicht angetrübt, so dass der Vorteil der “Unsichtbarkeit” des FC nicht wirklich sichtbar ist und zum anderen ist die Knotenfestigkeit von normalen Nylon gegenüber FC dann doch höher. Der einzige Vorteil den FC dann tatsächlich hat ist, dass es schneller sinkt als normales Monofil. Ich würde Euch raten, nicht unter 0,45 mm Monofil-Spitze (Orvis Superstrong) zu fischen. Dieses Material hat eine hohe Tragkraft und reicht aus. Außerdem ist es wichtig, dass das Vorfach abriebfest ist. Denn man hat bei dieser Fischerei ständig Kontakt mit Steinen auf dem Grund und auch der Lachs scheuert im Drill oftmals an diesen Steinen vorbei, somit ist es sinnvoll, ein bisschen Reserve zu haben, um den hart erarbeiteten Fisch nicht wegen eines durchgescheuerten Vorfaches zu verlieren.

Zur Vorfachlänge würde ich raten: so kurz wie möglich! Bei trübem Wasser reicht eine Vorfachlänge von ca. 1,5 m aus. Ist das Wasser relativ klar, können es auch mal 2 m sein, aber länger bitte nicht. Jetzt sagen einige sicher: „Das ist aber kurz!“ Nur, was bringt es Euch, wenn Ihr den ganzen Tag schwerste Sinkschnüre fischt und dann ein 4 oder 5 m langes Vorfach anknotet an dem die Fliege dann viel höher auftreibt als die Sinkschnur? Ihr müsst so nah an den Grund wie möglich und das geht nur mit einem möglichst kurzen Vorfach.

5.         Die Fliege

Hier halte ich es ganz einfach. Vier Fliegen reichen aus um unter den meisten Situationen klar zu kommen. Schwarz/grün, schwarz/orange, Phatagorva und Sunray Shadow – mehr braucht Ihr eigentlich nicht. Diese Muster in unterschiedlichen Größen und variabel beschwert, dann seit Ihr bestens gerüstet. Achtung: Macht die Fliegen aber bitte nicht zu schwer. Eine Kombination aus einer möglichst leichten Tube und einer schnell sinkenden Schnur ist meistens besser als eine superschwere Tube und einer nur leicht sinkenden Schnur.

6.         Der richtige Haken

Hier hat jeder Lachsfischer seinen eigenen Favoriten, dem er vertraut. Macht aber bitte nicht den Fehler, am Haken zu sparen. Ein guter Haken kostet etwas mehr, aber dieses Extra ist wirklich gut angelegt.

Die Freude ist groß, denn so ein Fisch entschädigt für die vielen Stunden harter Fischerei!

7.         Ausdauer

Einige haben das Glück und fangen direkt am ersten Tag Ihren ersten Lachs, aber wenn wir ehrlich sind, ist dies meistens nicht der Fall. Junifische sind etwas Besonders und keine Massenware. Was tun? Dran bleiben und kämpfen! Gönnt Euch aber ab und zu eine Pause, denn nur so  könnt Ihr die ganze Woche konzentriert fischen. Denn selbst wenn bis zum letzten Tag nichts passiert ist, kann mit dem letzen Wurf der Woche immer noch der Traumfisch die Fliege nehmen.

Und genau das wünsche ich Euch!

They have done it!

In der Fachschrift “Fieldsports” erschien ein Testbericht von Marcus Janssen über die Helios 2 in der Klasse 5 (9′, tip-flex). Sehr überzeugend führt der Autor seinen Werdegang an, dass er früher durchaus ein Anhänger von Orvis-Ruten war, dann einige Zeit nicht, dann wieder doch dank Helios. Und dass er sich überhaupt nicht vorstellen konnte, dass Helios 2 noch besser sein würde. Doch: They have done it!

Lesen Sie selbst!

Gerätebesprechung – Fliegenschnüre: ORVIS HYDROS – Superfine WF-5-F aus dem Fliegenfischer-Forum

Mit den ab 2015 neuen Hydros Superfine Fliegenschnüren bietet ORVIS jetzt die perfekt passenden Schnüre für ihre Superfine Glass und Carbon Fliegenruten an (die aber natürlich auch zu vielen anderen Fliegenruten passen). Hydros Superfine kommen als WF Schwimmschnüre, in dezenten, zweifarbigen “Weidengrün”, mit “Orvis Line ID” (aufgedruckter Schnurklassenmarkierung), “IS”- Oberflächenbeschichtung für exzellente Glätte und Haltbarkeit und mit werkseitiger Front-Schlaufe.
Unser Testmodell war eine ORVIS Hydros Superfine WF-5-F.

Herstellerangaben: ORVIS HYDROS – Superfine WF-5-F
Art und Farbe: zweifarbige Keulenschnur, schwimmend, Farben: Keule: Weidengrün, Runningline: Dunkel-Weidengrün
Schnurklasse: #5
Länge: 27,4 Meter

Besonderheiten: Line ID, Front Loop, Integrated Slickness
Schnurkern: geflochten (Braided Multifilament Core)
Lieferumfang: Fliegenschnur auf Plastikspule und im Umkarton, Rollenaufkleber, werkseitige Frontschlaufe
Preis: UVP 85,00 €
verfügbare Schnüre in dieser Serie (Stand Frühjahr 2016): als WF/F Superfine in 6 Schnurklassen – von #1 bis #6

Eigene Messungen und Praxistest:
Länge: Gesamt: 27,65 Meter, davon 11 m Keule
Klassifizierung: Die ersten 9,14 Schnurmeter wiegen 10,6 Gramm, das Gewicht liegt damit nach der AFTMA-Tabelle in Schnurklasse #6, also eine ganze Klasse über der angegebenen. Das Gewicht der gesamten, 11 m langen Keule inkl. Rear Taper) beträgt 12 Gramm.
Art / Aufbau: Ab Schnuranfang (0,96 mm Durchmesser) mit Frontschlaufe erfolgt Zunahme des Schnurdurchmessers auf rd. 2,5 m bis zum Hauptdurchmesser (1,38 mm), der auf dem folgenden 1 m beibehalten wird. Anschließend über 7,5 m langsame, auf den letzten Metern raschere Verjüngung bis auf 0,91 mm (Durchmesser der Runningline). Der Schnurdurchmesser der Hauptkeule wirkt für eine #5+ angemessen. Line-ID-Aufdruck ca. 30 cm nach Schnurspitze. (Messwerte im Detail).
Eigenschaften: Oberfläche / Schnurart: sehr glatte, matt glänzende, sich recht hart anfühlende Oberfläche, höhere Schnursteife & dennoch gute Geschmeidigkeit
Gesamt-Handhabung: sehr gut
Schusseigenschaften: hervorragend
Wurf-Handling: insgesamt sehr gut, sehr viel Power schon auf kurze Distanz, aber auch gute Ergebnisse auf mittleren bis weiten Distanzen
Ausgewogenheit: gut
Schwimmverhalten: gut
Abrolleigenschaften: sehr gut
Farb-Empfinden: sehr gut
Dehnungswerte: im guten Durchschnitt, bis um 5% (gemessen pro Meter bei 1,8 kg Zugkraft)
Haltbarkeit: gut, keine Abnutzungserscheinungen festgestellt, soweit über den Testzeitraum von einigen Wochen beurteilbar 
Eignung für div. Trick- und Spezialwürfe: sehr gut
Memory-Effekt: unauffällig
Zusammenfassung: Die Hydros Superfine WF-5-F ist eine ausgewogene Fliegenschnur mit mittellanger Keule, welche das gesamte Spekrum der Bach- und Flussfischerei sehr schön abdeckt. Schwerpunkt dieser leicht übergewichteten Schnur ist klar das punktgenaue und effiziente Befischen kleinerer Gewässer mit Standard-, Roll- und Switch- Würfen – von der Trockenfliege bis zum Kleinstreamer. Hierbei macht sich das höhere Frontgewicht positiv bemerkbar, denn die Schnur kommt schon auf kurze Distanzen schnell zu Sache, dennoch ist sie so fein konzipiert, dass auch dezente Präsentationen möglich sind. Die unnauffällige “Tarnfärbung” kommt der Pirsch auf scheue Forellen zudem entgegen. Gut haben uns neben den hervorragenden Schuss- und Wurfeigenschaften und der gedeckten Farbgebung auch die feine Frontschlaufe und der verwechslungssichere Aufdruck von Schnurklasse- und Art direkt auf der Schnur gefallen. Wieder einmal eine TOP Schnur, die jede Menge Spaß beim Fischen bringt!
Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg, deutsche Website: www.orvis.de

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Besprechung: Fliegenfischer-Watbekleidung ORVIS Encounter Wathose aus dem Fliegenfischer-Forum

Die ORVIS Encounter Wathose zählt zu den preisgünstigen Wathosen, dennoch setzt sie durch ihre gute Verarbeitung und  durch eine Reihe von praktischen Ausstattungsdetails neue Maßstäbe in dieser Kategorie. 2015 auf den Markt gekommen, erhielt sie bereits Auszeichnungen, z.B. “Gear of the Year 2015″ von American Angler.

Die technischen Daten:
- Gewicht: 810 Gramm (Gr. L), inkl. Watgurt)
- Farbe(n): Beige/Khaki
- Außen- und Innenmaterial: 100% Nylon
- DuPont Teflon Shield+ Beschichtung
- Wasserdicht, Winddicht und atmungsaktive Membran, 4-lagiger Materialaufbau
- feine Nähte, innen abgedeckt
- vollständig umlaufender Gummizug im oberen Hosenbund, linksseitig einstellbar
- eine Mesh-Außen-Brusttasche (32 x 20 cm) mit Reißverschluss
- eine herausklappbare Innen-Brusttasche (20 x 20 cm) aus Wathosenstoff mit Reißverschluss, darauf ein Klettband zum Ankletten einer weiteren (wasserdichten) Tasche (nicht im Lieferumfang enthalten)
- microfleecegefütterte Handwärmertsche
- elastisches und einstellbares Trägersystem, Gurtbreite 38 mm, zwei kleine Front-Schnallen und zwei kleine Rücken-Schnallen aus Kunststoff
- das Trägersystem lässt sich komplett abnehmen und die Wathose lässt sich in Verbindung mit dem Watgurt hüfthoch tragen
- anatomisch geformte Füßlinge aus Neopren für optimale Passform, im Sohlenbereich Naht- und Knickstellenfrei
- inklusive 38 mm breitem Watgurt aus Kordura, abnehm- und einstellbar
- drei Gurtschlaufen für Watgurt, 2 x seitlich, 1 x auf Rücken
- integrierte, 17 cm hohe Gravel Guards aus dem Hosenstoff, mit doppelt genieteten Einhängeösen aus Metall, gegen das Eindringen von Sand, Steinchen in den Watschuh
- Lieferumfang: Wathose, Watgurt, Netzbeutel, im Karton
- Vielfältige Größenauswahl (!): 14 erhältliche Größen für Herren, 13 Größen für Damen und 4 Größen für Kinder (Maße/ Größentabelle siehe ORVIS Katalog oder Homepage)
- Hand- und Maschinenwaschbar bei 30°C
- Preis: 209,00 EUR (neben dem hier vorgestellten Modell mit Füßlingen ist auch eine Variante mit angesetzten Stiefeln erhältlich (315,00 EUR) und eine wasserdichte Tasche zum Einkletten (13,90 EUR).
- Garantie: 2 Jahre

Testeinschätzung
Die Encounter besitzt einen guten Tragekomfort und durch die großzügige Größenauswahl sollte es nicht schwer fallen, für sich das passende Modell zu finden. Die sich leicht anfühlende Hose weist einen nur sehr geringen “technischen Rascheleffekt” auf, sie besitzt eine feine, sehr glatte Oberfläche, welche das Wasser abperlen lässt. Alle Funktionen lassen sich schnell und zuverlässig bedienen. Die elastischen Schultergurte tragen sich bequem und lassen sich rasch einstellen, die Frontschnallen fallen vorteilhaft klein aus, sie wurden zudem etwas nach Außen versetzt, so dass sie nicht auf die Brust drücken. Das Trägersystem lässt sich bei Bedarf komplett abnehmen und die Wathose lässt sich in Verbindung mit dem Watgurt auch hüfthoch tragen.

Mit dem umlaufenden Gummizug im oberen Hosenbund lässt sich die Hose oben schön zuziehen. Auf der Front im Brustbereich befindet sich eine geräumige Außentasche aus Mesh-Gewebe und mit Reißverschluss, zudem gibt es eine herausklappbare Innentasche, ebenfalls mit Reißverschluss und auf dieser ein Klettband zum Ankletten einer weiteren (wasserdichten) Tasche, die im Zubehörkauf erhältlich ist. Die beiden Taschen bieten guten Stauraum für allerlei Utensilien. Der mitgelieferte Watgurt kann durch zwei Seiten- und eine Rückenschlaufe geführt werden und die Schlaufenanordnung passte im Falle unserer 1,80 m großen Testperson ziemlich gut.

Besonderen Laufkomfort bieten die anatomisch geformten Neopren Füßlinge mit den nahtfreien Sohlen. In die großzügig dimensionierten Füßlinge passen Fußgrößen bis #45+, sie laufen sich bequem und komfortabel. Die Gravel Guards sind aus Wathosenstoff gefertigt, sie sind mit Gummiband weit genug, um gut über jeden Watschuhschaft zu passen, außerdem sind sie weit genug oben angebracht, was auch hohen Watschuhschäften entgegen kommt. Wasserdichtheit und Atmungsaktivität ließen während der Testeinsätze bei frühlingshaften Wetter unsererseits keine Wünsche offen, die Hose ist schön leicht und trocknet schnell. Alle Nähte fallen fein und nicht störend aus, sie wurden sauber vernäht und von Innen abgedeckt. Die Knie- und Unterschenkelbereiche der Encounter wurden für eine bessere Haltbarkeit extra verstärkt.

Fazit: Die Encounter von ORVIS ist trotz ihrer Preisgünstigkeit eine vollwertige Wathose mit guter Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt. Optik, Ausstattung, Verarbeitung und Funktionalität können bei dieser Wathose überzeugen, wie auch das gesamte Preisleistungsverhältnis. Ein großer Pluspunkt für diese empfehlenswerte, leichte Sommerwathose ist zudem die verfügbare Größenvielfalt – und das auch in Form von diversen Männer-, Frauen- und Kindermodellen.
Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg. Deutsche Website: www.orvis.de

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Die Manfred Raguse-Kolumne im April

Liebe Orvis-Freunde!

Schon war mit dem 21. März unser Saisonstart in Schweden schneller, als von mir erwartet, herangekommen und glänzte mit wunderbarer Fischerei, „wie in alten Zeiten“, wie mehrere langjährige Fischerfreunde, die alljährlich zu diesem Ereignis zusammen kommen, begeistert gesagt hatten.

Die erste schwedische Meerforelle für mich in diesem Jahr, ein Milchner, 75cm lang um 8:00 Uhr. Foto: Hakan Norling

Der erste Eintrag in die Statistik, vom etwas schläfrigen Stig N. mit dem 21. April datiert, führte dazu das die Schlafmützen Nilsson, Frödin, Malmbakk, Heller und Raguse insgesamt 23 Fische eintrugen, ohne das falsche Datum zu bemerken!

Nach dem Frühstück kommt die Sonne raus und ein hübscher Fisch bringt meine Helios in eine perfekte Biegekurve.

Das Geheimnis der guten Fischerei lag in einem gut erholten Bestand, sehr moderatem Wasserstand und einer infolge schönen Wetters rasant ansteigenden Wassertemperatur, die von 2,5 °C am ersten Tag auf 5,1°C am zweiten und 5,4°C am dritten Tag anstieg.

Am Nachmittag unseres letzten Tages: Dieser Milchner mit 81 cm war fast unermüdlich im Drill, ca. 10 wirklich hohe und ungewöhnlich kraftvolle Sprünge und sogar „tailwalking“ stromauf für gute zwei Meter, ein ganz unglaubliches Erlebnis was mich laut zum Lachen brachte. Nicht einmal auf diesem Trip mein größter Fisch, aber der spektakulärste Kämpfer seit Jahren.

Nur 56 cm lang, aber ganz frisch im Fluss in einem der untersten Pools vor der Mündung. Die Schuppen saßen noch ganz locker.

Aber nun ist der April wirklich da: Mit einem allgemeinen Blitzstart geht es nun so richtig in die neue Saison. Am zweiten Wochenende des Monats April öffnet die EWF ihre Pforten. Hier der Termin: 9. und 10. April 2016 in Fürstenfeldbruck.

Wir von Orvis sind wieder mit dem bewährten Team dabei. Sepp Egner als Händler, der viele Neuerungen anbietet (dazu die bewährten Geräte versteht sich). Flankiert wird Sepp Egner durch Thies Reimers und mich; wir stehen Ihnen ebenfalls gern mit Rat und Tat zur Seite.

Umfassende Infos zur EWF finden Sie unter www.erlebniswelt-fliegenfischen.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gleichzeitig startet auch die Hochsaison mit guten Aussichten auf frühlingsfrische Forellen, kampffreudige Meerforellen in der Ostsee und auch starke Weißfische wie „Dickkopf“ Döbel (Aitel) können gefangen werden.

Natürlich ist das Verlangen sehr stark, nun endlich einmal wieder richtig klassisch mit der Fliege zu fischen, also in einem Forellenfluss vielleicht. Dazu ein Tipp: Meiden Sie Gewässer, die im Frühjahr unter dem Einfluss von Schmelzwasser zu leiden haben. Es gibt genügend Niederungsbäche, die gerade im April die allerbesten Chancen bieten, weil sie kein „Schneewasser“ führen und nun sofort optimale Fischerei bieten. Es sind dies Bäche oder Flüsse, welche vielleicht ab Juni eher zu warm werden. Also jetzt ran an diese Reviere.

Unter den fängigen Ködern regiert jetzt die Nymphe oder der Streamer und mit etwas Glück kann auch die Trockenfliege zum Einsatz kommen. Nicht selten erlebt man im Süden Deutschlands oder in Österreich bereits im April Tage mit sommerlichen Temperaturen. Morgens geht es noch dick verpackt ans Wasser, doch dann wird ein Pullover nach dem anderen abgelegt und im Idealfall steht man mittags im Oberhemd am Wasser.

Das mag momentan noch wie ein Märchen klingen, aber deshalb sind solche Erlebnisse ja so kostbar. Lang entbehrtes Fischergefühl kehrt zurück; vor uns schlüpfen munter Eintagsfliegen, dicke Hummeln brummen am Wiesenrand und die Forellen kommen durch den Anstieg der Wassertemperatur in Schwung. Freuen wir uns darauf!

Ich bin selbst gespannt darauf, die neuen Orvis-Geräte, die wir für Sie bereit halten, weiter zu benutzen. Die neue Hydros SL-Rolle zum Beispiel, die ich bereits im vergangenen Jahr ans Wasser führen konnte. Die Bremse der neuen Hydros singen zu hören, das wird immer öfter an unseren Gewässern der Fall sein, denn das Produkt ist so gut, dass es sich bestimmt durchsetzen wird. Diese besondere Qualität und Praxistauglichkeit zeichnen aber noch viele andere Neuerungen aus und so schließt sich der Kreis: Kommen Sie zur EWF und lassen Sie sich von unserem Team ausgiebig beraten!

Wie sehen uns!

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse