Händler des Monats: Angelgeräte Tony van der Molen

Das Ehepaar van der Molen sind begeisterte Fliegenfischer.

Standort: Echternach / Luxemburg

Geschäftsführer: Tony van der Molen

Profil: Ein Fachgeschäft für den Fliegenfischer, der eine große Auswahl und zugleich eine hoch kompetente Beratung genießen möchte. Tony van der Molen ist ein ambitionierter Fliegenfischer und sein Fachgeschäft existiert bereits seit über 30 Jahren.

Wie guter Wein wird die Beratung, die der Kunde erfährt, immer reichhaltiger, denn das Ehepaar van der Molen erweitert ständig den fischereilichen Horizont. Lachs, Tarpon, Triggerfish (!) und so weiter.

Und übrigens: gute Salmonidenstrecken gibt es auch – in der Grenzsauer. Dazu – weiter unten – einige Tipps! Der Weg nach Luxemburg lohnt sich!

Freude über eine Stachelmakrele.

Und so sieht Tony van der Molen die Zusammenarbeit mit Orvis:

Ich schätze an Orvis die Verlässlichkeit der Firma und seine super professionellen Mitarbeiter sowie auch die schnelle und hohe Lieferfähigkeit. Unsere Kunden schätzen die schnelle und einmalige Rutengarantieleistung und das komplette Programm, das Orvis anbietet: Ruten, Rollen, Wathosen, Kleidung und Zubehör.

Obwohl wir auch andere Firmen vertreten, muss ich feststellen, dass Orvis das kompletteste Programm von allen hat und jedes Jahr neue, innovative Produkte auf dem Markt bringt, die die Fliegenfischerei schöner und einfacher gestalten.

Beispiel: Seit der Einführung der erste Generation Helios Ruten haben wir mehr als doppelt so viele Ruten verkauft wie vorher! Und das hat sich fortgesetzt mit den Access und den neuen Clearwater Ruten. Wir freuen uns jetzt über Helios 2 und haben schon etliche Ruten getestet. Super! Sie übertreffen noch die Helios 1!!

Weiter sind Orvis Schnüre ein Renner und das obwohl ich noch 4 weitere Marken verkaufe. Vorfächer, SS-Nylon, Mirage Fluorocarbon und weiteres Zubehör läuft auch immer sehr gut

Unsere Stärke besteht aus unserer 33-jährigen Erfahrung (unser Geschäft besteht dieses Jahr schon 33 Jahre) und aus der Tatsache, dass meine Frau und ich intensiv fischen gehen; egal, ob das jetzt Salzwasserfischen, Lachsfischen oder das Fischen hier in der Gegend ist. Wir fischen außer Salmoniden auch gerne mit der Nymphe auf Barben, mit dem Streamer auf Hechte und auf alles andere, was anbeißt.

Beispiel für unsere Aktivitäten: Im Februar 2013 habe ich einen Tarpon von 100 lb (siehe Foto) gefangen in Belize/Ambergrise. Und zwar mit einer Orvis Helios Rute 9 Fuß # 10. Drilldauer: über eine Stunde! Zwei Tage vorher fing ich einen Triggerfish von 12 lbs an einer Krabbenimitation und mit einer Orvis Helios Rute 9 ft. # 9. Ich stellte dabei fest, dass Triggerfische noch stärker als Permits sind.

Tony van der Molen mit seinem Tarpon von ca. 100 Pfund!

Und zum guten Schluss noch mein Gewässertipp für Luxemburg:

Der Grenzsauer (zwischen Wallendorf und Wasserbillig ungefähr 40 km) ist mein persönlicher Favorit und hat einen sehr guten Salmonidenbesatz. Um in den Grenzsauer fischen zu können, benötigt man einen Grenzgewässerschein; er ist bei uns im Angelgeschäft erhältlich.

Tony van der Molen                                                                  

16, rue de la Montagne BP 143                                                 

6470 Echternach                                                                         

G.D. Luxembourg                                                                     

Tel: (352) 720356      Fax (352) 726085      E-Mail: tvdm@vo.lu

Web: www.tvdmfishing.com

Tony van der Molen und seine Frau sind auch begeisterte Forellenfischer.

Die Manfred Raguse-Kolumne im Mai

Liebe Orvis-Freunde!

Der Mai ist zweifellos einer der schönsten Monate für uns Fischer! Überall regt sich Leben, Eintagsfliegen schwirren umher, das Wasser wird wärmer, die Luft ebenso. Frühlingsgefühle!

Die Hechtsaison steht vor der Tür. Ich werde im Morgengrauen des 1. Mai, mit der Helios 2 in Klasse 8 an Bord, mit meinem Boot zum Krautberg rüber rudern und danach die flache Partie am Schilfgürtel sorgfältig mit dem großen Fulling Mill Streamer abkämmen.

Lachsfischer machen sich schon gedanklich auf den Weg nach Norwegen und halten den Atem an: Wie wird der Saisonstart zum 1. Juni ausfallen? In den vergangenen Jahrzehnten haben solche Gedanken mein Leben geprägt. Bis heute. Vielleicht stellt sich mancher die Frage: Was ist so faszinierend am norwegischen Lachs, dass er einen immer wieder packt, ungebrochen, über Jahre hinweg?

Die Fischerei ist ein Abenteuer. Ein zivilisiertes allerdings. Denn, was ich mit dem NFC an der Gaula aufgebaut habe, ist weiter sicher gestellt durch das Engagement von Per Arneberg, meinem norwegischen Nachfolger und seiner Familie. Eine erhebliche Erweiterung der NFC-Strecken, renovierte Landhäuser und eine neue zentrale Lodge im XL-Format direkt am Wasser, sind erste Verbesserungen. Unsere Fischergäste werden in dieser Saison ein einmaliges Angebot an Pools mit wenigen Ruten befischen können, weil drei neue Strecken dazu gekommen sind, die Anzahl der Ruten aber nicht erhöht wurde!

                                                Unser neuer Beat direkt vor der Lodge!

Lachfischen beim NFC vereint das Prickeln der Unvorhersehbarkeit (Wann kommt der Biss?) mit der Beruhigung, äußerst angenehme Rahmenbedingungen vorzufinden. Herrliche Pools, gute Unterkünfte, beste Betreuung. Letztere sehen Thies Reimers und ich auch weiterhin als wichtige Aufgabe für uns vor Ort an. Die neue Situation erlaubt uns, gerade die Betreuung an der Gaula, neben der Entgegennahme aller Reservierungen und laufenden Buchungen aus dem deutschsprachigen Raum, mit mehr Enthusiasmus zu betreiben, als je zuvor, bis hin zum individuellen Guiding.

Und der Juni ist einfach der Monat für den Fischer, der das Abenteuer pur erleben möchte. Die Konzentration auf den ganz großen, silberfrischen Salm. 10 Kilo, 13 Kilo, vielleicht mehr. Es geht nicht um ein Dutzend Bisse pro Tag, es geht um den Biss, der unser Leben als Fischer verändert! Diese Formulierung ist nicht übertrieben, denn nicht umsonst kommen unsere Stammgäste, die einmal einen großen Junilachs fingen, immer wieder. Zur Gaula und ganz bewusst auch zum NFC.

Sollten Sie Interesse haben, dieses Abenteuer zu wagen, so stehe ich gern für eine Beratung zur Verfügung. Ich freue mich über jeden Anruf, denn schon darüber zu sprechen, macht Freude. Mein Assistent Thies Reimers, der Sie ebenfalls gern berät, teilt diese Passion mit mir. Der erste Weg, wenn wir Ende Mai an die Gaula kommen, führt ans Wasser. Es wird Witterung aufgenommen. Wo zeigt sich der erste Blanklachs? Wer bekommt am Starttag den ersten Biss? Wer landet den ersten Traumfisch?

Vielleicht Sie, lieber Leser? Dies ist gut möglich. Wir werden alles tun, um Ihnen dabei zu helfen. Rufen Sie an: Tel. 040-5892302 oder schauen Sie unter www.internationalflyfishersclub.com und schicken eine Email an Raguse@t-online.com.

Bedenken Sie die Möglichkeit, jetzt noch kurzfristig zu buchen! Anruf bei uns, Flug bis Trondheim buchen, Leihwagen avisieren und in einer Stunde Fahrt sind Sie von Trondheim bei uns! Worauf warten Sie? Besser waren die Aussichten noch nie! Die fischereilichen Chancen beurteile ich unter sorgfältiger Berücksichtigung aller Vorzeichen als sehr gut. Die weitere, höchst interessante „Generation Großlachs“ ist im Anmarsch und wird im Juni unsere Pools bevölkern.

Mein Rat: Verschieben Sie nichts auf das kommende Jahr. Wenn bei es bei uns richtig losgeht, wie so oft im Juni, bereuen Sie bestimmt Ihr Zögern!

Die Zielrichtung der erfahrenen Blanklachs-Faszinierten ist eindeutig. Ein weltgereister Fischer brachte dies einmal auf den Punkt. Auf die Frage, wann er nächstes Jahr zum NFC kommen werde, sagte er: „So früh wie möglich!“

Dazu mein Gerätetipp:

Die beste Zweihandrute für die Junifischerei ist die Orvis Helios 15’ # 10! Sie kombiniert Leichtigkeit plus Kraft und besitzt beispiellos gute Drill – und Wurfeigenschaften. Diese Rute sollte Sie begleiten. Drei Schussköpfe mit dem Gewicht von 42 g reichen aus: intermediate, moderat sinkend und schnell sinkend. Auf der Orvis Mirage Rolle (Größe 6), die ich dazu empfehle, sollten mindestens 200 m starkes Backing untergespult sein.

Als Fliegen kommen 10 cm und noch längere Tubenfliegenmuster in Betracht. Ab Mitte Juni können auch kleinere Tuben oder Hakenfliegen der Größe 4 bis 6 erfolgreich sein. Ihr Orvis Händler hält sicher solche Fliegen für Sie zum fairen Preis bereit.

Ich hoffe, wir sehen uns an der Gaula!

Herzlichst, IhrManfred Raguse

Der Korb der Körbe: „Durable Stripping Basket“

Im Norden Deutschlands ist die Meerforelle der Hauptzielfisch. Und die Ostseefischerei spielt deshalb eine entsprechend große Rolle. Ein besonders nützliches Utensil für diese Fischwaid stellt Orvis-Fachhändler Sigi Kapune (Angelgeräte Kapune / Hannover) vor.

Sigi Kapune ist Ihr Orvis Händler in Hannover

„Viele meiner Kunden fischen gern auf Meerforellen. Einige mit Blinker, aber immer mehr mit der Fliege. Ich selbst bin gerne mit dabei, wenn es an die Küste geht. Die Meerforelle ist – neben dem Lachs – auch mein Lieblingsfisch.

Beim Werfen an der Küste tragen die meisten einen Schusskorb. Dazu kurz und bündig mein Statement: Es gibt nach wie vor keinen besseren als den Klassiker von Orvis, das Durable Stripping Basket! Die stabile Bauart, ergonomisch geformt, ist einfach perfekt. Dazu die Möglichkeit der Rutenablage und die Noppen im Inneren zur besseren Schnurverteilung. Manche Produkte kann man einfach nicht mehr besser machen! Viele meiner Kunden schwören deshalb auf den Korb!

Übrigens: Auch an Binnengewässern beim Angeln vom Ufer aus (Kiesseen, Flüsse), ist das Hilfsmittel oft sinnvoll. Man steht nicht dauernd auf der Schnur, was zu besseren Würfen führt und zu einem längeren „Leben“ der Leine.

Also lieber etwas mehr Geld ausgeben für den richtigen Schusskorb, der vielleicht sogar ein ganzes Angelleben hält.“

Welche Fliege wann und wo? Gedanken und Tipps zur richtigen Fliegenwahl

Peter Ebert, Fliegenfischerschule Ebert / Stuttgart erläutert, welche Überlegungen bei der Fliegenwahl wichtig sind. Und wie Sie Ihre Fangerfolge deutlich steigern können!

www.fliegenfischerschule-ebert.de

  • Die Meinung vieler Fliegenfischer ist, ein in der Gewässerströmung  steigender Fisch sei nicht in der Lage, zwischen einzelnen Wasserinsekten zu unterscheiden und nehme wahllos alles auf, was die Strömung auf ihn zutreibt. Das Verhalten der Fische bezüglich ihrer Nahrungsaufnahme ist sehr variabel und recht wenig erforscht. Fest steht, daß unsere Flossenträger sehr selektiv Nahrung aufnehmen. Auch bei größerem Nahrungsangebot werden bestimmte Spezies bevorzugt aufgenommen. Der Mageninhalt eines erbeuteten Fisches weist entsprechende Merkmale auf.
  • Die selektive Aufnahme von Wasserinsekten hängt von verschiedenen Faktoren, wie Ernährungszustand der Fische und Nahrungsreichtum des Gewässers, ab. Das heißt, ein Gebirgsbach mit schneller Strömung, wenig Bewuchs, kaltem Wasser und kurzem Sommer wird ein eher geringes Insekten/Nahrungsangebot und einen entsprechend kleinwüchsigen Salmonidenbestand beherbergen. Ganz anders jedoch in einem Niederungs- oder Kreidefluß, mit mäßiger Strömung, Pflanzenbewuchs und einem Überangebot an Insektenaufkommen. Hier findet  die einzelne Forelle einen reich gedeckten Tisch. Die Folge ist eine sehr selektive und energiesparende Nahrungsaufnahme. Sehr deutlich ist hierbei zu erkennen, daß der lebende Organismus, mit der ihm zur Verfügung stehenden Energie so ökonomisch wie möglich haushält. Das heißt, die selektive Großforelle wird den am leichtesten zugänglichen Wasserinsekten den Vorzug geben.

Nahrungsauswahl – Die Selektivität der Wasserinsekten

  • Für heimische Salmoniden und Weißfische, findet sich in mittelschneller Strömung die leichteste Beute an der Oberfläche. Das ist die Gesamtheit der an der Oberfläche und im Oberflächenfilm driftenden Nahrung, insbesondere schlüpfende- Ei ablegende oder abgestorbene Wasserinsekten. Auch ins Wasser gefallene Landinsekten wie Heuhüpfer, Käfer oder Raupen, werden selektiert.
  • Steht der Fisch dicht unter der Oberfläche, treibt der Oberflächenfilm wie ein Fließband über sein Sichtfeld hinweg und er braucht nur im richtigen Moment sein Maul zu öffnen und vorbeitreibende Insekten genüsslich einzuschlürfen. Nimmt die Nahrungsdichte im Oberflächenfilm ab, wird die Forelle ihren Standort verlassen und sich an einen geschützten Standplatz am Gewässergrund im tieferen Wasser zurückziehen. Dort leben die Larven und Puppen unserer Wasserinsekten und genau dort wird sie genau so selektiv weiter Nahrung aufnehmen.
  • Kommen wir auf das Gesetz der Ökonomie zurück: Innerhalb des zur Verfügung stehenden Insektenangebots, bevorzugt der Fisch bei gleicher Zugänglichkeit das größere Exemplar.
  • Ein weiterer Bezug läßt sich zwischen der Häufigkeit des Wasserinsekts und der Selektion nahrungsaufnehmender Fische herstellen. So ist es durchaus denkbar, dass insektenaufnehmende- steigende oder nymphende- Forellen, Insekten verschmähen, welche sie nicht kennen. Eher seltene Insekten, die keiner der häufig schlüpfenden Formen ähnlich sind, werden verweigert. Dies kann man insbesondere von Mitte Mai bis Mitte Juni an Niederungs- und Kreideflüssen beobachten. Beginnt die große Maifliege- Ephemera Danica- zu schlüpfen, werden die Spezies in den ersten Tagen ignoriert und von den Fischen nicht aufgenommen. Nach geraumer Zeit erfolgt die Umstellung und Einstellung auf nur noch dieses Insekt.
  • Fische sind also sehr wohl in der Lage, Größe, Umriss, Farbe und Geschmack der Wasserinsekten zu unterscheiden. Entsprechend vielfältig sollte dann auch das Fliegensortiment für das entsprechende Gewässer ausfallen.

Das richtige Fliegenmuster

  • In nahrungsreichen Gewässern sind die Fische selektiver als in nahrungsarmen Gewässern.
  • In nahrungsreichen Gewässern selektieren die Fische eine relativ geringe Anzahl von Wasserinsekten. Diese sollten durch Kunstfliegen- Larven, Nymphen, Emerger, Trockenfliegen- imitiert und entsprechend präsentiert werden.
  • In nahrungsarmen Gewässern sind die Fische nicht selektiv. Daher genügt ein relativ kleines Sortiment an Kunstfliegen.
  • Der Befischungsdruck eines Gewässers wirkt sich nicht unerheblich auf die Selektion der Fisch aus. Gerade starker Befischungsdruck erfordert: Eine naturgetreu gebundene Fliege, perfekt präsentiert, mit entsprechend dünner Vorfachspitze versehen!
  • Auch ein guter Fliegenwerfer wird an schwierigen Gewässern ohne die passende Fliege nur bescheidene Erfolge erzielen. Der exzellente Werfer, der überdies noch die passende Fliege präsentiert, hat alle Chancen auf seiner Seite.
  • Unstrittig ist jedoch, daß auch Anfänger ohne entomologische Kenntnisse sehr gut mit der Fliege fangen. Die im Fachhandel erhältlichen Fliegenmuster sind zweifelsohne von hohem imitatorischem Wert. Denn es handelt sich meist um sogenannte „Impressionistische Fliegen“. Diese imitieren nicht nur eine Insektenart sondern ganze Insektengruppen. Dies ermöglicht dem Anfänger eine Beschränkung auf eine relativ kleine Fliegenauswahl.
  • Entsprechende Kenntnis der wichtigsten Insektengruppen ist für den perfekten Fliegenfischer unerlässlich. Diese Kenntnis ist keinesfalls schwierig zu erwerben und es genügt, sich mit wachen Augen am Gewässer zu bewegen. Schlüpfende und Ei ablegende Insekten zu erkennen und zu unterscheiden ist leicht erlernbar.

Die  Spezies der Wasserinsekten lassen sich in folgende Gruppen unterteilen:

  • Eintagsfliegen – Ephemeropteren      Trockenfliegen: March Brown, BWO, Dun, CDC
  • Köcherfliegen – Trichopteren              Trockenfliegen: Sedge, Caddis Flie, CDC Sedge
  • Steinfliegen – Plecopteren                   Trockenfliegen: Yellow Sally, Black Stone
  • Zweiflügler – Diptera                               Trockenfliegen: Mücken, Midges
  • Die hier aufgeführten Gruppen sind natürliche Ordnungen. Ihre jeweiligen Spezies sehen einander ähnlich und sind auch miteinander verwandt. Wasserinsekten verbringen ihr Larvenstadium- den größten Teil ihrer Existenz- unter der Wasseroberfläche am Gewässergrund. Werden Sie geschlechtsreif, streben sie zur Gewässeroberfläche, werden zum flugfähigen Insekt, paaren sich, legen auf der Oberfläche ihre Eier ab und verenden. Wasserinsekten spielen in der Nahrungskette der Fische eine wichtige Rolle.
  • Landinsekten: Heuschrecken, Käfer, Raupen     Imitate: Terristrials, Hoppers, Humphies

Helios 2 an der Küste. Testurteil: sehr gut!

Durch Messen und den langen Winter zögerte sich mein Saisonstart an der Küste in diesem Jahr deutlich hinaus. Die Spannung war jedoch sehr groß, denn ich wollte endlich sehen, wie die neuen Helios 2 Ruten in der Praxis abschneiden.

An der Küste bevorzuge ich leichte Ruten der Schnurklasse 6, um den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen zu können und so packte ich zielsicher die 9’ # 6 Helios 2 ein, denn der Wetterbericht hatte leichten Seitenwind und eine Wellenhöhe von 10 bis 20 cm angesagt. Irgendetwas sagte mir aber, ich solle zur Sicherheit lieber doch noch eine 8er Helios 2 ins Auto legen.

Und siehe da:

Schon auf dem Weg zur Küste drehten sich die Windräder deutlich schneller als erwartet. Es schien so, als hätte der Wetterbericht mit seiner Prognose (mal wieder!) voll daneben gelegen. Am Wasser angekommen dann die böse Überraschung: Schaumköpfe auf der Ostsee und seitlicher bis fast auflandiger Wind. Als ich meine Fliegenrute auf dem Parkplatz zusammensteckte, kamen von den anderen Anglern schon die ersten Fragen wie “Du willst bei den Wellen mit der Fliege fischen, geht das denn überhaupt noch?”. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir selbst noch nicht sicher, ob das funktioniert. Aber versuchen wollte ich es, denn häufig bergen solche Bedingungen die Chance auf eine gute Fischerei! Wussten Sie noch nicht, lieber Leser? Doch, das stimmt schon: Ich bin auf Sylt aufgewachsen – und kenne mich mit solchen Sachen ein bisschen aus.

Zum Glück hatte ich ja die 8er eingepackt, eine Klasse, die ich zum Meerforellenangeln zuletzt vor bestimmt 8 Jahren in der Hand hatte, aber bei diesen Bedingungen sollte sie genau richtig sein.

Schon bei den ersten Würfen war klar, die 8er Helios 2 ist so leicht, dass man selbst mit einer 8er Rute den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen kann und auch unter diesen schwierigen Bedingungen erreichte ich mit dieser Rute noch gute Wurfweiten. Es dauerte ein paar Würfe, bis ich mich auf die anrollenden Wellen eingestellt hatte, aber dann war das Fischen doch relativ angenehm und schon nach fünf Minuten spürte ich an einer Strömungskante einen Widerstand am anderen Ende der Schnur. Zuerst dachte ich an Kraut oder einen Hänger, aber dann war mir klar, dass es meine erste Meerforelle der Saison war! Nach kurzem Drill lag sie dann vor mir, kein Riese aber immerhin ein netter Fisch.

Die erhoffte silberblanke Traumforelle blieb an diesem Tag leider aus, aber der kleinen folgten über den Tag noch weitere Meerforellen zwischen 40 und 50 cm. Interessant zu sehen war, was passierte, als die Wellen kleiner wurden und das Wasser etwas aufklarte: Es passierte nämlich nichts mehr! Die gute Fischerei mit regelmäßigen Fischkontakten war vorbei.

Zwei Ergebnisse hatte dieser Tag:

  1. Schaumkronen auf der Ostsee und trübes Wasser sind gar nicht so schlecht,
  2. …wenn man eine Helios 2 der Klasse 8 mit dabei hat!

Schöne Grüße aus dem Norden von Ihrem

Thies Reimers!

Auftritt in Österreich: Helios 2 im Praxistest!

Es hat sich vielleicht schon herumgesprochen, welches Team die Beiträge dieser Homepage redaktionell betreut. Es ist ein Trio, mit Manfred Raguse an der Spitze, flankiert von Thies Reimers und Bernd Kuleisa.

Thies und Bernd hatten in den vergangenen Wochen Gelegenheit, einige der neuen Helios 2 Ruten am Fischwasser zu testen. Bernd tat dies vom 8. bis 18 April im Zusammenhang mit der Woche der „Freunde des Hauses Forstinger“ in Österreich; Thies ist momentan (Mitte/ Ende April 2013) an der Ostsee aktiv und wird zu gegebener Zeit berichten. Er ist „dran“, wie man so schön sagt.

Hier die Eindrücke von Bernd Kuleisa:

„Manfred Raguse hatte mir eine 5er Helios 2 – midflex in 9’ – mit nach Schärding gegeben. Die schönen Forellen der Antiesen spielten mit und ich konnte schöne Fänge machen (siehe Fotos). Wie empfand ich die Helios 2?

                                        Schöne Regebogenforelle aus der Antiesen.

Die Rute liegt wirklich verblüffend leicht in der Hand und zeigt sich bei Roll- und Überkopfwürfen in der Tat präzise wie ein Lazerpointer. Im Drill ist sie souverän, in den Ruhephasen begeistert die Optik – ich habe sie einfach mal abgelegt und ein Foto für Sie gemacht. Sieht richtig toll aus, oder?

Also, ich war von der Rute total überzeugt, aber was würden meine Freunde zu ihr sagen?

Ich gab sie einigen erfahrenen Fischern in die Hand:

Reinhold Sangen-Emden fing bestimmt 10 Fische mit ihr und gab die Rute nur ungern wieder her. Ebenso mein Freund Dr. Söntgerath, der als Rheinländer so formulierte: „feines Rütchen!!“ Er fing übrigens sofort eine Kiloforelle beim Testen!

                      Dr. Söntgerath drillt eine schöne Regenbogenforelle mit der Helios 2!

Und der Präsident unseres Clubs? Willi Pick, sicher einer der kritischsten Tester, den man sich vorstellen kann (er hat einfach unglaublich viel Ahnung), warf die Helios 2 eine Stunde lang und stellte dann fest: „Die beste Rute, die ich je geworfen habe!“

Ich freue mich für Orvis über dieses Urteil. Toll auch für Manfred Raguse, der seinen Händlern das vielleicht beste Rutenmaterial anbieten kann, was es gibt!

Die bemerkenswerten fachlichen Urteile des Testteams von „Trout & Salmon“ kann ich nun tatsächlich nachvollziehen (hier nachzulesen). Auch die ersten fabelhaften Eindrücke von unserem Freund Werner Steinsdorfer, der den ersten Fisch mit einer Helios 2 in Deutschland fing (er berichtete hier darüber), kann ich bestätigen.

Und ich kann jetzt verstehen, was der erfahrene Orvis-Händler Thomas Dürkop sagte: „Eine Helios 2 legt man äußerst ungern wieder aus der Hand!“

„Trag ich selbst gern!“ oder „Die neue Silver Sonic Orvis-Wathose ist klasse!“

Lieben Sie Loriot? Den Film mit dem Hosenkauf? Trag ich selbst gern! So ging es Bernd Kuleisa mit der neuen Orvis-Wathose „Silver Sonic“. Lesen Sie seine Erfahrungen:

„Orvis hat sich ja sehr aus dem Fenster gelehnt mit dem Urteil, die neue „Silver Sonic“ wäre die beste Wathose, die sie je produziert haben. Also bestellte ich mir eine. In Größe LL (hinein gehungert!), damit sie auf Testfotos schön schlank wirkt und der Träger auch.

                  Bernd Kuleisa passt die neue Silver Sonic Wathose wie angegossen.

Es war noch kühl in Österreich, als ich die Hose zum ersten Mal anzog. Zwei Tage lang musste ich mit Neopren Vorlieb nehmen, dann kam der Test der neuen Hose. Welch ein Unterschied!! Ich schwebte durchs Wasser, flog über die Wiesen, eile zum Auto, wo ich mich am Vortag noch mühte. Herrlich. Mir schien die neue Orvis-Hose fast noch leichter zu sein als alles, was ich bisher an Atmungsaktiven trug. Wie beim Wetter die gefühlte Temperatur, so gibt bei Wathosen die gefühlte Bequemlichkeit, die gespürte Leichtigkeit den Ausschlag. Ich kann nur sagen: klasse! Dass sie dicht hielt, der Komfort stimmt und der Preis unschlagbar ist, zählt natürlich nicht minder. All dies ist bei Orvis nun Wirklichkeit geworden. Eine perfekte atmungsaktive Wathose für nur 299,- Euro/UVP.  Und: Mein Freund Reinhold fiel in meinem Beisein ins Wasser, seine Geldbörse: durch und durch nass. Hätte er die neue Silver Sonic von Orvis getragen, wäre ihm das erspart geblieben, denn sie hat eine wasserdichte Tasche für alle Wertsachen. Nun hat er sich eine Silver Sonic bestellt. Und Sie? Brauchen Sie keine Wathose, die alle Wünsche erfüllt?“

                     Bernd Kuleisa mit einer schönen Regenbogenforelle aus Schärding.

Ein offenes Wort in eigener Sache! Wo kommen die Orvis Ruten her?

Wir neigen nicht dazu, unsere Kunden zu belehren. Aber hier muss ein klares Wort gesprochen werden:

Gelegentlich hört man  mal, dass Orvis Ruten doch gar nicht in den USA hergestellt würden. Darauf können wir nur eine Antwort geben: “Wir wissen nicht, woher Sie diese Information haben, aber sie ist definitiv falsch!”

Denn alle Orvis Ruten bei denen mit “Made in Vermont USA” geworben wird, werden auch genau dort hergestellt. Nur die Streamline, Frequent Flyer und die Clearwater Ruten werden nicht in den USA produziert, um sie zu einem unschlagbaren Preis- Leistungsverhältnis anbieten zu können. Schauen Sie sich einfach mal das folgende Video an, in dem Sie die Herstellung der Orvis Ruten in den USA miterleben können.

Idealerweise besteht die Möglichkeit, sich die heiligen Hallen von Orvis in Manchester/Vermont USA einmal live anzusehen. Wenn Sie zufällig mal in der Nähe sind, sollten Sie sich diese Chance nicht entgehen lassen. Denn in der Woche gibt es jeden Tag um 10 Uhr eine kostenlose Führung!

Fazit: Sie dürfen Orvis vertrauen, was die Herkunft der Ruten angeht. Für andere Marken können wir keine Aussagen treffen und wir wollen dies auch nicht tun!

Diese tolle Regenbogenforelle konnte Bernd Kuleisa in der vergangenen Woche in Schärding mit der neuen Helios 2 überlisten.

Anbei noch ein aktuelles Fangbild als „Drüberstreuer“. Unser Fieldtester Bernd Kuleisa fing die schöne Rainbow von 2 Kilo mit seiner Testrute Helios 2 in 9’ # 5. Testort: Schärding in Österreich. Bernd wird über seiner Erfahrungen mit Helios 2 in Kürze hier berichten!

Orvis auf der Erlebniswelt Fliegenfischen (EWF)

Am 13. und 14. April 2013, also am kommenden Wochenende, findet zum fünften Mal die EWF in Fürstenfeldbruck statt. 30 Fliegenbinder aus 13 Nationen und 12 Werfer aus 9 Nationen warten auf Sie, um Ihnen die neuesten Techniken und Innovationen im Fliegenfischen hautnah zu demonstrieren. Auf so einer großen Messe mit ca. 90 Ausstellern darf Orvis natürlich nicht fehlen. Manfred Raguse und Thies Reimers werden Ihnen zusammen mit dem autorisierten Orvis Händler Sepp Egner von Firstclass-Flyfishing die neuesten Produkte von Orvis vorstellen.

Nutzen Sie Ihre Chance die neuen Helios 2 Ruten zu testen und natürlich sollten Sie auch die neuen Orvis Silver Sonic Wathosen genauer in Augenschein nehmen, denn wir kennen keine bessere Wathose zu einem so niedrigen Preis.

Als Fachmann wird Ihnen Matthew Calderaro (World Fly Angler) bei Fragen zur Fischerei in Österreich und Slowenien zur Verfügung stehen. Matthew Calderaro ist der einzige ORVIS Pro-Guide in Deutschland und ist mit den Orvis Produkten besonders gut vertraut, denn er arbeitete mehrere Jahre für Orvis in Manchester/Vermont USA als Ruten- und Rollenentwickler. Die Liebe verschlug Ihn nach Augsburg und so lernte er die Schönheiten der hiesigen Gewässer kennen.

Vielleicht haben Sie schon immer mit der Lachsfischerei an der Gaula, der Meerforellenfischerei am Rio Grande oder der Salzwasserfischerei im sonnigen Süden geliebäugelt.?  Dann möchten wir Ihnen außerdem den Stand vom International Flyfishers Club ans Herz legen. Hier werden Sie Manfred Raguse und Thies Reimers sehr gerne über die weltweiten Destinationen des IFC informieren.

Wir freuen uns, Sie am kommenden Wochenende persönlich auf der EWF begrüßen zu können.