Händler des Monats: Angler Shop Brüggen

Standort: Hamburg

Geschäftsführer: Olaf und Mike Brüggen

Mike Brüggen vom Angler Shop Brüggen

Profil: Der Angler Shop Brüggen hat eine lange Tradition, die mehrere Generationen umfasst. Das Team um Vater (Olaf) und Sohn (Mike) demonstriert, wie ein Fachgeschäft als Familienbetrieb bestens funktioniert. Im Angler Shop gibt es „alles“, aber eben auch eine große Auswahl für den Fliegenfischer, denn in dieser Disziplin kennt man sich hervorragend aus!

Wissen und Können von Olaf Brüggen (21 x Deutscher Meister, 7 x Europameister, 7 x Weltmeister im Casting) sind allgemein bekannt. Doch es ist festzustellen, dass beide, Olaf und Mike Brüggen, dem Fliegenfischen gleichermaßen zugetan sind! Wie der Vater – so der Sohn.

Wie sieht Mike Brüggen die Zusammenarbeit mit Orvis?

„Qualität und Service stimmen bei der Firma Orvis, das steht außer Frage! Geht man ins Detail vertieft sich dieser Eindruck: Viele unserer Stammkunden kommen zu uns, um sich für Lachsreisen und Meerforellentripps auszurüsten. Dies war schon immer so. Die erstklassigen Zweihandruten vom Typ Helios und die entsprechenden Einhandgerten für die Küste kommen da natürlich wie gerufen.

Mancher, der mit dem Fliegenfischen starten will, möchte ein preiswertes Set kaufen. Und auch hier überzeugt Orvis unsere Kunden. Die Serie der Clearwater Ruten zum Beispiel ist richtig super! Die Ruten sehen nicht nur gut aus, sie werfen sich bestens und decken die gesamte Palette der Möglichkeiten ab.

Besonders viel Spaß macht uns natürlich die Beratung von Lachs- und Meerforellenfans, die an die Mörrum möchten, denn dieser Fluss ist für uns eine zweite Heimat. Schauen Sie doch einmal in den kurzen Film „Hart durch den Fluss gekämpft“ hinein, den wir in Schweden gemacht haben.

Viel Spaß damit! Und wenn es auf Lachs und Meerforelle gehen soll – einfach vorbeischauen: Wir freuen uns auf Sie!“

Angler Shop Brüggen
Mundsburger Damm 42
22087 Hamburg
Telefon 040 / 2296253
info@dieangler.de
www.dieangler.de

Manfred Raguse-Kolumne im Oktober

Liebe Orvis-Freunde!

Die Saison geht in die herbstliche Phase. Kein Grund zur Melancholie!

Es gibt viel zu tun. Äsche, Hecht und dann auch bald Huchen stehen jetzt auf unserer Sehnsuchtsliste ganz oben. Klare Luft, gefärbtes Laub, angenehme Temperaturen für Bewegungsfischer: Wer will darüber klagen?

Viele denken, ich wäre ein reiner Lachs- und Meerforellenfischer, aber ich habe schon immer gern auch auf die anderen einheimischen Salmonnidenarten, sowie Hechte und Barsche gefischt. Und durch zahlreiche Dienstreisen zu Orvis in die USA, bei denen immer viel gefischt wird, habe ich eine ganze Reihe anderer Spezies kennengelernt, vom Striper auf Martha’s Vineyard bis hin zum Redfish in der Umgebung von New Orleans. Auf jeder Reise ist die Fliegenrute dabei. Mein Herz schlägt aber auch sehr stark für den Hecht. Und ich würde mich freuen, wenn ich Sie motivieren könnte, es auch zu versuchen.

Streamern auf Hecht verlangt in ganz besonderem Maße nach dem richtigen Gerät und der richtigen Technik, insbesondere beim Anschlag! Sonst kann die Sache nicht gelingen!

Eine kraftvolle Rute muss her. Spätestens seit der Einführung der Thermoplastic Technologie hat Orvis hier viel zu bieten.  Hier fällt mir eine Episode von vor einigen Jahren auf einem Golfplatz ein, wo ich den Fulling Mill Hechtstreamer an der legendären Orvis T3 (9’ # 8) fischte, die erste Rute in dieser neuen Technologie . Die Angelwoche war mit der Kamera dabei…

Das, liebe Orvis-Freunde, war die Vergangenheit.  Die Gegenwart heißt Helios 2!!

Die wunderbar leichten und enorm leistungsstarken Helios 2-Ruten kann man kaum noch mit früheren Gerten (oder heutigen Top-Ruten anderer Firmen) vergleichen. Eine 8er oder 9er Helios 2, handmade by Orvis/Vermont, liegt in der Hand wie eine Rute früheren Typs, die drei Schnurklassen leichter war; es ist phantastisch, das zu erleben.

Schauen Sie sich bitte die neuen Helios 2 -Ruten einmal in Bezug auf die Aspekte „Herbst/Huchen/Hecht“ an. Mein Assistent Thies Reimers hatte kürzlich über seine guten Erfahrungen beim „Hard-Core-Streamern“ am Fjord berichtet und seine Rute war die Helios 2 in  9’ # 8. Thies ist von dieser Rute absolut überzeugt und auch ich bin von ihr begeistert!

Natürlich möchte ich auch Huchenfreunden die Helios 2-Qualität sehr ans Herz legen.

Hoch aktuell ist allerdings nach wie vor die richtige Großfliege, z. B. der fängige Streamer den ich bereits auf dem Golfplatz fischte, ist ein weiterer Schlüssel zum Erfolg auf Hecht und Huchen. Mein Tipp: Viele Orvis-Händler bedienen sich der großen Auswahl aus dem Angebot von „Fulling Mill“. Die Streamer von Fulling Mill sind einfach Klasse und wurden von uns mit Erfolg getestet!

Mehr als ein paar Hechtfliegen von Fulling Mill braucht man nicht.

Fragen Sie Ihren Fachhändler nach den Fliegen von Fulling Mill, nicht nur für Hecht, sondern auch für Lachs, Meerforelle, Forellen am Bach und am Teich! Fulling Mill bietet viele Spezialfliegen für alle Einsatzbereiche, die sonst schwer zu besorgen sind, wie zum Beispiel die Lieblingslachsfliege von Bernd Kuleisa namens Cascade (bekannt aus dem Buch „Einfach auf Lachs“).

Lassen Sie den Herbst in Ihr Herz!

Nutzen Sie die letzten warmen Tage für die Äschenpirsch! Und was tun, wenn der erste Frost kommt? Na klar: Fischen Sie einfach auf Hecht!

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse

Gerät des Monats: Helios Switch 11’ # 9 oder: Der lässige Weg zum Lachs

Evandro Kürsteiner, Geschäftsführer der Firma FUNFISH in Rüti, hat für sich den „Schweizer Weg“ des Lachsfischens entdeckt. Augenzwinkernd, aber mit fachlich ernstem Hintergrund.

Lesen Sie, wie Evandro Kürsteiner das genau meint:

Wir Schweizer sind verträgliche Leute, wir lieben Kompromisse. Wir müssen auch beim Fliegenfischen geduldig sein, denn leider ist die Auswahl an klassischen Fliegengewässern bei uns doch sehr eingeschränkt. Dies zwingt uns oft, unsere Leidenschaft in die Ferien und ins Ausland zu verlegen.

Da kommt mir eine vielseitig einsetzbare Fliegenrute sehr entgegen. Mein „Liebling“ für größere Fische ist dabei die  Helios Switch in 11’ für die Schnurklasse 9.  Auf Lachs, Pazifischer oder Atlantischer, und daheim auf den Esox kann ich das Gerät vielfältig nutzen. Ich bevorzuge die Switch Rute (zum Beispiel beim Lachsfischen), weil ich unter einem Bandscheiben-Vorfall leide. Das ganz geringe Gewicht und der nur etwas längere Hebel gegenüber einer Einhand sind für den Rücken sehr angenehm. Und das Wichtigste: Die Helios Switch wirft sich fast von selbst. Fantastisch! Ideal passt zur Rute übrigens die neue 9er Switchline von Orvis, die ich auf eine Hydros Rolle (Modell IV) gespult habe. Orvis hat mir den lässigen Weg zum Lachs gezeigt! Den Rücken schonend. Und sehr komfortabel.
E. Kürsteiner
FunFish AG
Neuhofstrasse 5
8630 Rüti
Tel +41 (0)55/251 20 50
Fax +41 (0)55/251 20 59

www.funfish.ch

Silver Sonic – fünf Monate im Test –

Bernd Kuleisa ist von der Silver Sonic Wathose von Orvis begeistert!

Einer der ersten deutschen Fliegenfischer, die mit der neuen Orvis-Wathose Silver Sonic ans Fischwasser gingen, war Anfang diesen Jahres Bernd Kuleisa. Seine Erfahrungen: „Die neue Wathose fiel mir, Orvis möge das verzeihen, vor allem durch den Preis auf. Er ist erstaunlich niedrig, knapp unter 300 Euro. Orvis lehnte sich weit aus dem Fenster mit dem Slogan „Die beste Wathose, die wir je gemacht haben!“ – deshalb bestellte ich mir eine.

Meine Stationen 2013, bei denen ich die Hose getestet habe:

-          April in Schärding Österreich auf Forellen: alles bestens.

-          Mai auf Hornhecht an der Ostsee: immer noch einwandfrei.

-          Juli auf Äschen im Trysil in Norwegen: alles okay.

-          Juli/August an der Gaula auf Lachs mit täglicher Beanspruchung in der Betreuung der Gäste und bei der eigenen Fischerei: nix zu meckern; ich fange an, die Hose ins Herz zu schließen.

-          im August noch als Härtetest: Fjordfischen auf glitschigem Fels (zwei Mal hingefallen): die Hose blieb heil, mein Knie brauchte ein Pflaster.

Bernd Kuleisa trug täglich die Silver Sonic Wathose während seiner Kurswochen beim NFC an der Gaula.

Dass die Hose gut aussieht und sich runter schieben lässt (super beim Autofahren oder bei der Rast in der Hütte), wird manchem egal sein. Mir eigentlich auch. Ich will, dass eine Wathose hält, dicht bleibt und ihren Dienst tut. Und dies nicht für 1000 Euro pro Hose, sondern zu einem vernünftigen Preis.

Das alles bietet die neue Silver Sonic. Ich werde berichten, wie es mit ihr weiter geht. Die Lebenserwartung einer Hose ist ja auch ein Argument. Was sagt Manfred Raguse, der Mann mit dem direkten Kontakt zur Orvis-Europa-Zentrale in England: „Bisher so gut wie keine Beanstandungen der Hose. Sehr gut!“ Würde die Silver Sonic ein Vermögen kosten, hätte ich diese Meldung nicht geschrieben. Günstig und gut, das finde ich bemerkenswert. Und damit ist eigentlich alles gesagt!“

Gerätebesprechung Fliegenrolle: ORVIS Battenkill I Black Nickel aus dem Fliegenfischer-Forum

Die aktuellen ORVIS Battenkill Fliegenrollen bieten nach technischer Überarbeitung viel klassisches Fliegenrollen-Design, verbunden mit Leichtgewicht, minimalistischer Ausstattung und perfekter, modernster Verarbeitung, sowie einer edlen Oberfläche in “Black Nickel”. Drei Rollengrößen decken die Schnurklassen von #1 bis #7 ab.

Verfügbare Modelle (Stand 9/2013)
Battenkill I (für #1-3)
Battenkill II (für #3-5) und
Battenkill III (für #5-7)
Unser Testmodell war die kleineste ORVIS Battenkill I.

Technische Daten
(eigene Messungen)
Farbe: Black Nickel, Oberfläche eloxiert
Gewichte: Rolle: 80 Gramm
Spule allein: 42 Gramm
Rollendurchmesser: 71 mm
Rollenbreite (ohne/mit Kurbel): 24 (45) mm, Spuleninnenbreite: 13,3 mm
max. Spulentiefe (nutzbar): 27 (24) mm

Spulenkerndurchmesser: 17 mm
Schnuraufnahme bei einer ganzen Umdrehung mit voller Spule: 20 cm 
Schnurfassung: WF3F + 50 Meter 20lbs Dacron Backing
Lieferumfang: Karton, Rollenbeutel mit Zugband, Beipackzettel (in Englisch) mit Instruktionen und Garantiebestimmungen
Garantie: Nicht befristete Garantie auf Material- und Herstellungsfehler gegen geringen Unkostenbeitrag, zudem jederzeit Wartungs- und Reparatur-Möglichkeit, ebenfalls gegen einen geringen Unkostenbeitrag, mehr dazu beim Fachhändler.
Seriennummer: nein
Preise (UVP): Rolle: 105 €, E-Spule: 65 €

Beschreibung und Praxistest: Sehr leichte Normalkern-Fliegenrolle in klassisch angelehnter, jedoch moderner und ansprechender Optik, aus dem vollen, hochwertigen Bar Stock-Aluminiumblock gedreht und gefräst. Die Rollenoberfläche wurde in Black Nickel eloxiert, was sehr edel wirkt. Laut Hersteller (von uns nicht geprüft) ist die Rollenserie auch für den Einsatz im Salzwasser geeignet.

Die gelagerte Spule läuft auf einer Edelstahl-Achse im offenen Rollenrahmen, die gehäuseseitige Platzausnutzung ist sehr gut. Die Rollenrückseite wie auch die Spulen- Vorder- und Rückseiten wurden durch je drei Lochkränze stark ventiliert, Spulenkern und Spulenboden sind geschlossen. Am Gehäuse befinden sich seitlich zwei Stege: hinten ein etwas breiterer Steg für den zweifach von Innen angeschraubten Rollenfuß und vorne mittig ein schmalerer Steg für die Schnurführung. Die Gefahr eines ungewollten Durchrutschen von Schnur oder Vorfach zwischen Rollenrahmen und Spule wird durch das tiefe Hereingreifen der Stege in die Spulennut und die nur sehr geringen Fertigungstoleranzen wirkungsvoll vermindert. Auf der Spulenvorderseite befindet sich eine griffig geformte Kurbel aus Kunststoff in Schwarz, welche spielfrei und korrekt läuft Dieser gegenüber sorgt ein Kontergewicht für einen tadellos ruhigen Spulenlauf. Scharfe Ecken und Kanten sucht man bei der Battenkill vergeblich, ebenso gibt es absolut keinerlei störendes Spiel, kein Schlagen, kein Kippeln und nirgendwo zu große Abstände – das alles spricht für eine äußerst präzise Verarbeitung. Die (Leer-)Rolle ist, am Rollenfuß gehalten, perfekt ausbalanciert.

Die Spule lässt sich mittels bewährter Einhebel-Technik schnell und einfach wechseln. Ein Umbau von Links- auf Rechtshandbetrieb oder umgekehrt ist in Eigenregie möglich und in den der Rolle beiliegenden Papieren in englischer Sprache erläutert. Im Betrieb lässt die Battenkill in beiden Laufrichtungen eine Rätsche hören, in unterschiedlicher Lautstärke. Beim Einkurbeln klingt es eher dezent, beim Schnurabziehen ertönt jedoch ein satter Sound. Der Spulenrundlauf der Spule ist nahezu 100%ig “schlagfrei” ausbalanciert, erst bei hohen Drehzahlen tritt eine leichte Unwucht auf. Die Battenkill besitzt keine fein regulierbare Bremse im üblichen Sinne, sondern ein innen liegendes “Click and Pawl” Klicker-Bremssystem, welches sich durch Verstellen eines Metall-Blättchens (siehe Foto oben rechts) verstärken oder abschwächen lässt. Sehr vorbildlich ist und für eine längere Haltbarkeit sorgt, das alle Teile des Bremssystems aus Metall bestehen. Eine Zuhilfenahme der Hand beim Bremsen ist durch den frei laufenden Spulenrand ebenfalls möglich. Optisch, sowie von Gewicht und Größe her passt unser Testmodell Battenkill I optimal zu modernen wie auch klassischen #1er bis #3er Fliegenruten aus Kohlefaser wie auch aus Tonkin. Das Fassungsvermögen der Rolle ist durch die tiefe Spule hervorragend. Selbst eine #5er WF Schnur plus einige Meter Backing passen noch problemlos auf die tiefe Spule.
Fazit: Die neu überarbeitete Orvis Battenkill I vereint klassisches Design mit moderner Technik & präziser Fertigung sowie Leichtigkeit und schicker Optik, zum verbraucherfreundlichen Anschaffungspreis. Ein echtes Schmuckstück für alle Freunde der Ultraleicht-Fischerei!

Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg, deutsche Website: www.orvis.de