Händler des Monats Dezember 2014: Sepp Egner Fischereigeräte

Ort: Fachgeschäft seit 1987 in Huglfing (Pfaffenwinkel / Bayern)

Geschäftsführung: Christine und Sepp Egner

Sepp Egner mit seiner Frau Christine und Enkel Valentin.

Profil: Sepp Egner und seine Frau Christine sind einem breiten Publikum bekannt, da sie seit Jahren den Orvis-Stand auf der EWF-Messe betreiben. Dieses Familienunternehmen besteht seit 1987, wobei die Fliegenfischerei aus persönlicher Neigung ein immer größeres Gewicht im Geschäftsumfang erreichte. Seit vielen Jahren sind die Egner’s nun schon “Authorized Orvis Dealer”. Damit sind sie, nach eigener Aussage, sehr glücklich, da Orvis ihr Bemühen um Qualität, Seriosität und gute Kundenbetreuung optimal unterstützt. Das Fischereigeschäft liegt in Huglfing, im Herzen des Pfaffenwinkels. Idyllisch zwischen Loisach und Ammer, am Rande der Alpen, also dort, wo andere Urlaub machen oder gern wohnen würden! Die Fliegenfischerei ist hier einfach ein natürlicher Bestandteil des Lebens.

Sepp Egner über Orvis:

„Ein großer Schwerpunkt in meinem heimatlichen Umfeld ist die Bachfischerei mit der Trockenfliege. Meine Kunden kann ich dank des überzeugenden, vielfältigen Orvis-Angebots von Ruten der Schnurklassen 3 und 4 sehr gut bedienen. Die bei uns meist üblichen Längen bewegen sich zwischen 7’ und 8.6’.

Meine Highlights aus dem aktuellen Angebot: Besondere Aufmerksamkeit verdienen aus meiner Sicht die Rutenserien Helios 2 und Superfine Touch, die Mirage-, Hydros- und CFO- Rollenserien, die Hydros und Clearwater Fliegenleinen, die neuen Silver Sonic Convertible Wathosen sowie die sehr bequemen und trittsicheren River Guard Ultralight Wading – Schuhe.

Sepp Egner ist Ihr Orvis Händler auf der EWF.

Ich freue mich auch darüber, dass ich schon einige Jahre auf der Messe EWF mit Orvis präsent bin. Auf einer solchen Veranstaltung, die international sehr angesehen ist, dabei zu sein, das ist schon etwas Besonderes! Auch im Jahre 2015 wird dies wieder so sein. Hiermit gilt die Einladung an alle, die dies hier lesen: Schauen Sie doch bitte mal am Orvis-EWF-Stand vorbei! Termin: 18. und 19. April 2015 in Fürstenfeldbruck (mehr Info: www.erlebniswelt-fliegenfischen.de). Übrigens ist dies eine gute Möglichkeit, die neuen Orvis-Ruten zu testen und auch zu erwerben!“

Kontakt:

Sepp Egner Angelgeräte, Hauptstraße 17, 82386 Huglfing. Telefon 08802-1332.

j.chr.egner@t-online.de

www.firstclass-flyfishing.de

Am Fisch getestet! Die neuen RECON-Ruten

Im Rahmen des Orvis-Händlertreffens im November dieses Jahres konnten die neuen RECON-Fliegenruten von Orvis getestet werden. Thies Reimers von der Orvis-Zentrale in Hamburg gelangen sogar erste Fänge mit einer RECON.

                         Die neuen Recon Ruten sehen nicht nur gut aus!

Seine Eindrücke fasst Thies hier zusammen:

„Die Serie der neuen Recon-Ruten beinhaltet 18 Modelle; sie ist also absolut umfassend und reicht von der federleichten Schnurklasse 3 (8.4’) bis zur Schnurklasse 10 (9’).

In den niedrigen Schnurklassen, die nicht für den Salzwassereinsatz taugen, haben die Ruten einen schönen Rollenhalter aus Wurzelholz. Alle Modelle werden im Stoff-Etui sowie einem praktischen Rutenrohr geliefert. Die Preisspanne der Serie: von 435.- Euro bis 469,- Euro/UVP. Bedient wird also das mittlere Preissegment; ein Bereich, der für viele Fliegenfischer ganz besonders attraktiv ist. Wie bei Orvis zumeist üblich, sind die Ruten vierteilig aufgebaut.

Die Ruten werden voraussichtlich ab Januar bereits lieferbar sein. Alle Recon-Ruten werden in den USA hergestellt und natürlich gilt die volle Orvis-Garantie für jedes Modell. Diese beiden Faktoren scheinen mir besonders wichtig zu sein: Man bekommt also für sein Geld einen hohen Gegenwert sowie die optimale Absicherung. Ich führte eine 9’ Recon der Schnurklasse 5 mit ans Fischwasser; wir hatten Gelegenheit, einen Bereich der mittleren Isar zu befischen. Schon meine ersten Würfe zeigten, dass ich es mit einer leichten, aber dennoch kraftvollen Rute zu tun hatte. Die Aktion würde ich als schnell bezeichnen. Genau richtig also zum Nymphenfischen mit beschwerten Mustern und Bissanzeiger – auch auf Distanz! Auf diese Weise fischend gelang es mir, die vielleicht ersten Fische mit einer Recon in Deutschland zu fangen. Zwei kleinere Äschen, nicht weiter erwähnenswert, dafür stieg aber später eine richtig gute Regenbogen ein. Nach lebhaftem Drill konnte ich den Fisch zur Hand führen und Werner Steinsdorfer war so nett, einige Fotos zu machen. Und weil dieser Premierenfisch mit der neuen Rutenserie doch etwas Besonderes war, haben wir auch genau gemessen: 52 cm!

                                                  Tolle Regenbogenforelle aus der Isar.

Für ein differenziertes Urteil über die Recon-Serie war der Test zu kurz. Klar ist aber aus meiner Sicht folgendes: Recon ist etwas für Fliegenfischer, die eine richtig schnelle und trotzdem nicht zu harte Rute suchen. Viele jüngere Fliegenfischer werden sich angesprochen fühlen, aber auch unter älteren Vertretern unserer Garde sind ja die Liebhaber von schnellen Ruten sehr verbreitet. Ideal geeignete Gewässer für Recon-Ruten scheinen mir vor allem mittelgroße und größere Flüsse und natürlich auch Stillwasser zu sein. Immer dann, wenn es immer mal wieder auf Distanz gehen soll, ist die Recon-Serie nach meinem Eindruck besonders interessant. Und dabei bezahlbar und inkl. der vollen Garantie (25 J., egal wie die Rute zu Bruch kommt)!“

Orvis Superfine Glass – Oldschool oder moderne Rute?

Als ich vor Jahrzehnten meine erste Fliegenrute kaufte, besaß sie zeitgemäß ganz selbstverständlich einen Blank aus Glasfaser. Doch schon bald rückten die neuen Kohlefasermodelle ins Licht und weckten mit teils schnelleren Aktionen und besonders geringem Gewicht einige Begehrlichkeit. Kein Wunder, dass ich bald auf Carbon umstellte. Danach vergingen Jahrzehnte, bis wieder Glasfaser-Fliegenruten wirklich namhafter Unternehmen auf den Markt kamen.

Äschen bilden eine Paradedisziplin für die Orvis-Glasfaserruten.

Dadurch angeregt zog ich vor wenigen Monaten meine alte Glasfaser aus dem Futteral und stellte fest, dass die Aktion eigentlich gar nicht so weich war, wie ich vermutet hätte. Und eine moderne Rute müsste hier doch eigentlich eine Weiterentwicklung erfahren haben, so der Gedanke. Sachte, präzise Präsentation der Fliege, besonders gute Dämpfungs-Eigenschaften und doch ordentlich Rückgrat – so stellte ich mir das für den Einsatz feiner Vorfächer und Reserven im Drill vor, insbesondere beim Trockenfischen.

Meine Wahl fiel schließlich auf die neue dreiteilige Orvis »Superfine Glass« in Schnurklasse 3 bei 7 Fuß beziehungsweise 210 Zentimeter Länge. Passend dazu wählte ich die Orvis »CFO II«, wie die Rute made in USA, auf die ich eine WF 3 F der Orvis »Hydros Superfine«-Schnurserie spulte. Ein gezogenes Vorfach mit 0,12er Spitze komplettierte das Setup. Der erste Test sollte im Oktober beim Äschenfischen in Oberösterreich an der Mühlheimer Ache stattfinden, genaugenommen an der Strecke des Hotel Forstinger.


Die Orvis Superfine Glass in der Praxis.

Beim Montieren bereitet mir die Rute einige Freude. Ursache ist das zum Rutenblank passende, hochwertig gestaltete Rutenrohr samt optisch ebenfalls ansprechendem Futteral. Alles in dezenten Farben, wie ich es generell mag. Das gilt genauso für die Rute: Schlichter, hell olivfarbener Blank, braune Ringwicklungen, Einhängeöse, reversed Half-Wells-Korkgriff von sehr guter Qualität und ein nach oben schließender Rollenhalter: Unauffällig und auf das Wesentliche begrenzt – schön! Vom Gewicht her ist sie nur einen Tick schwerer als eine Graphitrute, was in der Praxis keine ernsthafte Bedeutung besitzt.

Bei den ersten Probewürfen zeigt sich, dass sich die Rute in der oberen Hälfte vergleichsweise geschmeidig, »weich« wäre das falsche Wort, präsentiert, jedoch ohne wabbelig zu wirken. Die untere Hälfte besitzt deutliche Kraftreserven, also insgesamt eine recht straffe Abstimmung. Als Carbonwerfer muss ich mich vor allem beim Timing schon etwas umstellen und der Schnur mehr Flugzeit einräumen. Aber nach etwa einer halben Stunde harmonieren Rute und Wurftechnik bereits ganz ordentlich. 15 Meter Distanz lassen sich schließlich gut bewältigen, wobei das Einsatzgebiet der 3er Glass sicherlich in etwas kürzeren Schnurlängen liegt. Trotzdem ist diese Rute nicht nur für den Bach eine passende Wahl, sondern auch für kleinere bis mittelgroße Flüsse.

Für den ersten Praxisversuch stehe ich schräg unterhalb einer vielleicht nur zwei Meter breiten Rinne, die von einer Kiesbank vom eigentlichen Fluss getrennt wird. Da keine steigenden Fische auszumachen sind, fällt meine Wahl auf einen 16er »Killer Bug« – etwas ohne Goldkopf macht zu fortgeschrittener Saison häufig Sinn, da die Fische reichlich Goldköpfe gesehen haben.

Zunächst steigt am Übergang zum breiteren Wasser eine Bachforelle im Jugendalter ein – naja, immerhin geht etwas. Über die nächsten Würfe arbeitete ich mich weiter in die Rinne hinein. Schließlich setzte ich die Fliege wenige Zentimeter vor einem überhängenden Zweig auf, wobei die Möglichkeiten der Rute zu sehr genauen Würfen schätzte. Nach etwa zwei Metern Drift bleibt die Schnurspitze stehen: Anhieb, Kontakt. Jetzt verbeugt sich die Orvis schon tiefer und kurz darauf halte ich eine Äsche von etwa 32 Zentimetern in der Hand. Wow, mit der Rute hatte der Fisch richtig was hergemacht, ohne dass die Superfine irgendwie schwächlich wirkte.

Eine 40-Zentimeter-Forelle kann sich absolut sehen lassen.

Nachdem die kurze Rinne nichts mehr hergibt, gehe ich weiter stromauf an den Auslauf eines vielleicht einen Meter tiefen Gumpens. Hier kann ich noch eine kleinere Äsche fangen, bevor sich nach einem Biss massiver Widerstand am Haken meldet. Eine Regenbogenforelle ist eingestiegen, welche die Rute zu einer sehr beachtlichen Verbeugung zwingt. Holla, bei einer Flucht nimmt der Fisch sogar einmal kurz Schnur von der CFO. Genau 40 Zentimeter zeigt das Maßband schließlich.

Es ist der Tag der Nymphe, da sich mit der Trockenfliege auch kein Fisch zum Steigen provozieren lässt. Nach weiteren Fischen fahre ich am späteren Nachmittag an die Antiesen, ein weiteres Forstinger-Revier. Unter einem Wehr gibt es hier stromauf gesehen rechts einen tiefen Turbinenauslauf, in dem eine leichte Fliege ganz klar fehl am Platz wäre. Also setze ich auf ein schweres Geschoss mit einem 3,6 Millimeter großen Wolfram-Kopf – ohne Frage Heavy metal in Reinkultur.

Die Superfine Glass im Stress-Test.

Hm, ob die 3er Glasfaser das packt? Aber hallo, damit gibt es kein wirkliches Problem. Mit einem Wurf von vielleicht acht oder neuen Metern schicke ich die Nymphe ins strudelnde Wasser. Drift ausgefischt und noch einmal rein – Biss, Rute hoch, massiver Widerstand. Im turbulenten Wasser versucht eine offenbar gute Forelle energisch auf der Stelle kämpfend den Haken abzuschütteln. Als das nicht funktioniert, schießt sie quer durch den vielleicht 15 Meter breiten Wehrgumpen, wobei die CFO in höchsten Tönen aufkreischt und in mir eine gewisse Angst vor Schnurbruch aufsteigt. Unbegründet, denn die Superfine Glass puffert die Schläge des Fischs nach wie vor sauber ab und schützt somit die Vorfachspitze.

12er Vorfach, 50er Forelle, nicht unbedingt ein Widerspruch.

Zwar bringe ich den Fisch wieder ein gutes Stück heran, jedoch geht es mit einer Flucht viel schneller wieder zurück und von dort aus in in den etwa vier Meter breiten, tiefen Ablauf, der sich nach knapp 10 Metern zum eigentlichen Fluss verbreitert. Ich laufe dem Fisch mit raschen Schritten auf der Kiesbank hinterher, kann ihn stoppen und endlich zum Ufer dirigieren.

Mit 50 Zentimeter Länge liefert die herrliche, starke Regenbogenforelle endgültig den Beweis, dass die Rute selbst beim Fischen mit sehr feinen Vorfächern auch große Gegner bezwingen kann. Von wegen Oldschool – es ist eine moderne Rute mit einem überraschend weiten Einsatzspektrum, mit der man eine Carbonrute nicht wirklich vermisst.

Frank Weissert

www.angelbuch.de

Aktuell Letzte Chance! Sichern Sie sich Ihre Access-Rute!

Noch sind sie teilweise verfügbar bei Ihrem Orvis-Händler: die bewährten Orvis-Ruten der Serie Access! Aber nicht mehr lange. Die neuen Recon-Fliegenruten werden die Access ersetzen. So gut die neuen Modelle auch sind, so klar ist auch, dass Access viele Freunde unter den Orvis-Fischern gefunden hat.

Eleganter Auftritt der Blanks, angenehme Aktion, mit der jeder klarkommt, moderater Preis: das sind die Attribute dieser erfolgreichen Rutenserie, die leider aus dem Programm genommen wird, also nicht nachgeliefert werden kann. Die Bestände, die unsere Orvis-Händler noch haben, stehen Ihnen natürlich zur Verfügung, um sich noch einmal eine dieser schönen Ruten zu sichern. Doch die Auswahl wird mit jedem Tag geringer: Zögern Sie also nicht, Ihren Fachhändler nach Access zu fragen.

Natürlich gilt die volle Orvis-Garantie auf jede Access, die Sie erwerben! Und ein weiteres starkes Argument: Jede Rute ist made in USA!

Um Ihnen in Erinnerung zu rufen, wie leistungsstark Access-Ruten sind, zeigen wir Ihnen noch einmal ein Foto aus der Praxis. Bernd Kuleisa gelang mit einer 4er Access der Fang einer wahrhaft riesigen Regenbogenforelle in Österreich; sie wog gut 5 Kilo! Die 4er Access mit 8.6’ ist die Fliegenrute, die Bernd – wie er uns sagte – in den letzten Jahren am liebsten ans Wasser führte.

Bernd Kuleisa seine tolle Regenbogenforelle die er mit der Access fing.

Auch viele unserer Händler haben sehr gute Erfahrungen mit dieser Rutenserie gemacht. Unlängst berichtete Wolfgang Klejch hier auf dieser Homepage über Access. Wir zitieren unseren Orvis-Händler aus Wien hier gern noch einmal.

Wolfgang Klejch: „Bei uns kommen die Access-Ruten sehr gut bei den Kunden an. Das Modell in 8.6’ # 5 ist ein sehr guter Allrounder für unsere Forellenfischerei. Aber für große Raubfische wie Hecht und Huchen wird bei uns vor allem die Schnurklasse 9 gefischt.

Es passt sehr gut, dass Orvis mit dem Access Modell 909-4, also 9’ lang in der Schnurklasse 9 (vierteilig), eine hervorragende Rute entwickelt hat. Sie bringt die nötige Kraft mit, um große Fliegen sicher zu präsentieren und auch im Drill überzeugt die Access.“

Kurzum: Access-Ruten werden sich im Fachhandel rar machen. Nutzen Sie die letzte Chance, sich eine dieser herrlichen Gerten zu sichern!

Orvis-Zweihandkurse 2015

Bis zur Lachssaison 2015 ist noch viel Zeit – glaubt man. Die Buchungen guter Strecken sind aber schon angelaufen und auch die Vorbereitung sollte nun geplant werden. Einsteiger sind gut beraten, sich einen Platz in einem Zweihand-Kurs zu sichern. Denn auch hier stehen schon viele Termine fest und die Buchungslage ist vielfach schon so, dass nur noch wenige Plätze frei sind.

Bernd Kuleisa mit vier Kursteilnehmern, die einen seiner Zweihandkurse in diesem Jahr besuchten. Auch im Jahre 2015 veranstaltet Bernd Kuleisa verschiedene Zweihandkurse in Zusammenarbeit mit den Orvis-Händlern Kalle Rohde, Werner Steinsdorfer und der Firma ADH durchgeführt. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten!

Dies trifft auch auf die Kurse zu, die Bernd Kuleisa gemeinsam mit den Orvis-Händlern Kalle Rohde (Neustadt/Schleswig-Holstein), ADH (Peine/Niedersachsen) und Werner Steinsdorfer (Neustadt/Bayern) durchführt.

Termine:

-         Switchrutenkurs ADH: 11. April 2015
-         Zweihandkurs Steinsdorfer: 16. Mai 2015
-         Zweihandkurs ADH: 23. Mai 2015
-         Zweihand- und Switchkurs Kalle Rohde: 30. Mai 2015

Die Teilnehmerzahl ist auf ein angenehmes Maß beschränkt und deshalb lohnt es sich, sich jetzt einen Platz zu sichern. Mehr Info auf den folgenden Homepages:

-         www.adh-fishing.de
-         www.flyfishing-steinsdorfer.com
-         www.kallesangelshop.de

Lachskurse 2015 mit Bernd Kuleisa

Beliebt, bewährt und immer ein guter Tipp: die NFC-Lachskurse an der Gaula mit Bernd Kuleisa. Auch 2015 wieder in unserem Angebot! Und zwar in den preislich günstigen und fischereilich oft sehr interessanten Wochen 31 und 32.  Beste Betreuung + gute Fangchancen! Der Aufpreis für den gesamten Kurs beträgt (gegenüber dem  normalen Wochenpreis) nur 250 €!

Bernd Kuleisa kümmert sich persönlich um jeden Gast! Die Zahl der Plätze ist limitiert und es sind bereits mehrere Buchungen eingegangen.

Termine:

KW 31  26.07. – 02.08.2015
KW 32  02.08. – 09.08.2015

Rufen Sie bitte möglichst rasch an oder senden Sie uns eine Mail!

Weitere Informationen zu den Kursen an der Gaula finden Sie hier: www.internationalflyfishersclub.com

Matt macht’s!

Von Matt Calderaro konnten Sie in diesem Jahr zwei Kolumnen auf dieser Homepage lesen. Matt stammt ursprünglich aus Massachusetts, arbeitet aber als Orvis-Händler und Orvis Pro Guide bei uns in Europa (Slowenien). Nun kehrte er in den Nordosten der USA zurück, um sein Glück auf Steelhead zu versuchen. Mit Erfolg, wie das Foto zeigt. Ihm gelang dort der Fang einer tollen Steelhead.

Gratulation Matt! Vielleicht läßt Du uns demnächst in einer weiteren Kolumne an Deinem Steelhead-Abenteuer teilnehmen?

Kontakt: www.socafly.com

Besprechung: Fliegenfischer-Watbekleidung: ORVIS Silver Sonic Guide – atmungsaktive Wathose aus dem Fliegenfischer-Forum

Die ORVIS Silver Sonic Guide Wathose komplettiert als Neuzugang 2014 die Reihe der verschiedenen Orvis Wathosen mit einem Oberliga-Modell, hergestellt für die härteste Beanspruchung durch Vollzeitangler!

Die Wathose ist auf Robustheit und Haltbarkeit ausgelegt und wurde mit einer neu entwickelten, abriebfesten und gegen äußere Einflüsse nur noch wenig empfindlichen Oberfläche versehen. Die Beinpartie besteht aus einem hoch verdichteten, 4-lagigen atmungsaktiven Nylonstoff, während der obere Teil der Wathose aus dem selben atmungsaktiven und 4-lagigem Nylonstoff besteht, aus dem die Beine der Silver Sonic Convertible (siehe unseren früheren Test) gefertigt wurden. Die von Orvis patentierte SonicSeam (R) Schweißtechnologie macht Fäden und Nahtlöcher unnötig. Alle dieser verschweißten Nähte sind doppelt verstärkt und verleihen der Silver Sonic Guide in Verbindung mit dem 4-lagigen Gewebe Robustheit und Langlebigkeit. Die Silver Sonic Guide besitzt zudem eine Menge an nützlichen Ausstattungselementen (siehe unten), hat angenehm gedeckte Farben und kommt in 14 (!) verschiedenen Größen. Alle Details finden Sie in unserem folgenden Testbericht.
Unser Testmodell, über fast die ganze Saison 2014 im Einsatz, war eine ORVIS Silver Sonic Guide in der Größe L.

Die technischen Daten:
- Gewicht: 1280 Gramm (Gr. L), inkl. Watgurt
- Farbe: Stone
- Material: 100% Nylon, hoch belastbar
- Wasserdicht, Winddicht und hoch atmungsaktive Membran, 4-lagiger Aufbau
- geschweißte Nähte, innen doppelt verstärkt
- Gummizug im oberen Hosenbund, beidseitig einstellbar
- eine Außen-Brusttasche (25 x 19 cm) mit wasserdichtem Reißverschluss und darüber zwei aufgesetzten Schlaufen als Materialhalter
- darunter liegende fleecegefütterte Handwärmertasche (35 x 25 cm) mit wasserdichten YKK Reißverschlüssen links und rechts
- eine herausklappbare Innen-Brusttasche (23 x 18 cm) aus Stoff, mit zwei Reißverschlusstaschen und einem Materialhalter, dahinter eine mit Klettband befestigte wasserdichte Klarsichttasche (Dokumententasche) (19 x 17,5 cm) mit Klettverschlussklappe
- ein weiteres, freies Klettband Innen (17 x 2,5 cm)
- vollständig abnehmbares, elastisches und einstellbares, gepolstertes Y- Trägersystem, Gurtbreite 38 mm, zwei kleine, weit nach Außen versetzte Front-Schnallen und eine kleine Rücken-Schnalle aus Kunststoff, integrierter Kescherhalter (Schlaufen und D-Ring) auf dem Rücken
- anatomisch geformte Füßlinge aus Neopren für optimale Passform, mit coolen Fish-Logo Sohlen

- inklusive 38 mm breitem Watgurt aus Kordura, abnehmbar und einstellbar
- drei Gurtschlaufen für Watgurt, 2 x seitlich, 1 x auf Rücken
- integrierte Gravel Guards aus dem Hosenstoff, mit extra Wasserablauföffnung hinten unten, Gummizug und Einhängehaken, gegen das Eindringen von Sand, Steinchen in den Watschuh
- Lieferumfang: Wathose, Watgurt, Netzbeutel, Reparaturset, im Karton
- 14 erhältliche Größen: (Maße/ Größentabelle siehe ORVIS Katalog oder ORVIS Homepage)
- handwaschbar bei 30°C
- Preis: 455,00 EUR

Garantie: Orvis tauscht die Hose ohne Kontrolle, wenn sie innerhalb der ersten 60 Tage undicht sein sollte. Nach diesen 60 Tagen muss die Hose an Orvis eingeschickt werden und dort wird geprüft, wo das Problem liegt. Bei Materialfehlern wird die Hose nun umgetauscht oder auf Kosten von Orvis repariert. Sollte die Hose aber durch Selbstverschulden undicht geworden sein (z.B. Haken in der Hose oder Löcher durch Dornen), dann berechnet Orvis dem Kunden die angefallenen Reparaturkosten. Allerdings gibt es von der Produkteinführung bis zum jetzigen Zeitpunkt und nach Rücksprache mit dem Hersteller bisher so gut wie keine Reklamationen bei den Silver Sonic Seam und Silver Sonic Guide Wathosen.

Testeinschätzung
Die Silver Sonic Guide besitzt einen sehr guten Tragekomfort und durch die großzügige Größenauswahl sollte es nicht schwer fallen, für sich das passende Modell zu finden. Die Hose weist einen mittleren “technischen Rascheleffekt” auf, sie besitzt eine feine, sehr glatte Oberfläche, welche das Wasser abperlen lässt. Alle Funktionen lassen sich schnell und zuverlässig bedienen. Die elastischen Schultergurte mit nur drei Haltepunkten tragen sich sehr bequem und lassen sich rasch einstellen, die Frontschnallen fallen vorteilhaft klein aus, sie wurden zudem nach Außen versetzt, so dass sie nicht auf die Brust drücken. Bei Bedarf lässt sich die Hose in Verbindung mit dem Watgurt auch nur hüfthoch tragen. Mit dem umlaufenden Gummizug im oberen Hosenbund lässt sich die Hose oben schön dicht machten. Hilfreich sind dazu die Einsteller an beiden Seiten. Auf der Front im Brustbereich befinden sich eine geräumige Außentasche mit wasserdicht laminiertem Reißverschluss und eine RV Handwärmertasche, zudem gibt es zwei herausklappbare Multifunktions-Innentaschen, eine davon als wasserdichte Ausführung für Handy, Papiere etc.. Alles in Allem bieten die vier Taschen viel Stauraum für allerlei Utensilien. Weitere Möglichkeiten zum Mitführen und Anhängen von Utensilien bieten die Materialhalter vorne Außen und Innen sowie die Kescherhalterschlaufen + D-Ring auf der Rückseite.

Der mitgelieferte Watgurt kann durch zwei Seiten- und eine Rückenschlaufe geführt werden und die Schlaufenanordnung passte sogar im Falle unserer 1,81 cm großen Testperson ziemlich gut (falls doch nicht, kann man auf die Schlaufenführungen auch komplett verzichten und den Gurt in der Höhe zu tragen, wo er für sich selbst am meisten Sinn macht). In die großzügig dimensionierten Neopren-Füßlinge passen Fußgrößen bis über #46, sie laufen sich bequem und komfortabel. Besonders cool sind die anatomisch geformten, nahtfreien Sohlen mit “Fischbeschichtung”: bestimmen Sie doch einmal, welche Fischarten da drauf sind… Die Gravel Guards sind aus dem Wathosenstoff gefertigt, sie kommen mit Gummiband und Einhängehaken und sind weit genug, um gut über jeden Watschuhschaft zu passen, außerdem sind sie weit genug oben angebracht, was auch hohen Schäften entgegen kommt. Wasserdichtheit und Atmungsaktivität ließen während der Testeinsätze bei jedem Wetter unsererseits keine Wünsche offen, die Hose ist schön leicht, trocknet schnell und hat bislang alle Herausforderungen wie kratziges Gestrüpp, raue Felsen, Boot- und Bellyboat-Fahren und gelegentliches “Schotterrutschen” schadlos überstanden.

Eine Innovation (schon seit der Silver Sonic Convertible…) sind die auch hier nach links und rechts Außen bzw. nach Hinten verlegten geschweißten Nähte (bzw. Verbindungen): klein und fein und damit kaum noch wahrnehmbar… Diese sind doppelt abgedeckt, bieten also eine hohe Sicherheit/Dichtheit und tragen nicht auf. Die Knie- und Unterschenkelbereiche wurden zudem extra verstärkt und die Oberfläche gegen äußere Einflüsse weitgehend geschützt.

Fazit: Die Silver Sonic Guide von ORVIS ist das Wathosen-Luxusmodell schlechthin: sie bietet eine vollständige Komplettausstattung, die keine Wünsche offen lässt und ist darüber hinaus extrem belastbar. Optik, Ausstattung, Verarbeitung, Robustheit und die umfassende Funktionalität können bei dieser Wathose sehr überzeugen, wie auch das gesamte Preisleistungsverhältnis.

Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg. Deutsche Website: www.orvis.de

Quelle: www.fliegenfischer-forum.de