Händler des Monats: Der Heiländer

Standort: Lübeck
Geschäftsführer: Christopher Heiland

Profil: Nah an der Ostsee mit seinen Zielfischen Meerforelle, Meeräsche und Hornhecht und nah zu den Lachsflüssen Norwegens und Schwedens: Der Heiländer! Christopher Heiland ist ein Orvis-Händler mit hoher Fachkompetenz. Seine Erfahrung und Passion (Meerforelle, Lachs) fließt automatisch in die Beratung ein, ganz zum Vorteil aller Besucher dieses schönen Fliegenfischer-Treffs in Lübeck.

Und so sieht Christopher Heiland die Zusammenarbeit mit Orvis:

ORVIS ist für mich eine Marke mit Tradition; sie steht für sehr guten Service und sehr gute Qualität. Das betrifft nicht nur die Ruten, Rollen usw., denn das Bindematerial – besonders das Marabou – ist das Beste, was man bekommen kann. Dies wird auch von den Kunden sehr geschätzt!

Der Kontakt nach England bei Fragen und Bestellungen ist hervorragend. Insbesondere möchte ich Thies Reimers von der Orvis-Zentrale in Hamburg erwähnen, der mir bei Fragen immer sofort hilft. Und zwar kompetent mit viel Liebe zur Marke! Er hat auch schon an einigen meiner Veranstaltungen teilgenommen. Ich selber liebe als Küstenfischer die Salzwasserserie vom Typ Helios 3. In ähnlicher Weise überzeugt mich die Orvis-Rolle „Hydros SL“, mit der Orvis aus meiner Sicht wieder sehr gute Arbeit geleistet hat.

Die Encounter-Sets (Rute, Rolle, Schur) funktionieren hervorragend und bieten den Fliegenfischereinsteigern ein perfektes Preis/Leistungsverhältnis. Bei meinen Kunden merkt man „einmal ORVIS, immer ORVIS!“

Ab Februar wird dann auch unser neuer Online Shop fertig sein, in dem Sie auch viele Orvis Produkte finden werden.

Ich bin überzeugter ORVIS-Händler und werde es auch bleiben.

Kontakt

Der Heiländer
Christopher Heiland
Pinassenweg 26
23558 Lübeck
Telefon 0451 – 2 92 22 82
Telefax 0451 – 2 92 22 83
Web: www.der-heilaender.de
E-Mail info@der-heilaender.de

Produkt des Monats: Men’s Pro Wading Jacket von ORVIS

Nichts ist schlimmer, als beim Angeln nass zu werden. Durch die Nässe fängt man viel früher an zu frieren und fischt deutlich unkonzentrierter. Mit dem neuen Men’s Pro Wading Jacket von ORVIS ist dies kein Thema mehr!

Men’s Pro Wading Jacket heißt diese neue Watjacke von ORVIS, unsere Empfehlung des Monats.

Diese atmungsaktive und wasserdichte Watjacke wird Sie selbst an den schlimmsten Regentagen trocken halten. Die Atmungsaktivität ist mit 15.000 angegeben und die Wasserdichtigkeit mit 20.000. Beides sind für eine Watjacke sehr gute Werte.

Das 3-lagige Material der Men’s Pro Wading Jacket ist außerdem sehr robust und alle Nähte wurden mit einem Nahtband zusätzlich versiegelt. Die Bündchen an den Armen sind mit einer Art Gummi-Manschette versehen, durch die nahezu kein Wasser eindringen kann.

Die Gummimanschetten an den Ärmeln des Men’s Pro Wading Jacket von ORVIS verhindern das  Eindringen von Wasser.

Die perfekte Ausstattung des Men’s Pro Wading Jacket

Das mit Fleece gefütterte Kinnpolster und die mit Fleece gepolsterten Taschen zum Händewärmen sorgen für zusätzlichen Komfort. Eine kleine gummierte Lasche bietet einen gut zu erreichenden Platz für Ihre Arterienklemme und anderes Zubehör. Um die Sache abzurunden ist gleich darüber noch ein kleines Fliegen-Patch angebracht.

Bei dem Men’s Pro Wading Jacket von ORVIS wurde auch an die Unterbringung des Zubehörs in Griffweite gedacht.

Die Watjacke Men’s Pro Wading Jacket ist vorne mit zwei großen vertikalen Taschen ausgestattet. Diese Taschen bieten genügend Platz für Ihre Fliegendosen, Vorfachspulen und weiteres Zubehör. Perfekt: Beide Taschen haben wasserabweisende Reißverschlüsse.

Die Men’s Pro Watjacke schützt Sie rundherum vor Nässe

Bei der ORVIS Watjacke Men’s Pro Wading Jacket wurde auch an die Belüftung gedacht. Diese Belüftungsschlitze befinden sich unter den Armen.

An den Seiten gibt es jeweils einen mit einem wasserabweisenden Reißverschluss versehenen Belüftungsschlitz und eine innenliegende Reißverschlusstasche bietet Platz für weiteres Zubehör.

Die dreifach verstellbare Kapuze mit laminierter Krempe sorgt dafür, dass auch oben definitiv kein Regen rein läuft. Auf der Rückseite ist ein D-Ring zum Befestigen eines Keschers angebracht. Die DWR Beschichtung lässt das Wasser direkt vom Stoff abperlen.

Auf der Rückseite des Men’s Pro Wading Jacket von ORVIS befindet sich ein D-Ring für Ihren Kescher.

Die neue ORVIS Men’s Pro Wading Jacket gibt es auch in der Farbe black/ash

Wie Sie sehen: Die neu Pro Watjacke von ORVIS  ist sehr gut durchdacht und stellt einen angenehmen Tragekomfort sicher. Schauen Sie sich die neue Watjacke Men’s Pro Wading Jacket von ORVIS einfach mal bei Ihrem nächsten Besuch bei Ihrem ORVIS-Händler an.

Fliegenfischen auf Hecht in Holland

Wirft man einen Blick auf eine Landkarte der Niederlande, so ist man überrascht, über welche Gewässervielfalt dieses flächenmäßig überschaubare Land verfügt. Besonders interessant ist das Fliegenfischen auf Hecht in den holländischen Poldern!

Hecht 80 cm Fliegenfischen auf Hecht in Holland

Neulich, beim Fliegenfischen auf Hecht in Holland, fing Nico diesen Hecht, 80 cm lang, mit einem schwarzen Streamer und seiner Helios Covert 908 von ORVIS.

Für den Fliegenfischer besonders interessant sind die von zahlreichen Entwässerungsgräben durchzogenen Poldergebiete, wie es sie insbesondere in den Provinzen Noord- und Zuidholland, Utrecht oder Brabant gibt. Diese Gräben wirken zunächst recht unscheinbar, sind oft nicht besonders breit und überschreiten meist auch nicht die Metertiefe. Dennoch beherbergen sie einen hervorragenden Fischbestand, wobei für den Fliegenfischer insbesondere die Hecht-Fischerei zu erwähnen ist. Besonders im Herbst und im Winter ist jederzeit der Fang eines Meterfisches mit dem Streamer möglich!

Zander und Barsch sind dabei gelegentlich willkommene Beifänge. Im letzten Spätherbst konnte Nico von der FFN Pro Shop-Crew sogar einen 188 cm langen Wels mit dem Streamer überlisten. Überraschungen sind also jederzeit möglich.

Ein typischer Polder in Holland. Diese Entwässerungsgräben sind meist nur einen Meter tief und nicht sehr breit. Ideal für das Streamerfischen auf Hecht mit der Schwimmschnur.

Die Herbst- und Winterfischerei an den Poldern ist für den Fliegenfischer daher ein willkommener Ausgleich während der Salmoniden-Schonzeit. Jetzt sind die Raubfische zwar nicht so spritzig, aber welcher Köder lässt sich langsamer führen als ein Streamer? Zudem fischt das Auge mit, und die Hechtattacken sind in den flachen Gewässern häufig gut zu erkennen und sorgen für den plötzlichen Adrenalinschub. Das Werfen mit den großen Streamern ist an den Poldern auch kein Problem, da meist keine Hindernisse im Uferbereich zu finden sind.

Fliegenfischen auf Hecht in Holland: Saison, Revier und Fischarten

Die Raubfischsaison erstreckt sich normalerweise vom 1. Juli eines jeden Jahres bis zum   28. Februar des Folgejahres. Örtlich können Sonderregelungen gelten.

Wie oben erwähnt, sind die Provinzen Noord- und Zuidholland, Utrecht oder Brabant besonders interessant. Hinweise zu Gewässern erhält man über www.visplanner.nl

Bei Eingabe des Zielortes ist hier auch ersichtlich, in welchen Gewässern man mit dem notwendigen Vispas angeln darf (im Visplanner dunkelblau gekennzeichnet). Anhand des Visplanners kann man seine Angeltour hervorragend vorplanen

In den Poldergewässern gibt es einen ausgezeichneten Hechtbestand. Daneben findet man neben nahezu allen Friedfischarten auch Zander und Barsch – und gelegentlich auch Wels.

In den Niederlanden wird Catch & Release besonders groß geschrieben. Vielfach ist das Töten der Hechte strengstens verboten.

 Tipps zum Fliegenfischen auf Hecht in Holland

Echte Hotspots sind solche Durchläufe. Hier stehen fast immer Hechte, denn die Weißfische müssen diese Engstellen passieren und sind so leichte Beute.

Der Wasserstand spielt beim Fischen in den Poldergewässern keine Rolle, er ist meist gleichbleibend. Dennoch empfiehlt sich vor Planung einer Tour im Winter der Blick in die Wetterkarte. Bei länger anhaltenden Minustemperaturen frieren die strömungsarmen Entwässerungsgräben auch schon einmal zu.

Die Entwässerungsgräben verfügen über viele Übergänge, beziehungsweise Durchläufe. Diese sind leicht zu erkennen und sind Hotspots für den Hecht. An diesen Stellen findet man in der Regel immer Fisch. Aber auch auf der Strecke kann man immer Beute machen.

Empfehlenswert sind Fliegenruten in den Klassen 8 bis 10 mit 9 Fuß Länge. Dazu eine passende Schwimmschnur für Hecht oder eine Schnur mit Intermediate-Spitze, das reicht in den flachen Gewässern aus. Nicht vergessen: solide Hecht-Vorfächer.

Streamer von 15 bis 25 cm Länge, gern in Grüntönen, im Firetiger-Design oder simpel in schwarz mit ein wenig goldfarbenem Flash mögen die Hechte in den Poldern besonders gerne

Angelkarten für das Fliegenfischen in Holland

Rainer Klockow fing beim Streamerfischen in Holland diesen schönen 90er Hecht. Er fischte mit der ORVIS H2 Covert 908.

Den in den Niederlanden erforderlichen Vispas kann man online bestellen über: www.vispas.nl

Daneben ist der Vispas in der Regel auch in den örtlichen Angelgeschäften erhältlich. Die Kosten bewegen sich, je nach Region, um 40 Euro für das Jahr. Mit dem Vispas kann man eine Vielzahl von Gewässern in den Niederlanden beangeln. Nähere Informationen sind der mitgelieferten Broschüre zu entnehmen, sie finden diese auch auf www.visplanner.nl

Wertvolle Tipps und Auskünfte zum Fischen und zum Gerät erhalten Sie von:

Fly Fishing Nation Pro Shop GmbH
Auf dem Berlich 30
D-50667 Köln
Tel.: 0221/1690 1348
www.ffnproshop.com

Meine Lieblingsschnur? Das ist die Hydros Superfine von ORVIS!

Fragt man Winfried Kellermann von Fliegenfischen-Hammermühle“ an der Wiesent nach seiner Lieblingsschnur, dann folgt, nach einem kurzen Lächeln, eine klare Antwort: „Hydros Superfine“. Wir haben ihn gefragt, warum.

Eine schöne Bachforelle, gefangen in der Wiesent von Winfried Kellermann. Obwohl er in seinem Shop “Fliegenfischen Hammermühle” die freie Auswahl hat, fischt der erfahrene Fliegenfischer am liebsten mit der Hydros Superfine von ORVIS.

Nein, ich möchte meine Lieblingsschnur nicht bewerben, um das Geschäft anzukurbeln oder gar um einen zu hohen Bestand in meinem Geschäft abzubauen. Im Gegenteil: 2017 musste ich mir einige Male vorwerfen, zu zaghaft bestellt zu haben und Fliegenfischer, die die Vorzüge der Hydros Superfine ausprobiert hatten, auf das Eintreffen der nächsten Lieferung vertrösten zu müssen. Das wird hoffentlich nicht wieder passieren …

 Es gibt viele gute Fliegenschnüre, doch die Hydros Superfine …

Sicher gibt es viele gute und sehr gute Fliegenschnüre, von denen jede berechtigt viele überzeugte Anhänger hat. Doch meine Art zu fischen und die Bedingungen am Fluss vor meiner Haustür haben dazu geführt, nur noch ausnahmsweise von der Hydros Superfine abzuweichen. Wer die Wiesent kennt, weiß, dass sie im Gebiet von Waischenfeld und abwärts überwiegend gemächlich bis langsam fließend daher kommt und eine ruhige, kaum strukturierte Oberfläche hat.

Die Hydros Superfine von ORVIS ist perfekt für heikle Fische.

Für die Bachforellen und Äschen ist alles, was sich an dieser Oberfläche abspielt, gut sichtbar und spürbar. Abgesehen davon, dass ich selbst wenig Freude an überschweren, kurzköpfigen und schussfreudigen Raketenschnüren habe, ist es bei der Fischerei mit Trockenfliege oder Nymphe auf Sicht keine gute Idee, ein Tau in der Nähe des Fisches ins Wasser fallen zu lassen. Oft kann man beobachten, dass angeworfene aktive Fische trotz passender Fliege und akkurater Drift nicht nur die Fliege nicht nehmen, sondern das Steigen einstellen oder sogar ihren Einstand verlassen. Selten wird der Hinweis ernst genommen, doch mal über das Verhalten der Schnur beim Aufsetzen und auch beim Abheben nachzudenken. Die Hydros Superfine macht mir diesen Stress nicht. Ich muss sie nicht werfen, sondern kann sie fliegen lassen, wie ich es mag.

Die Wiesent fließt meist gemächlich dahin, doch es gibt auch schnell fließende Strecken. Obwohl die Hydros Superfine für die langsamen Strecken perfekt ist, lässt sie sich auch gut im schnellen Wasser fischen.

Die Hydros Superfine schwebt aus wie ein Segelflugzeug und legt sich sanft auf dem Wasser ab. Das Coating ist nicht stark aufgeschäumt, weshalb sie gut gleitet und auch gut von der Oberfläche weg kommt. Sie folgt den Bewegungen der Rute zügig, aber ohne Überreaktion, und ist überall dort die richtige Wahl, wo die Wiesent Ecken hat, in denen man mit „einfach 15 Meter geradeaus“ nicht zurechtkommt oder von Bäumen umgeben ist.

Der Aufbau der Fliegenschnur Hydros Superfine von ORVIS.

Dort gehen nur Spey oder Würfe aus der Manteltasche. Die lassen sich mit der Hydros Superfine sehr gut ausführen, denn die Masseverteilung in Verbindung mit dem 10 Fuß langen Reartaper erleichtert ein Auslegen der Schnur in der Luft nach kurzem Impuls aus dem Handgelenk. Das lange Reartaper ist obendrein sehr vorteilhaft beim Menden. Insgesamt ist diese Schnur sehr gut zu dirigieren und unterstützt moderate und weiche Ruten hervorragend beim Ausspielen ihrer Vorteile. Bambusruten schließe ich hier ausdrücklich ein.

Die Hydros Superfine ist nicht gut sichtbar – auch für die Fische!

Doch auch wer eine schnelle Rute aufladen will, kommt mit der Hydros Superfine gut klar. Die Schnur eine Klasse höher als die Rute zu wählen ist als Tipp sicher ein alter Hut, doch hier wird der Nachteil des etwas raueren Aufsetzens der etwas schwereren Schnur wegen höherer Masse durch das 9 Fuß lange Fronttaper ganz gut ausgeglichen. Also bin ich bei allen Aktivitäten, die sich sowohl auf kurze Entfernung als auch auf Distanzen bis 15 m abspielen, mit der Hydros Superfine bestens versorgt. Und wenn’s mal weiter gehen soll, sie schießt auch gut. Kritikern, die bemängeln, dass sie aufgrund ihrer unscheinbaren Färbung nicht so gut zu sehen ist, möchte ich sagen: Ihr seid nicht die Einzigen – auch die Fische können die Schnur nicht gut sehen. Sie verstehen?

Ich wünsche mir jedenfalls, dass die Hydros Superfine nie das Schicksal mancher Schnurlegende teilt und einer Mode geopfert wird.

Kontakt:

Fliegenfischen-Hammermühle
Winfried Kellermann
Hammermühle 2
91344 Waischenfeld
Tel.: 0172/6639400
E-Mail: info@fliegenfischen-hammermuehle.de
www.fliegenfischen-hammermuehle.de

 

ORVIS Film-Tipp: “Winter Rainbows and #37 Midges with Hank Patterson”

Es wird frostig und trotzdem fischreich: “Winter Rainbows and #37 Midges with Hank Patterson” (Winter-Regenbogenforelle und Mücken in Größe 37) heißt unser ORVIS-Filmtipp des Monats.

Film-Tipp Winter Rainbows & #37 Midges With Hank Patterson über das Fliegenfischen auf Regenbogenforelle im Winter.

Szene aus unserem ORVIS Film-Tipp des Monats: “Winter Rainbows & #37 Midges with Hank Patterson” über das Fliegenfischen auf Regenbogenforelle im Winter.

Pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit wollen wir Euch diesen passenden Film nicht vorenthalten. Das Fliegenfischen im Winter erscheint für einige sehr verwirrend. Ohne einen regelmäßigen Schlupf ist es schwierig zu sagen, was die Fische gerade fressen. Außerdem können die zu verwendenden Fliegen sehr klein sein.

Fliege anknoten aus Winter Rainbows & #37 Midges with Hank Patterson.

Gar nicht so leicht, eine winzige Fliege mit tiefgekühlten Fingern an das Vorfach zu bekommen.

Zum Glück können wir auf das Wissen von Hank Patterson, „World-Renowned Fly-Fishing Expert and Guide“, zurückgreifen. Er zeigt uns, wie man in den kältesten Monaten noch erfolgreicher fischt.

Regenogenforelle im Winter mit der Fliege gefangen.

Na bitte, es geht doch! Im ORVIS Film-Tipp “Winter Rainbows & #37 Midges” zeigt Hank Patterson, wie man im Winter Regenbogenforellen mit der Fliege fängt.

In diesem unterhaltsamen Video wird Hank von seinem befreundeten Guide Chris begleitet, der dieselben Fehler begeht wie viele von. Hank nimmt ihn als Beispiel, um seine „drei Methoden“ zu verdeutlichen, wie man selbst im Winter erfolgreichen fischt. Unterhaltsam, lehrreich und wirklich sehenswert

Der ultimative Film zur ORVIS Helios 3

Die preisgekrönte Helios 3 Fliegenrute von ORVIS wurde „die präziseste Rute auf dem Planeten“ genannt. Doch wie ist es gelungen, eine so exakt werfende Fliegenrute zu bauen?

Der ultimative Film zur ORVIS Helios 3 zeigt die Entwicklung dieser Rute und atemberaubende Aufnahmen.

Dieser ultimative Film zur ORVIS Helios 3 zeigt die Entwicklung dieser Fliegenrute und atemberaubende Aufnahmen.

Soeben wurde der Film „ORVIS Helios 3 – Accurate from Anywhere“ veröffentlicht, in dem Sie tiefe Einblicke in die Entwicklungsgeschichte dieser sensationellen Fliegenrute von ORVIS erhalten. Sie erfahren, wie die Helios 3 entwickelt worden ist, einige extrem gut gemachte Animationen erklären, worauf es bei einer erstklassigen Fliegenrute wirklich ankommt und zahlreiche Action-Shots zeigen, wie aufregend Fliegenfischen sein kann – wenn man die Fliege genau dorthin platzieren kann, wo man möchte.

Den Film „ORVIS Helios 3 – Accurate from Anywhere“ muss man einfach gesehen haben, wenn man am Wasser mitreden will.

Händler des Monats: AOS Flyfishing

Standort: Graz / Österrreich

Geschäftsführung: Stefan Haider

Profil: 1997 als Austrian Outdoor Sports gegründet, ist AOS Fly Fishing seit vielen Jahren der kompetente Ansprechpartner für alle Bereiche der Fliegenfischerei. Neben dem Geräteverkauf, sowohl im Shop als auch online www.aos.cc , werden Kurse, Guidings sowie Hosted-Trips zu den unterschiedlichsten Reisedestinationen angeboten.

Als Inhaber von AOS Fly Fishing sind die Brüder Stefan & Alexander Haider natürlich Fliegenfischer mit Leib & Seele und können mittlerweile gemeinsam auf fast 60 Jahre Erfahrung im Süß- und Salzwasser zurückblicken. Neben heimischen Gewässern haben Stefan & Alex unter anderem Argentinien, Russland, British Columbia, die Seychellen, die Malediven, die Florida Keys, verschiedenste Karibik-Inseln, Cuba, Belize, Norwegen, Island, Schweden und Mexico mit der Fliegenrute erkundet. Der aus diesen Reisen gewonnene Erfahrungsschatz ist bei der Kundenberatung von unschätzbarem Vorteil!

Und so sehen Stefan & Alexander Haider die Firma Orvis:

An Orvis schätzen wir besonders das innovative Produktportfolio, das sowohl in Design als auch Qualität vollends überzeugt. Da wir persönlich stets nach Perfektion streben, ist es schön in Orvis einen Partner zu haben, der dieselben Ansprüche hat und diese auch erfüllt. Das umfassende Sortiment deckt jegliche Bereiche der Fliegenfischerei ab und bietet das passende Gerät für jedes Gewässer. Die herausragende und schnelle Abwicklung bei Garantie/Schadensfällen ist ein zusätzliches Plus.

Stefan Haider beim erfolgreichen Test der neuen Helios 3 auf den Seychellen.

Durch die intensive Nutzung im täglichen Gebrauch wurde eine Vielzahl an Orvis Produkten von uns auf Herz und Nieren getestet. Diese haben unseren hohen Ansprüchen und unter teils extremen Bedingungen standgehalten! Besonders hervorheben wollen wir die neuen Helios 3 Ruten. Diese sind nicht nur federleicht, die Ruten überzeugen ebenso durch eine hervorragende Aktion und ihre extreme Haltbarkeit, so wie überragende Präzision. Ein weitere Produkt, was uns sehr gut gefallen hat sind die neuen Mirage Rollen. Sie passen nicht nur farblich hervorragend zu den neuen Helios 3 Ruten, sondern sind auch echte Arbeitsmaschinen, die wir erfolgreich auf den Seychellen auf GT testen konnten.

AOS GmbH | Fly Fishing
Kärntner Strasse 155
8053 Graz
Austria-Europe
Tel. +43-316-822 104 15
Fax +43-316-822 104

office@aos.cc
Web: www.aos.cc

Die Manfred Raguse Kolumne im Januar

Liebe ORVIS-Freunde,

ich wünsche Ihnen einen glücklichen und gesunden Start ins Jahr 2018 und hoffe, Sie werden im Laufe des Jahres viele spannende Stunden am Wasser zubringen und sich fischereiliche Träume erfüllen.

Nachdem ich am 28. und 29. Dezember noch zwei wunderschöne, aber fischereilich erfolglose Tage mit meinem Boot auf einem Brandenburger See verbracht habe, nimmt die Planung der neuen fischereilichen Agenda 2018 verstärkt meine Aufmerksamkeit in Anspruch.

Beim Einstrippen eines großen Wiggletail-Streamers von Fulling Mill (www.fliegen-shops.de) an meinem vorletzten Tag am Wasser in 2017.

Selbst die brandenburgische Antwort auf „Moonlight on Mrs. Higginbotham“ bringt keinen Biss.

Das Licht schwindet. Die Fische stehen jetzt tief. Am Bug sieht man meine neue elektrische Ankerwinde, die sich mit dem 7,5 kg schweren Pilzanker bestens bewährt hat, weil das Ankern per Hand in großen Tiefen ein mühsames Geschäft ist.

Die Abenddämmerung am brandenburgischen See an meinem letzten Tag am Wasser in 2017 weckt viele Emotionen. Von hier aus habe ich noch etwa zwei Kilometer bis zur Hütte zu rudern.

In den Abendstunden allein am See wurde ich von eindrucksvollen Erinnerungen eingeholt und wurde sehr nachdenklich, bevor ich die zwei Kilometer zu meiner Hütte zurückruderte. Ich musste an mir sehr wertvolle Freunde denken, die im vergangenen Jahr verstorben sind, ein schwerer Verlust für den Schutz der bedrohten Bestände des atlantischen Wildlachses. Am 13. März war Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein – Berleburg überraschend im Alter von 82 Jahren gestorben. Mit ihm hatte ich viele Jahre zur selben Zeit an einem schwedischen Meerforellenfluss gefischt, er war einige Male bei mir an der Gaula und nach seiner Genesung fischten wir unlängst wieder an einem westnorwegischen Fluss zusammen. Prinz Richard hatte u.a. als engagierter Lachsschützer mit seiner Ehefrau, Prinzessin Benedikte zu Dänemark, eine Schlüsselfunktion im dänischen Lachsschutz und war ein verdienstvoller Unterstützer des North Atlantic Salmon Fund (NASF).

Prinz Richard 1996 im alten NFC Hauptquartier an der Gaula.

Erfahrungsaustausch nach der Morgenfischerei: Prinz Richard und Manfred Raguse in Schweden.

Am 1. Juli erreichte mich an der Gaula die Nachricht vom Tode Orri Vigfússon’s, der an diesem Tag im Alter von 74 Jahren, nur wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag, unvorhergesehenen gesundheitlichen Komplikationen im Zusammenhang mit Lungenkrebs erlag. Die atlantischen Lachse, die sich seit einigen Jahrzehnten in einer existentiellen Krise befinden, haben mit Orri ihren wichtigsten Unterstützer verloren und die Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Wildlachse zu retten, einen nicht zu ersetzenden Visionär.  Ich persönlich fühlte mich Orri, seit er mich erstmals 1994 in Norwegen besuchte, sehr nahe. Dies wurde durch zahlreiche gemeinsame Unternehmungen und Begegnungen vertieft.

Als in den fünfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Weidegründe der Lachse von beiden Seiten des Atlantiks um Grönland und die Faröer Inseln  entdeckt wurden, führte dies zum Einsatz von unzähligen Meilen von Treibnetzen und Langleinen zusätzlich zu den küstennahen Fischereien mit den verschiedensten Netzen und den Habitats Zerstörungen zu einem drastischen Rückgang der Wildlachsbestände, ähnlich, wie es Orri bereits in den sechziger Jahren bei den Heringen erlebt hatte.

Besuch an der Gaula 1994: v. l. n.r. Mortan Carlsen, Manfred Raguse, Orri Vigfússon

Er entschloss sich, den Rest seines Lebens dem Schutz der Wildlachse zu widmen und gründete zu diesem Zweck den NASF, mit dem er seine Vision anstrebte, den Beständen des Atlantischen Lachses durch vielfältige Aktivitäten wieder zu historischen Dimensionen zu verhelfen. Durch den Aufkauf von Netzfangqoten im Nordatlantik, mit Verträgen, die die Interessen sowohl der kommerziellen Fischer, als auch der Lachsschützer berücksichtigten, konnte dauerhaft eine Verminderung der Ausbeutung der Wildlachsbestände erreicht werden und Schätzungen zufolge rettete der NASF zehn Millionen, oder mehr Wildlachse.

Der Prince of Wales nimmt regen Anteil an den Aktivitäten des NASF.

Orri war es gelungen, in mehreren Ländern, darunter auch Deutschland (Wanderfische ohne Grenzen www.wanderfische.eu, NASF Deutschland),  nationale Sektionen des NASF aufzubauen und arbeitete mit vielen nationalen und internationalen Organisationen zum Wohle der Wildlachse zusammen. Seine unermüdlichen Lachschutzaktivitäten brachten ihm die weltweite Anerkennung von Umweltschützern, er hatte eine Vielzahl von bedeutsamen Ehrenämtern und bekam  zahlreiche internationale Auszeichnungen von Regierungen, Königshäusern und Verbänden.

Es ist kaum möglich, die durch Orri Vigfússon‘s verfrühten Tod entstandene Lücke zu füllen und es ist zu hoffen, dass die fortdauernden Diskussionen unter den internationalen Lachsschützern über die künftige Formatierung des Lachsschutzes bald wirksame Ergebnisse bringen werden. ORVIS hat immer wieder mit großzügigen Spenden den NASF unterstützt und ich bin sehr zuversichtlich, dass dies auch weiterhin geschieht.

In den heiligen Hallen des Flyfishers‘ Club in London anno 1998: Manfred Raguse übergibt einen Scheck von ORVIS für den Lachsschutz an Orri Vigfússon.

Es gibt neue ORVIS Filme und eine gute Auswahl davon wurde von Daniel Göz und Anton Hamacher am 20. November beim „DOWN THE HATCH“ Festival im Kino „Orfeus Erben“ in Frankfurt gezeigt. Das Interesse war groß und wir hoffen, dass Anton und Daniel auch im nächsten Jahr wieder zumindest eine Veranstaltung machen. Sehen Sie bitte den kleinen Film über dieses Ereignis, das Daniel Göz gefilmt hat.

In der kalten Jahreszeit bietet es sich an, von weit entfernten Reisezielen für Fliegenfischer zu träumen und Reisen dorthin zu planen, zumindest, wenn man nicht ein schönes Huchen- oder Äschengewässer zur Verfügung hat. Auch bei mir ist wieder so einiges in der Planung, neben Schweden, England und Norwegen steht auch wieder Kuba auf meinem Programm. Darüber erfahren Sie mehr, wenn Sie mal auf www.internationalflyfishersclub.com reinschauen. Vielleicht haben Sie ab dem 23.03.2018 Lust mit zu kommen?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Januar und hoffe, Sie schaffen es, an ein gutes Huchen- oder Äschengewässer zu kommen, oder vielleicht sogar den Frühling auf der gegenüber liegenden Seite der Weltkugel zu erleben.

Herzlichst, Ihr

Manfred Raguse

Produkt des Monats: Die neue ORVIS Helios 3

Als die ersten Gerüchte über die neue Helios 3 durchsickerten, da konnten wir es nicht mehr erwarten, die neuen Ruten endlich in den Händen zu halten – oder zumindest vorab Informationen zum Leistungsspektrum dieser neuen Fliegenrute von ORVIS zu erhalten. Doch das „Projekt Helios 3“ war bei ORVIS top secret, und wirklich nichts sickerte zu uns durch, nicht einmal das kleinste Detail! So war die Spannung groß, als Manfred Raguse im Juni 2017 zu ORVIS in die USA flog, um sich die brandneuen Ruten persönlich anzusehen und am Delaware River zu testen. Eines war sofort klar: Diese Helios 3-Ruten sind anders! Nicht nur das Design, auch die Aktion der Ruten und die damit verbundene Genauigkeit beim Fischen sind einmalig. Das Handteil der Rute fällt sofort ins Auge. Das Label ist auffällig, die Helios 3 ist so schon von weitem von anderen Ruten zu unterscheiden. Genau das wollten die Designer von ORVIS erreichen – es ist beabsichtigt, dass sich die Helios 3 deutlich von den meisten anderen Fliegenruten auch optisch unterscheidet.

Design und Eigenschaften der neuen Helios 3 von ORVIS

Markantes Design. Die neue Helios 3 von ORVIS hebt sich deutlich von der Masse der Fliegenruten ab.

Viel wichtiger als das Design ist für uns Fliegenfischer allerdings die Aktion. Die Ruten sind noch mal ein bisschen leichter geworden, sowohl beim „gefühlten“ Gewicht in der Hand als auch beim tatsächlichen Gewicht auf der Waage. Außerdem ist es durch die Verwendung von neuen Kohlefasermatten, Schnittmustern und Harzen (exklusiv für ORVIS entwickelt) gelungen, die Verformung des Blanks beim Wurf deutlich zu verringern und die Bruchfestigkeit sogar nochmals um 20 Prozent gegenüber der Helios 2 zu steigern!

Beim Bruchtest zeigte die neue ORVIS Helios 3 eine enorme Belastbarkeit. Gegenüber der Helios 2 konnte diese nochmals um 20 Prozent gesteigert werden.

 Worauf wurde bei der Entwicklung der neuen Helios 3 besonders Wert gelegt?

In den letzten Jahren ging es bei der Rutenentwicklung immer darum Ruten zu entwickeln, die eine möglichst hohe Schnurgeschwindigkeit erreichen, um auf sehr große Distanzen zu kommen. Den Rutenentwicklern bei ORVIS ging es diesmal aber weniger darum, eine „Wurfmaschine für Weitenjäger“ zu entwickeln. Die neue Fliegenrute sollte vielmehr als „Präzisionswerkzeug“ dienen, das eine möglichst exakte Präsentation der Fliege ermöglicht. Und genau dies ist mit der ORVIS H3 gelungen! Denn sind wir mal ehrlich: Ist es nicht wichtiger, die Fliege auf 15 oder 20 Meter einem Fisch punktgenau zu präsentieren, als einen Wurf auf 25 oder 30 Meter zu machen, der unkontrolliert landet?

Das Geheimnis: Die neue  Helios 3 von ORVIS hat einen eingebauten Schwingungsdämpfer!

Seitliche Schwingung einer herkömmlichen Fliegenrute (rot) sind ungewollt und führen zu einer ungenauen Flugbahn der Fliegenschnur. Grün sehen Sie im Vergleich die ORVIS Helios 3.

Auch vertikale Schwingung einer herkömmlichen Fliegenrute (rot) führen zu einer ungenauen Flugbahn der Fliegenschnur. Grün sehen Sie im Vergleich die ORVIS Helios 3.

Doch wie ist es gelungen, eine so unglaublich präzise werfende Fliegenrute zu entwickeln? Dies wurde möglich, da sich der Blank beim Wurf weniger verformt und dadurch fast keine Schwingungen oder Vibrationen entstehen, die sich auf die Fliegenschnur übertragen. Das Geheimnis dabei war eine Veränderung der Umfangsspannung des Blanks. Die ORVIS H3 hat sozusagen einen eingebauten Schwingungsdämpfer und dieser führt selbst bei ungeübten Fliegenfischern zu einem präziseren Wurf.

Die beiden Varianten der Helios 3 von ORVIS machen diese Fliegenruten perfekt!

Die Helios 3 gibt es in zwei unterschiedlichen Ausführungen. Zum einen die Helios 3 F. Das F steht dabei für „Feel“, also Gefühl. Und dann gibt es noch die Helios 3 D, wobei hier das D für „Distance“ (Weite) steht. Von der Aktion her sind beide Ruten komplett unterschiedlich! Die Helios 3 F ist relativ weich und ähnelt der alten Mid Flex-Ruten. Die Helios 3D ist deutlich steifer und ist vergleichbar mit der alten Tip Flex- Aktion.

Die ORVIS Helios 3 F. Die Variante “F” steht für “Feel” also Gefühl. Diese Fliegenrute ist perfekt auf das Fischen mit Trockenfliegen oder kleinen Nymphen abgestimmt.

Die ORVIS Helios 3 D. Die Variante “D” steht für “Distance”, also Weite. Diese Fliegenrute ist perfekt auf das Fischen mit dem Streamer oder schweren Nymphen abgestimmt und ermöglicht große Wurfweiten.

Dass es die Helios 3 von ORVIS in zwei Ausführungen gibt, hat einen einfachen Grund: Die Helios 3 F ist hervorragend für das Fischen mit der Trockenfliege und mit kleineren Nymphen ausgelegt und die Helios 3 D ist die perfekte Streamer-Rute und kann auch schwere Nymphen-Rigs auf große Distanz bringen. Auch farblich unterscheiden sich die beiden Rutenserien voneinander. Die Helios 3 F hat einen mattgrauen Blank mit grünen Wicklungen und die Helios 3 D hat einen mattschwarzen Blank mit blauen Wicklungen.

Die Entwicklung der ORVIS Helios 3 kostete eine halbe Million Dollar

Um die neue Helios 3 fertigen zu können, hat ORVIS eine halbe Million US-Dollar für neue Maschinen ausgegeben, eine sehr große Investition. Trotz der Anschaffung neuer Maschinen ist der Arbeitsaufwand bei der Herstellung einer Helios 3 extrem hoch. Die komplette Produktion einer Rute, vom Schneiden der Kohlefasermatten bis zum Verpacken ins Rutenrohr, dauert 8 Arbeitstage und benötigt 50 Paar Hände. Doch wer einmal mit einer Helios 3 geworfen hat, der weiß, dass sich dieser Aufwand definitiv gelohnt hat! Lassen Sie sich diese beiden neuen Rutenserien von ORVIS nicht entgehen und fragen Sie einfach Ihren ORVIS-Händler, ob Sie eine der Helios3-Ruten mal zur Probe werfen dürfen. Sie werden sehr schnell spüren, dass Sie eine ganz besondere Rute in der Hand halten.

ORVIS Film-Tipp: Travelling Back In Fly Fishing

Von den Danica Dudes stammt unser ORVIS Film-Tipp des Monats: “Travelling Back In Fly Fishing”, ein stimmungsvoller Film und eine Reise in die Vergangenheit.

Der Film Travelling Back In Fly Fishing ist der ORVIS Film Tipp des Monats.

Szene aus dem Film “Travelling Back In Fly Fishing”, er ist der ORVIS Film-Tipp des Monats.

Zwei Brüder wurden von ORVIS an die berühmten Flüsse Test und Itchen in Großbritannien eingeladen. Für die beiden wurde es eine Reise in die Vergangenheit, eine Reise zu den Wurzeln des Fliegenfischens. Fast spürten Sie die körperliche Anwesenheit unserer Altvorderen, die vor vielen, vielen Jahren an genau derselben Stelle gefischt und über die Wahl der perfekten Trockenfliegen diskutiert haben – und das Nymphenfischen nicht ernst nahmen.

 

 

Geräte-Besprechung: Fliegenrollen ORVIS Mirage V (Modelljahr 2017) aus dem Fliegenfischer-Forum

Das seit Jahren immer weiter entwickelte “beste Pferd im Stall” unter den ORVIS Fliegenrollen heißt Mirage und bietet jede Menge Know How! Mirage Großkern-Fliegenrollen sind Made in USA und wissen nicht nur durch ihr ansprechendes, modernes Design und ihre enorme Stärke zu überzeugen, sondern auch durch eine ausgefeilte, überlegene Technik, die hochwertigen, in ihr verarbeiteten Materialien und nicht zuletzt durch ein raffiniertes, besonders starkes Bremssystem.
Verfügbare Modelle (Stand Sommer 2017)
Die aktuelle Mirage Rollenserie wurde von ehemals acht auf fünf Modelle (II-VI) reduziert, welche die Schnurklassen von #3 bis #13 abdecken. Farben: Midnigth Black und Pewter.
Mirage II (für #3-5)
Mirage III (für #5-7)
Mirage IV (für #7-9)
Mirage V (für #9-11)
Mirage VI (für #11-13)
Unser Testmodell war eine ORVIS Mirage V in Pewter.

Technische Daten (eigene Messungen): 
Farbe: “Pewter” (Titan Matt), Oberfläche: militärisch spezifizierte Typ III anodiosierte Hartbeschichtung
Gewichte: Rolle: 276 Gramm / Spule allein: 96 Gramm
Rollendurchmesser: 114 mm
Rollenbreite (ohne/mit Kurbel): 42 (84) mm, Spuleninnenbreite: 30 mm
max. Spulentiefe (nutzbar): 22 (19) mm
Spulenkerndurchmesser: 70 mm
Schnuraufnahme bei einer ganzen Umdrehung mit voller Spule: 33 cm 
Schnurfassung: WF10F + 225 yds 30lbs Backing
Lieferumfang: Karton, Rollen-Etui, Werkzeug, Beipackzettel (in Englisch) mit Instruktionen und Garantiebestimmungen
Garantie: Nicht befristete Garantie auf Material- und Herstellungsfehler gegen geringen Unkostenbeitrag, zudem jederzeit Wartungs- und Reparatur-Möglichkeit, ebenfalls gegen einen Unkostenbeitrag, mehr dazu beim Fachhändler.
Seriennummer: ja, auf der Gehäuseinnenseite
Herstellungsland: USA
Preise (UVP): Rolle: 809,00 €, E-Spule: 415,00 €

Beschreibung und Praxistest: Stabil konstruierte Großkern-Fliegenrolle in sehr moderner und ansprechender Optik, aus dem vollen 6061-T6- Aluminiumblock gedreht und gefräst. Die Rollenoberfläche wurde mit einer “militärisch spezifizierten Typ III anodiosierten Hartbeschichtung” geschützt. Laut Hersteller (von uns (noch) nicht geprüft) ist die Rollenserie selbstverständlich für den Salzwasser- Einsatz geeignet. Die mehrfach gelagerte Spule läuft auf einem Achsensystem aus Titan, welches mit dem Bremssystem komplett im Rollengehäuse untergebracht ist, im offenen Rollenrahmen. Die gehäuseseitige Platzausnutzung ist gut. Die Rollenrückseite und der Spulenkern besitzen ein modernes, offenes Design. Die Spulen- Vorder- und Rückseiten sowie der Spulenboden sind durch umlaufende Ausfräsungen ebenfalls fast vollständig offen, bzw. stark ventiliert. Am Gehäuse befinden sich zwei Stege: hinten ein breiterer Steg für den zweifach von Außen angeschraubten Rollenfuß (vorbildlich: die Bohrlöcher für die Schrauben gehen nicht durch, außerdem wurde der Rollenfuß abgerundet, um darum gelegte Vorfächer nicht zu knicken) und vorne mittig ein Innen offener Steg für die Schnurführung. Die Gefahr eines ungewollten Durchrutschens von Schnur oder Vorfach zwischen Rollenrahmen und Spule wird durch das tiefe Hereingreifen der Stege in die Spulennut und die nur äußerst geringen Fertigungstoleranzen wirkungsvoll vermindert. Auf der Spulenvorderseite befindet sich eine griffige geformte Kurbel aus Aluminium in Rollenfarbe, welche butterweich, absolut spielfrei und perfekt läuft und durch ihre Form einem Verfangen der Schnur entgegen wirkt. Ihr gegenüber sorgt ein (nicht über die Spulenkante herausragendes) Kontergewicht für einen tadellos ruhigen Spulenlauf. Scharfe Ecken und Kanten sucht man bei der Mirage vergeblich, ebenso gibt es absolut keinerlei störendes Spiel, kein Schlagen und nirgendwo zu große Abstände – das alles spricht für eine äußerst präzise Verarbeitung. Die (Leer-)Rolle ist, am Rollenfuß gehalten, sehr gut ausbalanciert.

Die Spule lässt sich leicht und einfach wechseln, hierzu wird die Mutter auf der Spulenvorderseite per Hand locker geschraubt, anschließend kann die Spule nach vorne heraus gezogen werden. Die Mutter besitzt eine Führung und kann daher auch im gelockertem Zustand nicht versehentlich verloren werden. Ein Umbau von Links- auf Rechtshandbetrieb oder umgekehrt ist in Eigenregie möglich und in den der Rolle beiliegenden Papieren in englischer Sprache erläutert. Ein entsprechendes Spezialwerkzeug hierfür liegt der Rolle ebenfalls bei.
Im Betrieb lässt die Mirage in beiden Laufrichtungen ein angenehmes Schnurren hören. Der Rundlauf der Spule ist 100%ig “schlagfrei” ausbalanciert. Das zuverlässig arbeitende und starke, neu konstruierte Multischeibenbremssystem der Mirage auf Basis von Kohlefaser- und Edelstahl-Bremsscheiben wurde geschützt und komplett wartungsfrei versiegelt im Gehäuseinneren untergebracht. Hier wirken je nach Rollenmodell/Größe bis zu 20 Bremsscheiben. Die Bremse läuft völlig ruckfrei an und lässt sich mit dem gut bedienbaren Bremseinstellrad (31,5 mm Durchmesser) auf der Gehäuse-Rückseite in 30 Klicks und nur knapp einer einzigen Komplettumdrehung fein von „Ungebremst“ bis „Sehr stark“ regulieren. Ein vorderer und hinterer Anschlag sowie eine kleine Markierung machen die Bedienung sicher und komfortabel. Unser Bremsen-Testwert (maximales Abzugsgewicht in Kilogramm bei vollständig geschlossener Bremse und bei gefüllter Spule) ergibt einen Wert bis um 4,1 kg – ein sehr guter Wert, entsprechend dem Drillanspruch in dieser Schnurklasse. Ebenfalls vorbildlich: Beim Verstärken der Bremseinstellungen von Minimum bis Maximum wird das Einstellrad nicht im Gehäuse versenkt. Im Test waren weder im nassen Zustand, noch bei unseren Belastungstests irgendwelche Schwächen des Bremssystems festzustellen. Eine Zuhilfenahme der Hand beim Bremsen ist durch den frei laufenden Spulenrand technisch möglich, jedoch kaum nötig. Optisch, sowie von Gewicht und Größe her passt unser Testmodell Mirage V optimal zu modernen #10er (+/- 1) Fliegenruten. Die Mirage V besitzt die vollen, sehr geschätzten Vorzüge echter Large Arbor Fliegenrollen, z.B. einen geringen Anlaufwiderstand, einen stets relativ gleich bleibenden Abzugswiderstand und eine rasche Schnuraufnahme. Das Schnurfassungsvermögen der Rolle lässt für eine Rolle dieser Bauart keine Wünsche offen.

Fazit: Die neue Mirage hat uns wie auch schon ihre Vorgänger sehr gut gefallen, es ist eine enorm starke Großkern-Fliegenrolle mit einem sehr ansprechenden, modernen Design und einem technisch sehr ausgereiften Innenleben. Die Fertigungsgüte ist exzellent und das große Leistungsspektrum ist praktisch wohl nicht auszuschöpfen. Ebenfalls hervorragend ist das zeitgemäße Garantie- und Serviceversprechen von Orvis. Auch ohne geschlossenen Rollenkäfig ist die Mirage eine der derzeit stärksten Fliegenrollen am Markt. Einziger Wehrmutstropfen ist der recht deftige Anschaffungspreis…
Bezug: Im Fachhandel (Orvisdealer). Orvis-Vertretung für Deutschland: Orvis Services, Inc. M. Raguse, Hamburg, deutsche Website: www.orvis.de

Quelle: www.fliegenfischer-forum.de

ORVIS-Shop des Monats: Beutler Fisch

In Neuhausen in der Schweiz leitet Geschäftsführer Peter Beutler seit 30 Jahren liebevoll seine Firma „Beutler Fisch“, die zuvor als „Fish Corner“ gegründet worden war. Wir stellen Ihnen unseren ORVIS-Shop des Monats vor.

Fisch Beutler ist ein  Orvis Shop in der Schweiz.

Beutler Fisch in Neuhausen (Schweiz) ist unser ORVIS-Shop des Monats. Das Geschäft, es liegt direkt am Wasser, führt Peter Beutler seit gut 20 Jahren.

Fragt man Peter Beutler nach seinem Beruf, leuchten seine Augen und er erzählt: „Die Firma Beutler Fisch feiert diese Jahr ihr 30ig jähriges Bestehen! Wenige Jahre nach der Gründung konnten wir eine grössere Liegenschaft direkt am Rhein erwerben,damit ging ein Traum in Erfüllung. Es gibt nichts Schöneres, als bei solch einer einzigartigen Lage direkt vor der Haustüre auf Forellen und Äschen fischen zu können.

Diese einmalige Lage gibt der Kundschaft die Möglichkeit, jederzeit zum Beispiel eine Helios 3 – Rute in die Hand zu nehmen und gleich am Wasser zu testen. Und genau dies, so glaube ich, stellt mit Sicherheit für jeden Fliegenfischer etwas ganz Besonderes dar..Zudem zeigen die Ruten beim Test klar auf, wieso sie den Unterschied ausmachen..“

Peter Beutler ist Geschäftsführer von Fisch Beutler in der Schweiz.

Freundlich und kompetent: Peter Beutler ist Ihr ORVIS-Händler in Neuhausen/Schweiz und ein guter Ansprechpartner, wenn es um das Fliegenfischen geht.

So sieht Peter Beutler die Zusammenarbeit mit ORVIS

Für uns ist die Firma ORVIS eine vertrauenswürdige Firma, mit der die Zusammenarbeit besonders viel Spaß macht! Ihr Konzept mit ihrer strukturellen Form gibt uns die Möglichkeit, einerseits die weltbekannten Helios 3-Ruten zu verkaufen oder in der Mittelklasse eine Recon und für Anfänger eine Encounter. Was uns zudem besonders freut, sind die qualitativ hochwertigen Silver Sonic Guide-Wathosen. Zu solchen Produkten kommt noch der perfekte Service, der die Firma ORVIS immer wieder auszeichnet. Folglich ist mein Vertrauen als Händler zu ORVIS groß. Und dies wiederum die beste Voraussetzung, um unsere Kundschaft optimal mit Orvis-Produkten bedienen zu können.
Wir sind stolz, die Firma ORVIS vertreten zu dürfen und darauf, dass wir ORVIS-Shop des Monats geworden sind.

Beutler Fisch
Viktor-von-Bruns-Straße 15
CH-8212 Neuhausen
Tel.: 0041/526 72 30 50
E-Mail: info@fischbeutler.ch
www.fischbeutler.ch