Händler des Monats: Beutler Fisch

Standort: Neuhausen / Schweiz

Geschäftsführung: Peter Beutler

Profil:  Die Firma „Beutler Fisch“ wurde 1987 als “Fish Corner” gegründet. Unser Orvis-Händler präsentiert heute sein Sortiment auf über 600 Quadratmetern Geschäftsfläche! Und zudem bietet der nahe Rheinfall für jeden Besucher einen grandiosen Anblick!

Peter Beutler freut sich auf Ihren Besuch und berät Sie gern persönlich in allen Belangen des Fliegenfischens! Als passionierter Fliegenfischer ist er mit allen Zielfischen von der Forelle über die Äsche bis zum Lachs vertraut und steht Ihnen gern als kompetenter Berater zur Seite.

Und so sieht Peter Beutler die Zusammenarbeit mit Orvis:

Für uns ist die Firma Orvis ein vertrauensvoller und kompetenter Partner. Zudem ist diese Firma gegenüber anderen namhaften Konkurrenten immer einen Schritt voraus!

Durch das vielseitige Sortiment können wir alles anbieten, was das Fliegenfischerherz begehrt. Ob für professionelle Fliegenfischer oder für Einsteiger – wir sind in der Lage, die Bedürfnisse jedes Kunden zu befriedigen.

Was die einzelnen Produkte anbelangt, sind die Helios Ruten als leichteste Fliegenruten der Welt einmalig. Einfach der Wahnsinn! Dementsprechend sind sie schon in der ganzen Welt bekannt und akzeptiert. Dazu eine passende Hydros – Fliegenrolle: Das ist für mich einfach optimal! Zu solchen Produkten kommt noch der perfekte Service, der die Firma Orvis immer wieder auszeichnet. Folglich ist mein Vertrauen als Händler groß. Und dies ist wiederum die beste Vorraussetzung, um meine Kundschaft optimal mit Orvis bedienen zu können.

Fazit: Wir sind stolz, diese Firma vertreten zu dürfen!

Beutler Fisch
Viktor-von-Bruns-Straße 15
CH-8212 Neuhausen
Tel. 0041-526723050
info@fischbeutler.ch
www.fischbeutler.ch

Orvis Silver Sonic – Die beste Wathose, die Orvis je gemacht hat!

Ralph Hendes-Drewes, unser Orvis-Händler in Hamburg und Chef der Firma K&HD, ist begeistert von den Silver Sonic Wathosen von Orvis. Hier sein Statement, welches wir einholten, als wir uns seinen ganz neu gestalteten Laden anschauten. Das neue Design verdient das Prädikat „einzigartig“ (unbedingt einmal anschauen).

Ralph Hendes-Drewes: „Die ganze Palette der Silver Sonic-Wathosen gefällt mir sehr gut. Zum Kauf einer neuen Wathose gehört Vertrauen. Vom Kunden, aber zuerst auch von mir als Händler, der diese Hose anbietet. Sie muss zuverlässig sein und alle Kundenwünsche abdecken.

Dies ist Orvis mit der Silver Sonic Convertible eindrucksvoll gelungen! Atmungsaktiv, schnell von der vollen Höhe zur Hüfthose umzuwandeln, haltbar und gut geschnitten. Klasse, dass im Rahmen der Silver Sonic Hosen auch passende Größen  für große, schlanke Fischer angeboten werden! Diese zu bedienen ist oft ein Problem, was nunmehr gelöst ist. Und dann der Preis der „Convertibles“: mit 329,- Euro ist diese Qualität schwer zu schlagen!“

Info:
K&HD
Emilienstraße 78
20259 Hamburg
Tel. 040-43208697
www.khdfishing.de

„Die beste Schnur für die schönsten Stunden des Jahres!“ …meint Werner Steinsdorfer.

Flugschnüre! Ein wichtiges Thema und immer mit einer nennenswerten Geldausgabe verbunden, denn: gute Flugschnüre sind nicht ganz billig. Die „Investition“ in eine richtig gute Flugschnur lohnt sich aber, meint Werner Steinsdorfer, unser Orvis-Händler aus Neustadt.

Hier seine Meinung: „Gute Flugschnüre sind immer ein Thema. Ich berate meine Kunden natürlich gern und habe eine klare Meinung. Die Hydros- 3 D- Schnüre begeistern nicht nur mich, sondern alle meine Kunden! Sie schwimmen nicht nur optimal, sondern liegen auch stabil in der Luft beim Wurf und so kann der Fischer die schönsten Stunden des Jahres, seine Zeit am Wasser, in vollen Zügen genießen.

Ein Trend ist außerdem das Ausstatten der Rute mit einer Schnurklasse mehr, um die Rute richtig aufzuladen. Davon rate ich vor allem erfahrenen Fischern ab. Eine Hydros in der Schnurklasse, die auf der Orvis-Rute steht, passt nach meinem Empfinden immer haargenau.

Vor allem dann, wenn wir es mit einer Rute vom Typ „midflex“ zu tun haben, sollte man die Gerte nicht überladen. Bei „tipflex“ ist das okay, muss aber auch nicht unbedingt sein!

Tipp zum Schluss: Schnurende und Backing verbinde ich übrigens stets mit einem Blutknoten, der immer aalglatt durch die Ringe geht. Dazu entfernt man vom Ende der Flugschnur ca. 20 cm des Mantels und knüpft einen Blutknoten mit dem geflochtenen Backing. Auch beim Lachsfischen verfahre ich so! Es hat sich einfach bewährt.“

Mehr Info und Kontakt: Werner Steinsdorfer, www.flyfishing-steinsdorfer.com

Die Manfred Raguse-Kolumne im Juli

Sommer, Urlaubszeit! Schön, dass Sie Zeit finden, hier bei www.orvis.de reinzuschauen!

Ich hoffe, Sie haben Ihren Urlaub so geplant, dass die Fliegenrute mit im Gepäck ist. Oder – noch besser – Sie haben einen richtigen Fischerurlaub vor sich. Mein erster norwegischer Lachs in dieser Saison war kein Riese, kein Problem für meine Helios 15’, aber ein frisch aufgestiegener Fisch, sogar noch mit einigen Meerläusen. Er durfte weiterschwimmen. Die richtige Fliege für ihn hatte ich erst am Abend vorher gebunden.

Der erste Lachs der Sasion 2014 für Manfred Raguse, kein Riese, aber ein Frischaufsteiger mit Meerläusen.

Zurück an der Gaula bedeutet es für mich immer sehr viel, alte Freunde zu treffen. Die erste Saisonwoche waren auch Terry Oldfield und Patrick Morris wieder einmal dabei. Bei einer guten Flasche Sauternes plauderten wir über die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Beide waren sehr erfreut zu hören, das unser im Jahr 2001 erschienene Film „Salmon of a Lifetime“ in diesem Jahr mit dem Filmpreis „Bester Angelfilm 2014“ ausgezeichnet wurde.  Die hochkarätig besetzte, fünfköpfige Jury, hat diesen Klassiker unter den Lachsfischerfilmen zu Recht wieder ans Tageslicht geholt. Der Film darf wirklich in keinem Fliegenfischer-Regal fehlen und ich mußte meinen Sohn Alexander anheuern, um die in der Folge zahlreich bestellten DVD’s zu versenden.

Terry Oldfield (rechts) und Manfred Raguse haben viel Spaß an der unteren Gaula.

Der Monat Juni bescherte uns keine sensationelle Fischerei. Die schönen Wetterverhältnisse zum Saisonstart, mit Wassertemperaturen bis zu 14,5°C und Lufttemperaturen bis zu 30°C waren von niedrigem Wasser begleitet. Vielleicht zu niedrig, um die Lachse zu motivieren, in größerer Zahl in die Flüsse aufzusteigen. Dann kam ein drastischer Temperatursturz, die Lufttemperatur ging zeitweilig auf 2°C zurück und die Wassertemperatur wurde halbiert – das gefiel den Lachsen garnicht.

Nun freuen wir uns auf den Monat Juli, der häufig die beste Fischerei auf Lachs mit sich bringt. Aufmunternd war vorhin ein Anruf von Freund Björn, der von extrem guten Fängen in den Forschungsnetzen am äußeren Trondheimsfjord gestern (30. Juni) berichtete.  Dies sollte eigentlich bedeuten, dass nun viele Fische im Anmarsch auf die Gaula sind und wir diese in einigen Tagen erwarten können. Gleichzeitig wird es voll an der Gaula, die gemeinsamen Betriebsferien „fellesferie“ beginnen, die meisten größeren Betriebe schließen die Pforten und viele Norweger strömen mit ihren Ruten ans Wasser. Dann ist es von Vorteil, eine Rute an unseren exklusiven Strecken zu haben, wo man allein, oder mit einem Mitfischer einen ganzen Beat für sich selbst hat, so wie Terry Oldfield auf diesem Foto.

 

Terry Oldfield befischt unseren Tilseth Pool.

Wer dies jetzt liest, könnte auf den Gedanken kommen, sich noch für die nächsten Wochen, oder die zweite Saisonhälfte von Mitte Juli bis Ende August zu interessieren. Im vergangenen Jahr war es so, dass beispielsweise unsere Lachskurse mit Bernd Kuleisa einige gute Fänge zu verzeichnen hatten. Dies traf für die Woche 31 und 32 zu. Thies Reimers und Bernd Kuleisa haben im vergangenen Jahr einen kleinen Film gedreht, der Sie über die Möglichkeiten der Augustfischerei informiert.

Hier ist er!

Wie man sieht, sind die Chancen an der Gaula recht gut, wenn das Wetter nur einigermaßen mitspielt. Pralle Sonne eine Woche lang, das ist schlecht, aber in den letzten Jahren hatten wir solche Wetterverhältnisse in der zweiten Saisonhälfte so gut wie nie. Stets war genug Wasser da, um an  allen Pools gute Verhältnisse vorzufinden. In nahezu jeder Woche gab es sogar richtig viel Regen, was dazu führt, dass die Lachse in Schwung kommen und wieder gut an die Fliege gehen.

Man kann sagen, das die zweite Saisonhälfte eine vielfach unterschätze Zeit ist. Die Preise sind zudem deutlich geringer! Rufen Sie mich doch einfach an und lassen Sie sich beraten, wenn Sie kommen möchten. Mein Telefonanschluß in Norwegen ist 0047-91393498.

Ob in den Kursen von Bernd Kuleisa noch Platz frei ist, wäre ebenfalls bei einem Gespräch zu klären. Die Woche 31 ist nahezu ausgebucht, aber in der Woche 32 gibt es noch eine Chance, mit dabei zu sein.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Urlaubszeit!

Machen Sie das Beste aus Ihren freien Tagen

Herzlichst!

Manfred Raguse

Händler des Monats: AOS Flyfishing

Stefan und Alexander Haider mit zwei tollen GTs.

Standort: Graz / Österrreich

Geschäftsführung: Stefan Haider

Profil: 1997 als Austrian Outdoor Sports gegründet, ist AOS Fly Fishing seit vielen Jahren der kompetente Ansprechpartner für alle Bereiche der Fliegenfischerei.

Neben dem Geräteverkauf, sowohl im Shop als auch online www.aos.cc , werden Kurse, Guidings sowie hosted-trips zu den unterschiedlichsten Reisedestinationen angeboten.     Als Inhaber von AOS Fly Fishing sind die Brüder Stefan & Alexander Haider natürlich Fliegenfischer mit Leib & Seele und können mittlerweile gemeinsam auf fast 60 Jahre Erfahrung im Süß- und Salzwasser zurückblicken.

Neben heimischen Gewässern haben Stefan & Alex unter anderem Argentinien, Russland, British Columbia, die Seychellen, die Malediven, die Florida Keys, verschiedenste Karibik-Inseln, Cuba, Belize, Norwegen, Island, Schweden und Mexico mit der Fliegenrute erkundet. Der aus diesen Reisen gewonnene Erfahrungsschatz ist bei der Kundenberatung von unschätzbarem Vorteil!

Und so sehen Stefan & Alexander Haider die Firma Orvis:

An Orvis schätzen wir besonders das innovative Produktportfolio, das sowohl in Design als auch Qualität vollends überzeugt. Da wir persönlich stets nach Perfektion streben, ist es schön in Orvis einen Partner zu haben, der dieselben Ansprüche hat und diese auch erfüllt. Das umfassende Sortiment deckt jegliche Bereiche der Fliegenfischerei ab und bietet das passende Gerät für jedes Gewässer. Die herausragende und schnelle Abwicklung bei Garantie/Schadensfällen ist ein zusätzliches Plus.

Durch die intensive Nutzung im täglichen Gebrauch wurde eine Vielzahl an Orvis Produkten von uns auf Herz und Nieren getestet. Diese haben unsere hohen Ansprüche und unter teils extremen Bedingungen standgehalten! Besonders hervorheben wollen wir die neuen Helios 2 Ruten. Diese sind nicht nur eine Augenweide und federleicht, die Ruten überzeugen ebenso durch eine hervorragende Aktion und ihre extreme Haltbarkeit.

AOS GmbH | Fly Fishing
Kärntner Strasse 155
8053 Graz
Austria-Europe
Tel. +43-316-822 104 15
Fax +43-316-822 104

Emai: office@aos.cc
Web: www.aos.cc

Gerät des Monats: Zweihandserie Clearwater Spey Richtig gut, richtig günstig!

Mit einer ganzen Serie von neuen Zweihandruten unter dem Namen Clearwater Spey startet Orvis in die Zweihandsaison.

Bald locken die skandinavischen Flüsse und mancher wird sich überlegen, welche Zweihand sich für den Einstieg eignen könnte.

Die neuen Clearwater Spey-Zweihandruten kommen da wie gerufen! Es werden nicht nur die klassischen Längen angeboten, sondern auch kürzere Modelle, die für die leichtere Lachs- und Meerforellenangelei geschaffen wurden. Der Beiname „Spey“ weist darauf hin, dass diese Ruten nicht bretthart sind, aber – dies dürfen wir Ihnen versichern – keineswegs zu weich. Sie sind mittelschnell, also absolut ideal für Einsteiger und mit der Aktion, die von den meisten erfahrenen Zweihandfischern bevorzugt wird!

Hier ein Überblick:

- Clearwater Spey, # 5, Länge 12′
- Clearwater Spey, # 6, Länge 12’6
- Clearwater Spey # 7,  Länge 13′
- Clearwater Spey # 8, Länge 13.6
- Clearwater Spey # 9, Länge 14′

Unsere Einschätzung:

-  Die Rute der Klasse 5 ist eine schöne, leichte Zweihand für die Küste und die Meerforellenfischerei in größeren Wiesenbächen. Und natürlich für die Grilsefischerei! Schusskopfgewicht: 25 g.

-  Die Rute der Klasse 6 ist als „leichter Allrounder“ anzusehen. Für die Küste (wer etwas mehr Länge vorzieht) und wiederum für die Pirsch auf große Meerforellen an Wiesenbächen und für Grilse. Schusskopfgewicht: 27 g.

-  Die Rute der Klasse 7 ist ein Alleskönner, wenn man die schwere Lachsfischerei ausklammert. Von der dänischen Fischerei auf Lachs und Meerforelle bis zur Mörrum im Herbst eine sehr gute Wahl. Natürlich auch eine feine Rute für die klassischen Flüsse in Norwegen, wenn diese niedriges Wasser führen und kleine Fliegen gefragt sind. Schusskopfgewicht: 28 g.

-  Schnurklasse 8: eine tolle Allroundrute! Die klassische Orvis-Länge von 13.6’ ist immer ein guter Tipp – auch diesmal ist Orvis hier eine ganz besonders schöne Rute gelungen. Schusskopfgewicht: 33 g.

- Schnurklasse 9! Für alle, die eine 14’ Gerte vorziehen, was an großen Flüssen durchaus ratsam ist, genau richtig. Zum Beispiel als sehr schöne Gaula-Allroundrute! Schusskopfgewicht: 37 g.

Der Preis für die neuen Clearwater Spey-Ruten beträgt durchgehend  359,- Euro.

Wir möchten Ihnen diese neuen Zweihandruten ganz besonders empfehlen, denn das Verhältnis von Preis-Leistung ist ganz ausgezeichnet. Die Ruten liegen wunderbar leicht in der Hand und sind elegant im Finish. Ein Tipp für Sparfüchse!

Und noch dazu: 25 Jahre Voll-Garantie – ohne Fragen beantworten zu müssen!

Fair fotografiert

Unser Homepage-Mitarbeiter Bernd Kuleisa gibt Ihnen einige Tipps zum Thema „Fotografieren eines großen Fisches“. Hier insbesondere zum Thema Lachs, aber die Anregungen gelten auch generell.

Die Dringlichkeit des Themas wurde Bernd Kuleisa wieder bewusst, als er im letzten Jahr seine Lachskurse an der Gaula abhielt. Die Fotos und Tipps entstanden in konstruktiver Zusammenarbeit mit Thies Reimers, der Bernd bei seinen Kursen an der Gaula unterstützt und dem die „gute Behandlung“ von Fischen sehr am Herzen liegt.

Bernd Kuleisa mit einem schönen Lachs aus der Gaula. Der Fisch wurde nach dem Foto schonend zurückgesetzt.

Hier also unsere Tipps:

Endlich haben Sie einen! Schön wäre es ja. Und ich wünsche es allen, die in diesem Sommer auf Lachs pirschen! Salmo salar, der Fisch des Lebens, er lockt. Jammerschade, wenn dann kein gutes Foto gelingt. Oder der Fisch beim Fotografieren Schaden nimmt. Beides passiert nicht selten. Was die Sache nicht einfacher macht: Immer öfter gibt es Regelungen, die das Zurücksetzen (von weiblichen Fischen zum Beispiel) verlangen. Oder man möchte aus eigenem Entschluss den Fisch weiterleben lassen. Damit der Traumfang fair behandelt wird und zugleich gute Fotos entstehen, erlaube ich mir einige Tipps zu diesem Thema.

Bernd Kuleisa setzt seinen Lachs schonend zurück.

  1. Möchte man den Fisch zurücksetzen, sollte man dies schon im Drill im Hinterkopf haben und entsprechend umsetzen. Also weder zu vorsichtig (Angst!) oder drastisch/derb (Panik!), dafür aber entschlossen drillen! Doch niemals den Fisch stranden, denn: Das Panieren mit Sand und Steinen wäre tödlich.
  2. Falls der Fisch weiterleben soll, muss er im Wasser bleiben, wenn der Haken gelöst wird. Bevor wir den Hakensitz untersuchen, können wir ein Foto des im seichten Wasser liegenden Fisches machen. Rute daneben legen oder den Kescher als Größenvergleich. Dies ist unsere einzige Chance für ein schönes Erinnerungsbild, wenn wir allein am Wasser sind.
  3. Sitzt der Haken vorn im Maul, entfernen wir ihn mit einer Zange. Wenn wir alles richtig gemacht haben (siehe oben), überlebt der Fisch den Drill und das Zurücksetzen. Tipp: Den Fisch mit beiden Händen in die sanfte Strömung halten. Und zwar mit dem Kopf stromauf gerichtet, damit sauerstoffreiches Wasser in das Maul strömen kann.
  4. Sitzt die Fliege „tief“, also im Schlund oder in der Zunge, so ist das Zurücksetzen oft wenig sinnvoll, weil der Fisch zu bluten beginnt. Selbst dann, wenn wir die Fliege nicht anrühren. Entfernt man die Fliege, blutet der Fisch ganz sicher! Ist die Entnahme erlaubt, sollte so ein Fisch lieber abgeschlagen und zum Verzehr mitgenommen werden. – Muss man zurücksetzen, dann ohne lange am Haken zu fummeln: Vorfach kurz am Maul abschneiden.
  5. Die schönsten Fotos und die beste Behandlung des Fisches bietet Teamwork. So klappt es perfekt: Der Fänger hält den Lachs im Wasser; die Fliege bleibt im Fischmaul; der Kollege geht mit dem Fotoapparat in Stellung; der Fänger liftet kurz den Fisch vor seinen Oberkörper; Fotos entstehen; der Fisch wird wieder ins Wasser gesetzt. Wichtig: Den Fisch nicht an die Weste oder Jacke drücken, sondern frei schwebend fotografieren!
  6. Wenn Sie „Ihren Lachs“ sowieso mitnehmen möchten, dann wäre die fairste Vorgehensweise beim Erinnerungsfoto folgende: Lachs abschlagen, Fliege entnehmen, Fisch in die Kamera halten – knipsen! Den Fisch einmal abzuwaschen und ihn dann noch einmal zu präsentieren, ist eine gute Idee.
  7. Beim Fotografieren bitte nah an den Fisch und Fischer gehen und am besten Bild füllend Maß nehmen. Der Fisch steht hier im Vordergrund, nicht die Landschaft! Und den Fisch ruhig ein bisschen (!) vorhalten, gerade bei großen Menschen ist das ganz
    hilfreich, damit der Fisch nicht zu klein aussieht. Auf keinen Fall den eigenen
    Oberkörper nach vorne oder über den Fisch lehnen.
  8. Nie den Fisch an der Schwanzwurzel hochhalten, wenn man ihn später zurücksetzen will.

Mit besten Grüßen!

Bernd Kuleisa

Thies Reimers