Die aktuelle Händlermeinung zu Orvis-Produkten

Die aktuelle Händlermeinung zu Orvis-Produkten

Wir sprachen diesmal mit Ralph Hendes-Drewes aus Hamburg. Er leitet das Fachgeschäft K&HD (www.khdfishing.de).

Hier seine Meinung zu Orvis: „Als passionierter Küstenfischer bin ich absolut begeistert von dem Helios-Rutenmodell in 9.6’ # 6! Ermüdungsfreies Fischen und zielgenaues Werfen fällt mit dieser Rute leicht und genau dies ist ja ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg auf Meerforellen. Was mich weiter begeistert: keinerlei Kopflastigkeit ist festzustellen (was bei dieser Länge die große Ausnahme ist), die Würfe gelingen ohne Kraftaufwand und selbst starke Fische lassen sich mit der Gerte perfekt beherrschen. Außerdem ist die Rute nicht nur klasse für die Küste, sondern hat sich auch bereits beim Meerforellenfischen am Fluss und sogar beim Lachsfischen (!) mit kleinen Fliegen in Schottland bewährt. Ich fische die Helios 9.6’ # 6 mit großer Freude und zahlreiche zufriedene Kunden, denen ich meine Erfahrungen dargelegt habe und die sich daraufhin diese Rute kauften, bestätigen mein Urteil!

Und: Auch das entsprechende neue Modell vom Typ HELIOS 2 konnte ich bereits als Prototyp testen und es gefällt mir wieder richtig gut!“

Die neuen Helios 2 Ruten sind auf dem Weg

Aus Vermont/USA erreicht uns hier in Deutschland die frohe Kunde: „Die ersten Ruten der Serie HELIOS 2 werden ab sofort an die amerikanischen Fachhändler verschickt! Sie werden deshalb auch bald hier bei uns im Handel präsent sein. Vier Modelle von HELIOS 2 bilden den mit Spannung erwarteten Anfang:

  •            8.6’ # 5
  •              9’ # 5
  •              9’ # 8
  •              9’ # 9

Unser Kommentar: Wir haben bereits in den vergangenen Wochen verschiedene  Prototypen von HELIOS 2 unseren hiesigen Orvis-Händlern vorgestellt. Viele begeisterte Kommentare veranlassen uns zu größtem Optimismus, was den Erfolg dieser aufregenden, neuen Serie angeht!

Die neuen Helios 2 Ruten sind fertig zum Versand.

Wir halten Sie, liebe Orvis-Fans, natürlich in den nächsten Monaten auf dem Laufenden. Dies allein ist ein guter Grund, immer mal wieder diese Homepage einzusehen!

 

Das Orvis-Gerät des Monats Access vs. Großforelle

In dieser Rubrik stellen wir Orvis-Geräte vor, die sich in der Praxis besonders bewährt haben.

Eindrucksvolle Fänge sind ja der beste Nachweis für die Empfehlung „aus Erfahrung gut!“.

Aber auch ein Wurftest am Wasser kann sehr aufschlussreich sein. Wir werden sehen, welche Berichte hier an dieser Stelle im Laufe der Zeit zu lesen sein werden. Und wir sind gespannt!

Mitarbeiter dieser Rubrik sind erfahrene Fliegenfischer, die sich hier freundlicher Weise zu Wort melden.

Den Anfang macht diesmal Bernd Kuleisa, Buchautor („Einfach auf…“, „Erfolg mit der Zweihand“) und Kursleiter. Lassen wir ihn selbst zu Worte kommen: „Es ist natürlich fragwürdig, grundsätzlich mit ganz leichtem Gerät auf große Fische zu angeln. Wenn sich jedoch ein feines Outfit eindrucksvoll in einem schweren Drill bewährt, so lernen wir dabei eine ganze Menge! Man ist verblüfft, wie sehr sich die Grenzen, die wir von früher kennen, verschoben haben. Was ein modernes Outfit an Kraftreserven hat, das ist erstaunlich. Und dies zu erleben, schafft Vertrauen.

Selbst der Drill einer großen Barbe ist mit der kleinen Access kein Problem.

Die Story: Ich fischte in diesem September an der Mühlheimer Ache auf Äschen und führte mein momentanes Lieblingsgerät mit ans Wasser. Eine 4er Access-Rute von Orvis (8.6’ lang, mid flex-Aktion) plus Access-Rolle (Mid-Arbor 3) plus 4er Schwimmschnur. Herrlich leicht und gefühlvoll,  super für die Trockenfliege und – wie ich bald merkte – auch für das Nymphenfischen mit moderat schweren Fliegen. Tipp: Generell ist die Länge von 8.6’ bei Ruten zum Forellen- und Äschenfischen eine sehr gute Wahl. Wer dies noch nicht probiert hat, sollte es einmal tun!

 So, und nun mache ich es kurz: Mir ging beim Nymphenfischen an der Ache fast der Hut hoch, als ich einen Riesenfisch in einem Gumpen sah. Fast zu groß für das leichte Gerät? Was soll man machen? Eine 6er holen? Und das Auto ist fern.

Nein, ich warf den Fisch einfach an und er nahm beim zweiten Wurf. Nun erst sah ich, welch ein Gigant diese Forelle war. Ich konnte den Drill dank der elastischen Access-Rute und der zuverlässigen Rolle erstaunlich kurz halten, weil der Fisch nach fünf Minuten irrtümlich ins Seichte flüchtete und ich ihm mittels „Vollsperrung“ durch Niederknien den Fluchtweg abschnitt. Mein Gott, die größte Regenbogenforelle meines Lebens lag vor mir! Mindestens 70 Zentimeter lang, extrem wuchtig, extrem schön – kein Schuppenfehler. Ich schätzte den Fisch auf gut 5 Kilo und ließ ihn nach mehreren Fotos wieder schwimmen.

Eine wunderschöne Regenbogenforelle von ca 5 kg, gefangen von Bernd Kuleisa auf eine 8,6 Fuß Klasse 4 Orvis Access.

Fazit: Falls Sie einen großen Fisch an ein leichtes Orvis-Gerät bekommen – keine Panik!

Mein Access-Outfit hat das Potential zum dauerhaften Lieblingsgerät!“

Access Ruten – Gerät der Spitzenklasse zu einem konkurrenzlosen Preis

Wenn Sie schon immer eine superleichte Rute gesucht haben und nicht viel Geld dafür ausgeben wollten, dann hat Orvis jetzt die richtige Rute für Sie im Programm. Die neue Orvis Access Rutenserie bietet sehr leichte Ruten mit herausragenden Eigenschaften zu einem erstaunlich günstigen Preis. Orvis hat die bei den Helios und Hydros Ruten eingesetzte Technologie genau studiert, und mit dem Erlernten einen ähnlichen
Produktionsprozess eingeführt, der aber weniger aufwendig und teuer ist, als bei
den Helios Ruten. Dies führte zu einer Fliegenrute mit High-End-Merkmalen im
mittleren Preissegment und macht diese Rute für jeden erschwinglich. Wir sind uns
sicher, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesen Ruten das Beste auf dem gesamten Markt ist. Wenn Sie diese Ruten das erste Mal werfen, werden Sie sich fragen, wie dieser Preis möglich ist. Wenn Sie diese Ruten ein zweites Mal werfen, werden Sie
nie wieder ohne diese Rute fischen gehen.

Merkmale der Access™ Ruten

• Neue Materialien mit bemerkenswerter Haltbarkeit im Verhältnis zum Gewicht
• Leichter als die meisten Premium Ruten anderer Hersteller
• Bemerkenswert geschmeidig und präzise zu werfen
• Braun-wurzelfarbener Blank und ein Rollenhalter aus gewebtem Graphit mit champagner-gold eloxiertem Rollenhalter
• Chrom Schlangenringe
• Sunburst Bindungen mit goldenen Zierwicklungen
• Goldene Ausrichtungspunkte auf den Steckverbindungen
• Alle Süßwasserruten mit Zigarrengriff
• Kork in sehr hoher Qualität
• Save Passage Rutenrohr mit Inneneinteilungen

Orvis-Händler des Monats Angelsport Klejch

Das Ladengeschäft der Familie Klejch

Fachgeschäft in Wien, seit 1963

Profil: umfangreiche Orvis-Auswahl, vielfältiges Angebot selbstgebundener Fliegen, seit dem Jahr 2000 Konzentration auf den Bereich Fliegenfischen, in Fliegenfischerkreisen seit Jahrzehnten eine Institution dank hoher fachlicher Kompetenz

Geschäftsführung: Wolfgang Klejch

Gründer: Rudi Klejch (83 Jahre alt und immer noch aktiv!)

Was ist Angelsport Klejch wichtig? Rudi Klejch sagte uns dazu folgendes:

Orvis: „An der Firma Orvis schätzen wir die Qualität und die hohe Lieferfähigkeit. Außerdem stehen wir als Fischer voll zu den Produkten. Und wir registrieren mit Freude, dass unsere Kunden ausdrücklich Orvis verlangen! Diesem Wunsch kommen wir gerne nach. Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, Ruten vor dem Kauf am Wasser zu testen!

Unsere Einsteigerkurse, die in den Monaten April, Mai und September stattfinden, bieten besonders günstige Konditionen für den Kunden! Übrigens: Auch in unseren Fliegenfischer-Filmen ist Orvis stets prominent vertreten!“

Wolfgang Klejch mit einer tollen Regenbogenforelle

Fliegenbinden: „Von der Äsche über den Huchen bis zum Lachs: mehr als 500 verschiedene Fliegenmuster stehen bei uns zur Auswahl bereit. Und zwar, dies ist das Besondere, alle in eigener Produktion erstellt! Viele davon sind selbst entwickelt und natürlich gründlich erprobt, bevor sie in unser Sortiment gelangen. Unsere Erfahrung im Binden seit 1950 gibt uns Recht. Alles erfolgreiche Fliegen für die unterschiedlichsten Ansprüche und Einsatzbereiche. Auch seit Jahrzehnten fängige Muster von klassischen Trocken- und Nassfliegen wie die „Märzbraune“, „Redspinner“, „Blue Quill“ und viele andere findet man bei uns. Jedes Jahr gibt es bei den Trockenfliegen neue Muster, die in unser Sortiment aufgenommen werden!“

Angelsport Klejch

Thaliastraße 112

A-1160 Wien

Tel. 0043-1-4802361

office@flyfish-klejch.com

www.flyfish-klejch.com

Die Manfred Raguse-Kolumne im Monat November 2012

Liebe Orvis-Freunde!

Ich begrüße Sie herzlich zur neuen Orvis-Homepage:  www.orvis.de. Aktueller, schneller, informativer und kundenfreundlicher wollen wir ab sofort sein.

Diese Kolumne wird – wie alle anderen aktuellen Beiträge – monatlich neu erstellt. Die News kommen also ganz frisch auf Ihren Bildschirm.

Ich werde mir erlauben, in dieser Kolumne meine Sicht der Dinge zu erläutern, was die Firma Orvis angeht oder was die momentane Fischerei oder den Fischschutz betrifft.

Deshalb ein persönliches Wort zum Einstieg: Meine Bemühungen, Ihnen Orvis noch näher zu bringen, werden in der Zukunft intensiviert! Dies hängt mit der Übergabe meiner ureigensten Schöpfung,  dem Norwegian Flyfishers Club, in die Hände eines neuen Eigentümers zusammen. Dies ist Per Arneberg, der zusammen mit seinem Geschäftsführer Enrico Christiani, sowie Daniel Stephan und unseren Guides meine jahrzehntelange Arbeit an der Gaula fortführt. Ich bin weiter als Ratgeber für den NFC und als Generalagent für Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig; bleibe also Ihr Ansprechpartner für Buchungen und Auskünfte jeder Art. Und natürlich bin ich auch nach wie vor während der Lachssaison vor Ort an den NFC – Strecken an der Gaula zu finden. Kurz gefasst: Es war an der Zeit, die Dinge so zu ordnen, um das hohe Niveau der Fischerei nicht nur zu erhalten, sondern  noch zu steigern!  

Die Gründe für die Übergabe können Sie auf unserer neuen Homepage www.internationalflyfishersclub.com  nachlesen. Gleichzeitig möchten wir künftig unsere jahrzehntelangen Erfahrungen an internationalen Gewässern nutzen, um Ihnen  persönlich  eine Auswahl der weltweit besten Fliegenfischer – Destinationen  zugänglich zu machen.

Nach vielen Jahren als begeisterter Nutzer von Orvis Gerät wurde ich schon früh Orvis-Händler und bin nun seit mehr als anderthalb Jahrzehnten Orvis Repräsentant für Zentraleuropa.  Dass die exzellente Orvis-Qualität flächendeckend deutschsprachigen Kunden zugänglich geworden ist; dies war und ist mein Hauptanliegen! Und genau das ist auch gelungen.  

Die Orvis-Fachhändler im deutschsprachigen Raum sind die Schlüsselstelle für den Erfolg, den wir zu verzeichnen haben. Ihnen, den Fachhändlern, danke ich für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit.

Nun macht Orvis es uns aber auch leicht, zu Fans zu werden, das ist einfach so! Innovationsfreude gepaart mit Traditionsbewusstsein bietet genau die Mischung, die uns Fliegenfischer immer wieder überzeugt! Beispielsweise im Schlüsselsegment, den Fliegenruten, haben wir mit Helios die Nase ganz weit vorn. Man braucht über diese Ruten nichts mehr zu schreiben: Wer sie nicht kennt, sollte sie einmal werfen! Ein Traum.

Was für ein Fisch! 114cm Länge und einen Bauchumfang von 65cm+ – der Lachs wurde auf ein Gewicht von 16kg geschätzt.

Als ich die ersten Helios – Zweihandruten ausprobierte, musste ich mich zügeln, um nicht in Euphorie  zu verfallen. Es war wirklich so! Gleich beim ersten Test konnte  ich 2010 den ersten Frühjahrslachs ganz Skandinaviens mit dem 15’ Prototypen fangen. Meine Mitarbeiter im Orvis-Büro/Hamburg waren deshalb (nichts ist so eindrucksvoll wie ein Praxisbericht!!) und nach ihren eigenen Tests schnell davon überzeugt, Helios – Zweihänder erwerben zu „müssen“. Effekt: Seit dieser Zeit fischt beispielsweise mein Assistent Thies Reimers mit großer Begeisterung mit Helios. Und einen noch kritischeren Gerätetester als Thies kann ich mir kaum vorstellen! J – Viele schöne Fische und ein 13 kg-Lachs als Krönung konnten von ihm in der Saison 2012 (letzterer sogar mit seiner „Kleinen“, der 13.6 Helios !) bezwungen werden.  Dies zeigt exemplarisch: Orvis wirft sich nicht nur klasse, nein, die eingebauten Vorteile (Drillstärke, Solidität, Zuverlässigkeit) überzeugen ebenso! Ein Beispiel dafür können Sie sich gleich hier ansehen, meinen  Fang eines gut 16 kg schweren Lachses mit der Helios 15’.

Wahre Zufriedenheit beim Kunden ist nur dann zu erreichen, wenn beides stimmt: tolle Produkte,  super Service und eine Marke, mit der er sich identifizieren kann. Orvis liefert dieses in beispielhafter Form! Schalten Sie sich demnächst wieder  bei uns ein;  neue Produkte, neue Filme, der neue Katalog, die neue Saison kommen in Reichweite. Dranbleiben lohnt sich!

Und vor allem: Setzen Sie beim Weihnachtseinkauf auf Orvis und belohnen Sie Ihre Lieben, oder auch sich mit einem tollen Produkt und damit gleichzeitig Ihren Orvis-Händler dafür, dass er auf das richtige Pferd setzt!

Das Blättern in unserem virtuellen Katalog könnte Sie auf die richtige Shopping-Idee bringen.

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse

Gerätebesprechung Fliegenruten: ORVIS Superfine Touch – 704-4 Full Flex aus dem Fliegenfischer-Forum

Kann man eine Bestseller-Fliegenrute noch besser machen? Der amerikanische Traditionsfliegenrutenhersteller ORVIS beweist mit der neuen (2012) Superfine Touch einmal mehr, dass man kann… Das Vorgängermodell (Superfine Trout Bum 7′ #4 – siehe Testbericht Nr. 441) gehört erklärterweise zum meinen absoluten Lieblingsruten fürs feine Äschen- und Forellenfischen am Bach und kleinem Fluss, mit ihr verbrachte ich unzählige schöne Stunden am Wasser beim Fischen & Fangen. Schon deshalb war ich natürlich sehr gespannt auf die neue Superfine Touch, welche nicht nur optisch, sondern auch in den praxisrelevanten Besonderheiten dieser feinen Nahbereichsrute weitere Verbesserungen erfahren haben sollte. Die neuen Superfine Ruten kommen nicht mehr in Olivgrün, sondern in Schwarz, nun mit ungeschliffenen Blanks, sowie mit Bindungen und Beringung in dezenten dunkelroten und goldenen Tönen. Der Nickelsilber-Schieberollenhalter wurde durch einen besonders leichten Alu-Schraubrollenhalter in Goldoptik ersetzt, mit einer gelungen, sehr schönen Holzeinlage. Ebenfalls positiv: die Rutenpreise liegen rd. 100 Euro unter denen der Vorgängerserie.
Orvis Superfine Touch - Fliegenruten gibt es in 15 verschiedenen Full-Flex-Modellen von Schnurklasse #1 bis #6 und in den Längen 6′ (1,89 m) bis 9′ (2,75 m). Bis auf zwei (dreiteilige) Modelle kommen alle Ruten viergeteilt. Die Rutenpreise liegen zwischen 459 und 489 Euro (Stand Frühjahr 2012).
Unser Testmodell war eine Orvis Superfine Touch in der Länge 7’0″ und der Schnurklasse #4.


Ausstattung und technische Details:
Teilung, Maße und Daten:
Vierteilige Fliegenrute, Länge 7’0″ (zusammengesteckt und nachgemessen 215 cm), vier gleichlange Teile a. 57,5 cm. Ruten-Gewicht: 55 Gramm (und damit 12 Gramm leichter als das Vorgängermodell). Angegebene Schnurklasse: #4, Blankdurchmesser über dem Griff: 6,4 mm. Blankdurchmesser an der Rutenspitze: 1,38 mm. Rutenrohr Länge: 60,3 cm / Rutenrohr Gewicht: 282 Gramm (50% leichter als früher…).
Ausstattung:
Die Superfine Touch besitzt einen sehr schlanken und leichten, schwarzen, ungeschliffenen und dünn glanzlackierten Blank aus hochmodulierter Kohlefaser. Die Verbindungen der Rutenteile sind als passgenaue Überschubverbindungen mit beidseitigen Punktmarkierungen ausgeführt, sie sind geschliffen und unlackiert und greifen von unten nach oben gemessen 50; 48 und 52 mm ineinander. Die Oberseiten der einzelnen Teile wurden gegen eindringenden Schmutz, Nässe etc. abgedichtet. Goldene Beschriftung auf dem Blank am Handteil überm Griff.
Beringung: Handteil ohne Beringung, mit einer feststehenden Fliegeneinhängeöse in Rollenflucht, 2.Teil mit einem gefütterten Dreibein-Ring und einem Schlangenring, 3.Teil mit zwei Schlangenringen, Spitzenteil mit drei Schlangen- und dem Spitzenring. Die Ringdurchmesser und Drahtstärken sind der feinen Schnurklasse angepasst, sie wurden mehrfach abgestuft. Alle Schlangenringe kommen in Titan-Nitrid mit Gold-Optik. Ring- und Zierbindungen transparent in Dunkelrot. Drei Zierwicklungen in Gold. Alle Bindungen wurden sauber lackiert und gründlich versiegelt.
Griff: Kurzer Korkgriff (Form Zigarre), 16 cm lang (plus Übergang zum Blank oben +0,7 cm), aus 6mm-Korkscheiben in sehr guter Qualität.
Rollenhalter: Leichter Schraubrollenhalter aus Aluminium in Gold-Optik, griffwärts wirksam, Schraubweg 29 mm, mit einer stilvollen Holzeinlage.
Sonstiges: Die Lieferung erfolgt im Futteral und im hochwertigen ORVIS-Kohlefaser-Rutenrohr mit goldfarbener Schraubkappe aus Aluminium. Es gilt die 25-Jahre ORVIS Vollgarantie gegen jegliche Art von Bruch.
Ruten-Preis: 459,– Euro

 

Nähere Betrachtung und Praxistest:
Die vor uns liegende, sehr leichte und zierliche Superfine Touch gefällt auf Anhieb. Farblich ist auch diese Rute absolut stimmig, der schwarze Blank harmoniert gut mit der goldenen Hardware, den dunkelroten, transparenten Bindungen und dem schönen Rollenhalter nebst edler Holzeinlage. An der Ausstattung und der Verarbeitung der ganzen Rute gibt es nichts zu bemängeln. Der Blank ist gerade und fehlerfrei, sowie sauber lackiert. Alle Ringe sitzen gerade in der Flucht, die Ring- und Zierbindungen wurden sauber lackiert und gründlich versiegelt. Der hochqualitative Korkgriff besteht aus 6mm-Korkscheiben und weist keine nennenswerten Löcher und Kittstellen auf. Der Griff liegt mit seiner schlanken Form sehr gut in der Hand, er ist zwar kurz, für diese feine Rute jedoch ausreichend lang und auch vom Durchmesser her gut dimensioniert. Die Zeigefinger- bzw. offene Daumen- Zeigefingerhaltung wird durch die sanft nach oben verjüngte Griffabstufung unterstützt.


Der neue, leichte Alu-Schraubrollenhalter passt sehr schön zur Rute (auch wenn uns ein RH aus Nickelsilber besser gefallen hätte). Der Edelholz-Spacer ist ein Hingucker und komplettiert die Rute sehr schön. Der Rollenhalter (Mutter + Rollenschuh) wurde zwecks Gewichtseinsparung langgelocht, er wirkt griffwärts und hält die Fliegenrolle sicher. Zusammengesteckt wird die Superfine Touch mit sehr gut passenden und daher bestens funktionierenden Überschubverbindungen. Die nach Zapfenart unlackierten “männlichen” Teile erhöhen den sicheren Zusammenhalt der Rute beträchtlich. Erleichtert wird das Ausrichten beim Zusammenstecken der einzelnen Rutenteile durch beidseitige Punktmarkierungen. Die Verbindungen halten die Rute auch bei stundenlangen Fischen sicher zusammen, ohne nachträglich festgestellt werden zu müssen. Kleiner Tipp am Rande, der für alle Fliegenruten mit Steckverbindungen gilt: Ich habe mir angewöhnt, stets ein klein wenig Rutenwachs auf den Steckverbindungen zu verwenden, dies erleichtet das Handling sehr, die Einzelteile halten “leicht saugend” und sicherer zusammen und beim Auseinandernehmen der Rute nach dem Fischen sind solche Sachen wie “Hülsenklemmer” ausgeschlossen. In der Regel reicht die Behandlung mit Rutenwachs ein- bis zweimal pro Saison aus.

Die Eigenschaften unserer Testrute beim Wurf und Drill liegen erwartungsgemäß nahe bei denen des Vorgängermodelles. Die Superfine Touch fühlt sich jedoch leichter an und wirkt auch noch etwas energischer, spritziger. Im direkten Vergleich mit ihrem Vorgängermodell gleicher Schnurklasse und Länge spricht die Touch etwas frühzeitiger auf die Schnur an und besitzt sozusagen einen “Touch” mehr Feingefühl. Bestückt mit einer #4er DT- oder WF-Fliegensschnur lädt sich die Rute schon auf kurzen Distanzen sehr schön auf und ermöglicht so ein Agieren auf engem Raum. Die Full Flex Aktion beschreibt die Rute als solche mit durchgehender Aktion, dies kommt ihrem Einsatz auf Nah- und Mitteldistanzen ebenso zu Gute, wie auch beim Drillgefühl: hier spürt man jeden Fisch am Band und seine Bewegungen bis ins Handgelenk herunter! Die stets mit sichtbar vollem Blankeinsatz dynamisch arbeitende, mittelschnelle Rute erlaubt beim Fischen die ganze Palette: mit Trockenfliegen, Nymphen, bis hin zu kleinen Streamern lassen sich schnelle, präzise “Attacken” genauso gut bewerkstelligen, wie ganz sanfte Präsentationen und unauffälliges Ablegen der Fliege. Durch ihre Sensibilität, Feinheit und Kürze lassen sich diverse Würfe, Rollen und Switchen, sowie das Drillen auf engstem Raum ausführen. Das macht auch die neue Superfine Touch zum idealen Partner besonders für kleine und schwierige Gewässer. Gerade auch beim Drill offenbart die Rute hier Qualitäten, die mit einer längeren, stärkeren oder dickeren Rute niemals auf diese Weise fühlbar wären… Trotz ihrer Zierlichkeit verfügt die Rute über genügend Power und Zähigkeit, um auch mit stärkeren Fischen im Drill rasch fertig zu werden. Haupteinsatzgebiet dieser Rute sind die kurzen Distanzen von 5 bis 10 Metern, diese lassen sich geradezu spielend und mit geringstem Aufwand abdecken. Wenn es etwas weiter hinaus gehen soll, lassen sich mit der Superfine Touch jedoch auch Wurfweiten bis um die 20 Meter gut bedienen und kontrollieren.

 

Fazit: Wir empfinden die neue Superfine Touch als äußerst gelungene Neuauflage einer legendären Fliegenrute. Ausstattung, Optik, Verarbeitung und Leistungen stehen außerhalb jeden Zweifels und lassen keine Wünsche offen. Diese Bachrute ersten Ranges sorgt einfach für maximalen Fischerspaß an Bächen und kleinen Flüssen – und sieht dazu noch super aus. Mit ihrer kurzen Teilung passt sie in jeden Daypack und die umfassende Orvis-Vollgarantie macht den Rutenkauf zur Lebensanschaffung.
Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Robert-Blum-Str. 5 b, D-22453 Hamburg, Tel.: (040)5892302, Fax: (040)5892304, E-Mail: RaguseM (at) Orvis.com


Orvis-Fliegenfischerkurse mit Bernd Kuleisa

Entspanntes Lernen, allerbeste Fischgewässer

Bereits seit vielen Jahren ist Schärding am Inn der bevorzugte Kursort von Bernd Kuleisa. Warum immer wieder Schärding?

Nun, urteilen Sie selbst: Die Gäste wohnen stilvoll im Hotel Forstinger in Schärding (www.internationalflyfishersclub.com) und gefischt wird in den Flüssen Antiesen und Mühlheimer Ache. Es stehen über 30 Kilometer (!) Strecke zur Verfügung, die allein von Hotelgästen befischt werden dürfen. Dies allein ist ein Privileg, aber auch für den Einsteiger ein Problem. Wo genau soll man fischen? Welche Fliege wählen? Wo stehen die Fische?

Dass all dies zum Besten im Sinne der Kursteilnehmer geregelt wird, dafür sorgt Ihr Kursleiter Bernd Kuleisa, der mit der Familie Forstinger seit nunmehr 25 Jahren befreundet ist. Da die Zahl der Kursteilnehmer limitiert ist (maximal 6 Personen), ist eine angenehme persönliche Betreuung garantiert.

Die Flüsse sind nicht schwer zu bewaten und zu befischen; knifflig kann es lediglich sein, eine erfahrene, kapitale Forelle (bis zu 10 Pfund Gewicht) zu überlisten. Forellen zwischen 35 Zentimeter und 45 Zentimeter Länge sind jedoch üblich!

Wilde Bachforellen und starke Regenbogenforellen sind die Hauptzielfische. Für erfahrene Fischer kann zwischendurch die Pirsch auf Barben sehr reizvoll sein! Ebenfalls sind Äschen in der Mühlheimer Ache in letzter Zeit wieder häufiger zu fangen! Ein buntes Angebot attraktiver Zielfische also.

Eine schöne Regenbogenforelle von 5 kg.

Insofern liegt der Fokus des Kurses auf dem praktischen Fischen. Wurfübungen auf der grünen Wiese finden nicht statt!

Wie sieht der Kursablauf aus?

  1. Freitag: Anreisetag nach Schärding am Inn (unweit von Passau in Österreich gelegen). Treff aller Kursteilnehmer abends um 19 Uhr im Frühstücksraum des Hotels, danach: gemeinsames Abendessen in einem nahe gelegenen Restaurant.
  2. Samstag und Sonntag: Frühstück im Hotel, danach Fahrt an die Fischgewässer und individuell abgestimmte Unterstützung der Kursteilnehmer beim Fischen, je nach Können und Wunsch der Kursteilnehmer.
  3. Montag: Abreise nach dem Frühstück

Ausrüstung: eine 5er oder 6er Fliegenrute plus Schwimmschnur ist die richtige Wahl.

Besonderes Schmankerl des Kurses: Es besteht die Möglichkeit, kostenlos ein passendes Orvis-Outfit zu testen oder für einen ganzen Tag zu leihen!

Ein glücklicher Kursteilnehmer

Trockenfliegen, Emerger und Nymphen (leicht und stärker beschwert, in guter Sortierung) sind unsere fängigen Köder – der Streamer ist nicht erlaubt! Bringen Sie einfach die Fliegen mit, die Sie besitzen. Sollten diese die Fische nicht überzeugen, hält der Kursleiter Alternativen kostengünstig bereit. Der Widerhaken wird bei allen Fliegen bitte angedrückt!

An den Forstinger Strecken gilt catch & release! Aus diesem Grund sind die Fischbestände konstant gut!

Nach den Fischertagen fahren wir ins Hotel zurück und besuchen gemeinsam ein nahe gelegenes Restaurant und lassen den Tag in aller Ruhe noch einmal an uns vorüberziehen.

Was bietet der Kurs?

-          entspanntes Lernen und Fischen an gepflegten Strecken
-          anregende Gespräche mit netten Fischerkollegen
-          praxisnahe Anleitung zum besseren Fischen
-          aufmerksame Betreuung durch das bewährte Team des Hotels Forstinger sowie durch den Kursleiter Bernd Kuleisa

Zwei Termine stehen zur Auswahl:

-          24. Mai bis 27. Mai 2013
-          27. September bis 30. September 2013

Jeder Teilnehmer erhält ein vom Kursleiter signiertes Orvis-Zertifikat als bleibende Erinnerung an den Orvis-Fliegenfischerkurs!

Leistungen:

-          drei Übernachtungen im Hotel Forstinger im EZ oder DZ (nach Wahl) inklusive Genießerfrühstück
-          Österreichische Staatslizenz („Fischerbücherl“), gültig für ein Jahr
-          zwei Tageslizenzen für die Strecken des Hotels Forstinger
-          Betreuung an beiden Fischertagen durch Kursleiter Bernd Kuleisa

Preis: 685,- Euro (Einzelzimmer) bzw. 645,- (Doppelzimmer)

Weitere Informationen zum Kurs und zur Unterkunft finden Sie auf www.internationalflyfishersclub.com