Händler des Monats: Thomas Dürkop Flyfishing

Standort: Herzebrock-Clarholz

Geschäftsführer: Thomas Dürkop

Profil: Ein bekannter Name, ein Fachgeschäft, das jeder Fliegenfischer in Deutschland kennt. Und auch über die Grenzen hinaus genießt die Firma „Thomas Dürkop Flyfishing“ einen sehr guten Ruf. Und dies nicht nur, weil sie schon so lange am Markt ist, sondern weil die Beratung, der Service und das Angebot von Artikeln das Prädikat „erstklassig“ verdienen. Orvis ist stolz darauf, bei den Top-Artikeln eine sehr wichtige Rolle in diesem Geschäft zu spielen!

Thomas Dürkop mit einer tollen Meerforelle von Island.

Thomas Dürkop sieht seine Zusammenarbeit mit Orvis so:

Wir verkaufen Orvis seit über 20 Jahren! Wir haben durch unser Fachgeschäft und auch über unsere Kataloge zur Verbreitung von Orvis-Produkten flächendeckend im deutschsprachigen Raum aber auch bis ins Ausland reichend beigetragen. Was sagen meine Kunden zu Orvis? Sie schätzen beispielsweise die neuen Helios 2 Ruten und auch die Silver Sonic Wathosen erfreuen sich einer großen Beliebtheit.

Was ich an Orvis schätze, ist das komplette Programm, das alles für den Fliegenfischer bietet und natürlich der Service. Ich fische selbst gern mit Orvis und viele tolle Fänge mit diesen Produkten stehen in meiner Fangliste. Beispiele: Regenbogenforelle 84 cm – 7 ,5 kg in Deutschland mit 6er Helios, Äsche 57 cm, Vereinsgewässer Ruhr mit 10‘ Helios # 4, Steelhead 98 cm 10 kg, Kispiox Access 908-4, Lachs 112 cm – 16 kg Lakselv Helios Spey 1510, Meerforelle 11,5 kg Rio Grande Helios Spey 137-4, Meerforelle 5,9 kg Rügen Helios 9’ # 6.

Mein Fachgeschäft zeichnet aus meiner Sicht unter anderem aus: kompetente fachliche Beratung in allen Bereichen der Fliegenfischerei, Reisevermittlung weltweit aufgrund über 40-jähriger weltweiter Erfahrungen, Versand weltweit, umfangreiches Kursprogramm (ich bin FFF Certified Flycasting Instructor) und unsere Schnurspleißungen nach Maß.

Kontakt:
Thomas Dürkop Flyfishing
Lessingstraße 9
33442 Herzebrock-Clarholz
Tel. 05245-835881
http://www.fsf-duerkop.de

Die Manfred Raguse-Kolumne im Oktober

Liebe Orvis-Freunde!

Mit dem Beginn des Oktobers tritt das ein, was uns allen Freude macht: Der Herbst schüttet sein Füllhorn aus. Erntezeit, Fischerzeit! Noch ein letztes Mal steht uns eine ganz große Palette der Zielfische offen. Der Tisch ist reich gedeckt: Hecht, Barsch, Forelle (Bach – und Regenbogen), Äsche und auch bald schon der Huchen. Dazu noch Zander und Rapfen – kein Ende der Aufzählung in Sicht.

Manfred Raguse testete Mitte September die neue Orvis Hydros Rolle am Orvis Beat in Kimbridge am klassischen Kreidefluss Test in Süd-England und war begeistert von der butterweichen Bremskraft der neuen Hydros Großkernrolle. Diese wird 2016 ab 245 € VK erhältlich sein.

Die letzen Tage im September gehören bei mir den schwedischen Meerforellen, aber dann geht es zügig zurück an die Heimatgewässer. Ich liebe die Äschenpirsch mit „superfeinem“ Gerät, sowie Herbsttage am See und pirsche gern auf Hecht und Barsch. Und es müssen nicht unbedingt Kapitale sein, die mich erfreuen. Hauptsache: Es beißt! Und das ist im Oktober der Fall, wenn Luftdruck und Wetter stimmen. Die stillen, sonnenhellen Tage sind es, die wir jetzt begierig aufsaugen, bevor vielleicht irgendwann Herbststürme das Regiment übernehmen. Wie schön, dass Orvis wirklich für jeden Zielfisch das passende Outfit, also die richtige Rute, Rolle, Schnur und Vorfach, bietet. Von feinster Biegsamkeit (Äsche) bis zur super Drillstärke (Huchen) reichen die Ruten – ein „Rundum-Sorglos“-Programm. Schön, das zu wissen.

Bernd Kuleisa und Manfred Raguse begutachten die neuen Orvis Produkte für 2016 vor dem Hamburger Orvis Office. Die neue Superfine Glass Rute in 7’6 Länge (2,28 m) für Schnurklasse 3 verspricht viel Spass am Wasser.

Und obwohl Orvis scheinbar schon alles in Perfektion bietet, sind Innovationen die Spezialität des Hauses. Im Stammsitz in Vermont macht man sich immer wieder neue Gedanken, wie unsere Passion noch zu verfeinern ist. Anregungen aus aller Welt spielen d abei eine große Rolle. Die Neuentwicklungen für das Jahr 2016 trafen jetzt schon in meinem Orvis-Office in Hamburg ein und ich konnte gemeinsam mit Thies Reimers und Bernd Kuleisa in den Sachen schwelgen. Manches „Oh!“ und „Ah!“ war zu hören; wir waren wieder einmal begeistert. Die neue Hydros Rolle zum Beispiel macht einen ganz tollen Eindruck: moderner Look, aber nicht zu „abgefahren“, sondern genau so, wie man sie sich wünscht. Dazu ultrasolide und bezahlbar (die Preise werden unter 250 Euro starten).

Thies Reimers freut sich über die neuen Orvis Produkte. Das Safe Passage Rod & Reel Case erlaubt es, für den sofortigen Einsatz zwei fertig montierte Ruten mit ans Wasser zu nehmen.

Ich habe mein Herz sofort an eine neue Glasrute (#3, 7.6’) verloren und schwang sie in meinen Garten mit einiger Vorfreude: „Toll!“ Und so manches mehr begeisterte uns; wir werden zu gegebener Zeit auf alle Neuigkeiten eingehen, spätestens dann, wenn sie lieferbar sind. Mit etwas Stolz darf ich noch melden, dass sich unsere Homepage weiter prächtig entwickelt: Dank Ihnen, liebe Orvis-Freunde! In diesem Jahr haben wir wieder eine Steigerung der Einschaltquote um 30% zu verzeichnen. Es geht in die richtige Richtung – nach oben!

Auch unsere neue Homepage-Rubrik „Facebook“ macht viel Freude; sie läuft gut an und erfreut sich ebenfalls ständig wachsender Beliebtheit. Sie bietet einen Einblick in die bunte Welt der Orvis-Freunde weltweit, aber die heimische Fischerei mit all ihren Facetten steht im Mittelpunkt. Schon mal geguckt, was da los ist? Tun Sie es!

Angeregt durch die Aussicht, dass wir den tollen Monat Oktober vor uns haben und dabei der Unterstützung von Orvis gewiss sein können, grüße ich sie und wünsche viel Freude am Wasser.

Mit herzlichem Fischergruß!

Manfred Raguse

Orvis Superfine Glass: Etwas anders

Tankred Rinder berichtet über seine Erfahrungen mit einer besonderen Rute, die schönen Fotos fügte Veit Dressmann bei.

Once I had a love and it was a gas, soon turned out had a heart of glass” sang Blondie 1979. Wie ihr erging es wahrscheinlich vielen Anglern, die kistenweise ihre Glasfaserruten einmotteten. Auch ich schielte zu Weihnachten 1981 etwas neidisch auf die Rute meines Freundes. Obwohl mir eine selbstgebaute, handsignierte Karpfenrute unter dem Christbaum präsentiert wurde. Die für die Raumfahrtechnik entwickelte Kohlefaser hatte schon längst ihren Siegeszug angetreten. Und jeder Angler wollte seine etwas schwereren, langsameren, parabolischen Glasfaserruten eintauschen. Es galt Distanzwürfe zu erzielen, es galt im Drill Muskeln zu zeigen.

Als Hohlglasruten oder Glasfaserruten der Reihe nach in den Altglascontainer entsorgt wurden, befanden sich diese noch lange nicht am Höhepunkt ihrer technischen Möglichkeiten. Ihren Siegeszug begannen diese nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Bambusruten noch den Rutenmarkt regierten. Diese waren aber schwer, aufwendig in der Erzeugung, pflegebedürftig nach einem Angelausflug und nicht zuletzt sehr teuer in der Anschaffung. So konnten Glasfaserruten nach und nach Bambus den Rang ablaufen. Auch wenn Glasfaserruten aus den 50-70er Jahren dafür bekannt waren, durch überbordende Designentwürfe eine Frontalattacke gegen jedes  ästhetische Empfinden zu sein. Denkt an Ballonseideanzüge, um euch ein ungefähres Bild machen zu können.

Während des Übergangs von Bambusruten zu Glasfaserruten konzentrierten sich Rutenbauer darauf, die charakteristischen Eigenschaften von Bambus auf das neue Rutenmaterial zu übertragen. Geschmeidig werfen sollten diese Ruten, eine vollparabolische Aktion sollte Fluchten von im Nahbereich gehakten, auch sehr großen Fischen gut abfedern. Und noch bevor man sich darauf besinnen konnte, diese Eigenschaften zu verfeinern und auf andere Anwendungsbereiche anzupassen, sprangen die Entwickler von Kohlefaserruten in die Bresche und füllten eine Lücke. Der Wettkampf um schnellere, steifere Ruten war in vollem Gang und Glasfaser ging als eindeutiger Verlierer daraus hervor.

Einige kleinere, unabhängige Rutenhersteller konzentrierten sich aber weiterhin darauf Glasfaserruten zu perfektionieren. Denn auf der Suche nach mehr Effizienz – Leichtigkeit, Schnelligkeit, Wurfdistanz – vernachlässigten Kohlefaserrutenerzeuger den Wunsch vieler Fliegenfischer. Eine moderne, robuste, pflegeleichte Rute mit wenig Gewicht in den Händen zu halten, die sich bei Kurzdistanzwürfen leicht auflädt, die mit geringer Länge im Nahbereich unangestrengt Rollwürfe aus dem Handgelenk zaubert. Eine Rute die kräftige, unerwartete Fluchten gut abfedert, Fluchten die bis in die Fingerspitzen zu spüren sind. Eine Rute, die ein ‘organisches’ Gefühl vermittelt – die mit einem Wort, Spaß macht!

Den Erfolg der Nischenhersteller im Auge, machten sich bald auch größere Anbieter daran, dem Wunsch nach Ruten speziell für die Fischerei an Bächen und kleineren Flüssen nachzukommen. So auch die Firma Orvis, die mit der ‘Superfine Glass’, eine bereits seit vierzig Jahren bestehende, speziell für diesen Anwendungsbereich gedachte, Rutenserie ergänzt. Im Sommer dieses Jahres kam also diese Glasfaserrute in meine Hände. Rechtzeitig um mich durch die dicht bewachsenen Ufer der Bröl zu schlagen. Denn ich entschied mich bei der Anschaffung für eine Rute der Schnurklasse #3 in der Länge 7ft.

Bereits beim Auspacken der Bestellung wurde mir klar, etwas ganz spezielles in meinen Händen zu halten. Anstelle des obligaten, ohne Zweifel seinen Zweck erfüllenden Cordura Transportrohrs, wird die Orvis Superfine Glass in einem Rohr, aus selbem Material geliefert, aus der die Rute hergestellt wird. Der psychologische Effekt ist enorm – vermittelt die Benutzung desselben Materials zum Schutz der feinen Rute doch: Glasfaser ist widerstandsfähig. Visuell ist diese Rute unglaublich ansprechend und die olive Farbwahl grenzt sich bereits eindeutig, von der mechanischen Kälte dunkelblauer bis anthrazitgrauer Kohlefaserruten ab. Nun soll man sich von Optik natürlich nicht blenden lassen. Dieser erste Eindruck machte jedoch bereits Freude auf den kommenden Ausflug ans Wasser.

So lange wollte ich aber nicht warten, also nichts wie ab in den Park um zu erfahren ob die Rute meine Erwartungen erfüllen wird. Zusammen gesteckt und noch kurz gewedelt bevor die Rolle montiert wird, macht sich das erwartete Gefühl breit, ein sensibles Stöckchen – geschmeidig aber nicht schwabblig – in meinen Händen zu halten, das dann auch rasch in seine Ausgangsposition zurückkehrt. Das Werfen selbst ist ein einziger Genuss, wenn der Zug der gestreckten Schnur sich bis ins Handteil überträgt und mit sanftem Druck vermittelt, den Wurf in die Gegenrichtung zu starten, ohne dabei überhastet agieren zu müssen.

Am darauffolgenden Wochenende am Wasser angekommen, war ich schon gespannt auf das Verhalten der Rute in der Praxis. Für den Nahbereich, für Wurfentfernungen von 5-10 Meter, an Strecken mit überhängen Ästen und Büschen schon eine Herausforderung, sind Glasfaserruten wie gemacht. Und so übertreffen bereits die ersten Rollwürfe meine Erwartungen. Die Spannung des Wassers überträgt sich wunderbar bis tief hinter die Spitze und lädt die Rute effektiv für den Vorschwung. Mit Leichtigkeit werden beim Sidecast wenige Meter Schnur aufgehoben und ausreichend weit an die nächste fangfähige Stelle geworfen. Und auch längere Würfe stellen für die Superfine Glass keine Hindernisse dar. Den Entwicklern von Orvis ist anscheinend nicht entgangen, dass ausreichend Wurfdistanz ein unerlässlicher Qualitätsanspruch an eine moderne Rute ist. Und so besitzt die Rute trotz parabolischer Aktion genug Kraft, um zum einen größere Entfernungen zu bewältigen, als auch unter beschwerten Nymphen nicht in sich zusammen zu knicken.

Vor der wichtigsten Prüfung steht jedoch eine Rute immer im Drill. Der perfekte Wurf bereitet Wettkampfcastern vielleicht die allergrößte Freude. Mir als Fischer ist jedoch von Bedeutung, ob meine Rute überraschende Fluchten gut abfängt. Ob meine Rute mit mir zusammen arbeitet und durch ihre Federung den Fisch ermüdet. Hierbei ist Orvis bei der Weiterentwicklung der Blanks aus Glasfaser ein wichtiger Spagat gelungen. Die Superfine Glass besitzt nicht nur genug Feinfühligkeit um jeden Flossenschlag bis in die Fingerspitzen zu übertragen, sondern auch über genug Rückgrat um auch kräftigen Fluchten beherzt entgegen zu wirken. Wer schon immer das Gefühl hatte, für seine vielleicht kleineren Gewässern mit Kohlefaserruten überpowered aufzutreten, soll es sich nicht entgehen lassen eine Glasfaserrute in die Hand zu nehmen. Gefühlvolle Stunden sind garantiert.

Tankred Rinder
www.forelleundaesche.com

Die Balance halten – auch preislich

Jede Fliegenrute muss mit der richtigen Rolle ausbalanciert werden. Und vom Stil her soll sie auch passen. Supermodern zu supermodern, traditionell zu traditionell. Dazu ein guter Tipp, der gleich mehrfach auf den Homepages unserer Orvis-Händler zu finden ist: die gute, bewährte Battenkill!

                                               Die Battenkill Rolle von Orvis.

Die „Forellengrößen“ 1, 2 und 3 passen in jeder Beziehung perfekt zu den kurzen Ruten vom Typ Superfine Glass- und Superfine Carbon. Zwei Gründe: die schlichte, schöne Optik und das geringe Gewicht (79, 82, 91 g). Und dann kommt noch der positive Preishammer, den man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muss: nur 109,-/ 125,-/ 135,- Euro (UVP).

Nicht zu vergessen sind die überzeugende Haltbarkeit der Konstruktion und eben der Name „Orvis“, der den Kauf mit Besitzerstolz veredelt. Kein Wunder, dass unsere Fachhändler diese Rolle so gern verkaufen!

Shopping Queen

Damen beim Hosenanprobieren zuzusehen, mag für Männer zuweilen anstrengend sein. Deshalb: Warnung! Der folgende Film handelt ausschließlich davon. Wir zeigen ihn trotzdem und zwar aus zwei Gründen:

  1. Handelt es sich immerhin um die Silver Sonic –Wathosen von Orvis.
  2. Schalten sich bestimmt auch fischende Damen in diese Seite ein und für Euch, liebe Mädels, ist der Film ein Fest. Es geht um die Damen-Watosen-Variante der Silver Sonic. Viel Spaß!